Sogar der sprichwörtliche Spatz in der Hand ist für viele schon Utopie.
Die Geschichte dieses kleinen Haussperlings gibt es im Haustiere-Blog.
Archiv für den Monat: Mai 2008
Nächtlicher Besucher entdeckt
Wer klappert spät abends mit den Katzentellern und läßt ein Schniefen und Grunzen hören? Das ist “unser” Igel.
Wir haben seit Jahren solch einen heimlichen Gast. Er findet in unserem Garten genug Schnecken, Würmer und anderes Futter, aber zuerst werden die Katzennäpfe kontrolliert, ob vielleicht noch etwas Leckeres übrig geblieben ist. Ist aber nicht, seit wir Gerda haben. Die Katzen jedenfalls nehmen vom Igel keine Notiz mehr. Für sie scheint er dazu zu gehören.
Rathenow nur Dritter
Beim Ergometer-Fernwettkampf erreichte Rathenow mit 131,9 km dieses Mal nur den dritten Platz. Die Konkurrenz aus Brandenburg an der Havel erstrampelte zehn, die Belziger immerhin noch 7,5 km mehr als die Rathenower.
Förderung des Wiederaufbaus
Noch läuft die Stiftung KiBra, die zu Spendengeldern zum Wiederaufbau Brandenburger Kirchen die Hälfte der eingegangenen Spenden noch einmal dazuzahlt. Die Rathenower Sankt-Marien-Andreas-Kirche gehört zu den geförderten Objekten. Laut Pfarrer Andreas Buchholz waren bis zum 13. Mai im Rahmen der Aktion “Aus 2 mach 3″ auf das Stiftungskonto 5.705 Euro von 79 Spendern eingezahlt worden. Wegen der Stiftung hat heute die MAZ (Märkische Allgemeine Zeitung) sogar den September um einen Tag verlängert. Geht aber nicht, definitiv ist mit dieser Aktion am 30. September Schluss. Auch in einem Schaltjahr hat der September keine 31 Tage.
KWR will Häuser verkaufen
Nachdem vor etwa zwei Jahren die Rathenower Kommunale Wohnungsbaugesellschaft in einer Hau-Ruck-Aktion zwei Gründerzeithäuser in der Goethestraße abgerissen und damit eine Welle der Empörung ausgelöst hatte, scheint sie nun doch andere Wege einzuschlagen. Kürzlich erschien in der Märkischen Allgemeinen ein Inserat, in dem mehrere leerstehende Gebäude zum Verkauf angeboten wurden. Es wäre zu wünschen, wenn sich Investoren fänden, damit die Lücken innerhalb der Stadt nicht noch größer werden. Zwei der angebotenen Häuser stehen in der Großen Milower Straße.
So ist dieses mit der Hausnummer 31 für 26.000 Euro im Angebot, das untere (die rechte Gebäudehälfte) trägt die Nummer 51 und soll 35.000 Euro einbringen.
Auch von zwei Immobilien in der Schopenhauerstraße will sich die KWR trennen. Das mit der Hausnummer 5 soll für 40.000 Euro den Besitzer wechseln, darunter Schopenhauerstraße 7, für das man sich 30.000 Euro erhofft.
Gerade das letzte Haus war sicher mal ein sehr schönes Gebäude. Leider wurde schon zu DDR-Zeiten wenig an solchen Häusern gemacht und der jahrelange Leerstand hat natürlich keinen positiven Einfluss ausgeübt.
Veränderlich
Vor wenigen Tagen leuchtete das Feld zwischen Rathenow und Steckelsdorf noch in einem kräftigen Gelb.
Inzwischen ist der Raps verblüht und am Wegesrand haben sich zahllose Klatschmohnblüten geöffnet. So erstrahlt nun der Feldrand leuchtend rot.
Colette erstmals in voller Blüte
Diese Rose bekam ich vor drei oder vier Jahren von meiner Tochter geschenkt. Zuerst hatte sie keinen günstigen Standort, so dass ich mich im vergangenen Jahr entschloss, sie noch mal umzusetzen. Wie man sehen kann, hat sich das gelohnt. Sie hat sich gut entwickelt und ist erstmals über und über mit angenehm duftenden lachsfarbenen Blüten besetzt. Leider hat sie selbst nicht genug Standfestigkeit. Deshalb benötigt sie eine Stütze.
Impressionen vom Chortreffen
Zehn Chöre gaben sich gestern auf dem Gelände des Optikparks ein Stelldichein. Nach einem festgelegten und annähernd eingehaltenen Zeitplan trat jedes Ensemble an drei verschiedenen Orten auf. Den Zuhörern wurde ein buntes und kurzweiliges Programm geboten. Die meisten Chöre brachten der Jahreszeit entsprechend Frühlings- und Volkslieder zu Gehör.
Hier ist der Hohennauener Chor Harmonie unter der Leitung von Manfred Dehn in Aktion.
Darunter ein Bild vom Rathenower Frauenchor unter Hermann Tressel.
Der Gemischte Chor Rathenow unter Heidi Dummer tritt bei vielen Veranstaltungen auf.
Die Premnitzer Singegemeinschaft stellte sich mit einer eigenen Hymne vor.
Auch alte Gassenhauer wie die Berliner Luft und ähnliche Titel konnte man hören. Dieser Chor hatte sich entsprechend ausstaffiert.
Eine Truppe unterschied sich sehr deutlich von den anderen Akteuren. Das betraf sowohl das Alter der Sänger als auch die Musik. Es ist der Gospel-Chor Intermezzo unter der Leitung von Beatrice von Kirn.
Wieder Ergometerwettkampf
Am kommenden Freitag wird es wieder einen von der DAK initiierten Fernwettkampf auf dem Ergometer geben. Um zehn Uhr fällt der Startschuss. Dieses Mal werden Freizeitsportler und Schüler aus Brandenburg an der Havel, Rathenow und Belzig gegeneinander antreten. Jeder Teilnehmer wird dabei drei Minuten lang kräftig in die Pedalen treten und dabei eine möglichst lange “Strecke” für seine Stadt zurücklegen. In den ersten drei Jahren hatte Rathenow gegen Nauen und Falkensee die Nase vorn. Im vergangenen Jahr gewann Brandenburg/H. gegen die Rathenower Teilnehmer.
Sperren, Blockaden, Barrieren – Rathenows neue Sehenswürdigkeiten!
Willkommen in Rathenow – die Stadt der Sperren, Kübel und Barrieren hat viele neue Attraktionen. Die neuen Sehenswürdigkeiten der Stadt sind im Heimstättenweg und in der Eigendorffstraße zu besichtigen. Attraktionen sind das Slalom fahren, Gas geben und bremsen durch ein Wohngebiet. Eine Barriere aus vielen Steinen ist in der verlängerten Eigendorffstraße zu besichtigen. Der Eintritt für die Teststrecke ist frei. Achtung: Es kann zu starken Einschränkungen durch Besucherandrang kommen.
Viva la musica
Morgen findet im Optikpark das nun schon traditionelle Chortreffen statt. Bereits zur Laga vor zwei Jahren gab es einen Chorwettstreit. Für morgen haben zehn Chöre mit etwa 280 Sängerinnen und Sängern ihre Teilnahme zugesagt. Ab 11 Uhr erfolgt das gemeinsame Einsingen auf der Hauptbühne. Ab 12 Uhr treten die Chöre dann am Stadtplatz, an der Weißen Bühne und am Havellandluftbild auf.
Spendengeld
Die Bundestagsabgeordnete der Linken, Diana Golze, übergab der Grundschule Rathenow-West einen Spendenscheck in Höhe von 250 Euro. Dieses Geld soll für das Schuljubiläum verwendet werden. Die Schule feiert im Herbst ihr hundertjähriges Bestehen mit einer Festwoche.
Betonwerk wird abgerissen
Die Ruinen des ehemaligen Betonwerkes können nun beseitigt werden. Das Land gibt 450.000 Euro an Fördergeldern dazu. 150.000 Euro muss Rathenow aufbringen, um die verfallenen Gebäude abreißen zu lassen.
Bis zur Bundesgartenschau im Jahre 2015 soll dann hier ein zentraler Parkplatz eingerichtet werden.
Farbenvielfalt
In einem Garten in Rathenow-West blühen gegenwärtig die verschiedensten Rhododendren. Da heute der Hausherr persönlich mit der Pflege seiner Pflanzen beschäftigt war, habe ich die Gelegenheit genutzt, ein paar Fotos von der leider allzu schnell vergänglichen Pracht zu machen.
Mein erster Rhododendron ist leider schon verblüht. Die anderen kommen erst noch.
Blütenpracht
In diesem Jahr blüht die Kaiserpaulownie am Schwedendamm mal wieder sehr schön.
Wer sie noch selbst sehen will, sollte bald hingehen. Lange hält die Blüte nicht an. Man sieht den Baum schon von Bushaltestelle aus in Richtung Rathenow-West oder wenn man den Optikpark durch den Ausgang am Sportplatz verlässt. Die einzelnen Blüten sehen ähnlich aus wie Löwenmäulchen und haben einen angenehmen Duft.
Entenjagd im TGZ
Heute fand am frühen Nachmittag eine Entenjagd der besonderen Art statt. Zwischen den beiden Glasgängen, die die Häuser verbinden, hat eine Ente gebrühtet. Vermutlich gestern sind die kleinen Küken dann geschlüpft und irrten seit dem ziellos in dem kleinen Areal herum und suchten nach einem Ausgang. Die Entenmutter hielt tapfer durch und blieb artig bei ihren Kleinen.
Der gerufene Tierschutzbund NABU konnte vorerst leider nur ein Küken retten. Das Muttertier ist durch einen Mitarbeiter einer ansässigen Firma gefangen worden. Insgesamt waren an der ersten Befreiungsaktion mind. 9 Leute beteiligt.
Nach einer gloreichen Idee haben die beteiligten Personen die Notausgangstür zum Glasgang offen gelassen und eine flache Schale mit Wasser in den Zwischengang gestellt. Kaum 30 Minuten später waren die kleinen, ausgehungerten Küken alle im Zwischengang und konnten gefangen werden. Die ganze Familie Ente ist nun gerettet und wird am nächsten ruhigen See wieder ausgesetzt.
Vielen Dank an dieser Stellen für die schnelle Reaktion der NABU-Mitarbeiter, den Wachschutz und die ansässige Telefongesellschaft, die die Rettung initialisiert hat.
Und: Viel Glück ihr kleinen Entlein.
Nachtrag: Nabu stellte uns netterweise noch diese Bilder der “Befreiungsaktion” zur Verfügung.
Sanierer gekündigt
Die Stadt hatte einen Unternehmensprüfer eingestellt, der die kommunale Wohnungsverwaltung unter die Lupe nehmen und Einsparmöglichkeiten herausfinden sollte. Dieser hielt mehrere Fristen nicht ein, eine Analyse liegt noch nicht vor. Nun wurde der Vertrag gekündigt.
Man darf gespannt sein, welche Gerichtskosten das nun wieder zur Folge haben wird. Aber die Stadt hat es ja. Es kommt auf ein paar Prozesse mehr oder weniger nicht an. Inzwischen werden die Kinder, für die kein Platz zur Verfügung gestellt werden kann, da man bei Erzieherstellen sparen muss, ehrenamtlich betreut. Es geht doch!
Ich will arbeiten
Ich will arbeiten. Eine der letzten Bewerbungen
bescherte mir gestern wieder eine Absage.
Ich bin weder doof noch faul, aber das interessiert überhaupt niemanden. Gibt es tatsächlich irgendwo eine freie Stelle, scheidet man doch schon nach dem ersten Blick auf das Geburtsdatum aus. Bei den von der Stadt geforderten Kenntnissen, Fähigkeiten und Eigenschaften (siehe Ausschreibung) hätte ich guten Gewissens überall “sehr gut” hinschreiben können. Es kräht kein Hahn danach! Unsere Politiker haben die Rente mit 67 beschlossen. Schön, wenn man denn weiß, wie man die Zeit bis dahin überbrücken kann. Leider habe ich immer gesundheitsbewusst gelebt, so dass ich auch bis zu diesem Alter arbeitsfähig wäre. Hätte ich irgendein Leiden, könnte ich EU-Rente beantragen. Der vielgepriesene Aufschwung ist bei uns jedenfalls nicht in Sicht.
Interessant ist noch, dass diese Absage angeblich schon am Freitag vor Pfingsten geschrieben worden ist, aber erst gestern durch den Blitz-Kurier zugestellt wurde.
Ein bisschen Spaß muss sein
Wer heute früh in Rathenow-West entlang der Genthiner Straße unterwegs war, konnte sehen, wie sich einige Hirnis letzte Nacht amüsiert haben. Heute ist in diesem Stadtgebiet die Leerung der Papiertonnen fällig. Da die Abfuhr oft schon sehr zeitig erfolgt, stellen die meisten Leute die Tonnen schon am Abend vorher an den Straßenrand. Das hat nun einige oder einen angeregt, diese Behälter umzukippen. Der “Erfolg” liegt im wahrsten Sinne des Wortes auf der Straße oder auf dem Gehweg. Ich habe es nicht fotografiert, um Euch nicht auch noch einen Internetauftritt zu verschaffen. Da hilft nur eins: Sammeln und fegen lassen. So lautlos kann die Aktion doch nicht verlaufen sein, dass niemand etwas davon mitbekommen hat.
Alle Jahre wieder
Am Schwedendamm ist gerade mal wieder eine Glaserfirma mit dem Verglasen der Bushaltestellen-Unterstände beschäftigt. Ob die Scheiben so lange halten werden, bis ein Wetterschutz wieder nötig sein wird, wage ich zu bezweifeln. Nach der nächsten Disco-Nacht werden sich doch wohl schon die ersten “Halbstarken” daran beweisen wollen.
Sicher ist sicher
Das Fahrzeug habe ich am Sonnabend an einer Tankstelle gesehen. Es fehlen eigentlich bloß noch die Fahrräder auf einem Heckgepäckträger.
Trendfarben
Leuchtendes Gelb und Grün in allen Abstufungen sind angesagt.
Egal, ob beim Löwenzahn auf dem oberen Foto oder dem Raps im unteren Bild, alles ist voll aufgeblüht. Allerdings wird die Löwenzahnwiese schon bald mit weißen Pusteblumen übersät sein.
Schade, dass man den Duft der Rapsblüten nicht auch noch einfangen kann.
Ribbeck
Der Ort Ribbeck ist durch das Fontane – Gedicht über den Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland bekannt geworden. Direkt an der B5 gelegen halten oft Durchreisende an, um sich umzusehen. An der Bundesstraße weist ein Schild auf Kirche und Birnbaum hin.
Das Schloss wird augenblicklich saniert. Im vergangenen Jahr wurde hier ein Film mit Otfried Fischer als Pfarrer Braun gedreht (Heiliger Birnbaum). Er wurde kürzlich schon mal ausgestrahlt.
Der Landkreis mit Landrat Burkhard Schröder an der Spitze will einen Garten anlegen, in dem für jedes Bundesland ein Birnbaum gepflanzt werden soll.
Überflieger
Gestern verschaffte sich jemand einen Überblick über den Optikpark.
Entdeckungen im Optik-Park
Selbst wenn man mehrmals die Laga vor zwei Jahren und den Optikpark im vergangenen Jahr besucht hat, kann man sich auf Überraschungen freuen. Es gibt wieder Interessantes und Neues, aber natürlich auch Altbekanntes zu entdecken.
Blumenbeete in voller Schönheit
Brütender Schwan auf dem Karpfenteich – die Jungen werden in 17 Tagen schlüpfen
Informationen rund um die Optik im Zellenspeicher
Drachen über Stölln
Über dem Stöllner Gollenberg sah man heute Drachen und andere Wesen in der Luft.
Ballonfahrt
Am späten Nachmittag startete heute in Steckelsdorf ein Heißluftballon. Zuschauer waren in größerer Zahl vorhanden, um mit anzusehen, wie sich das Objekt in Richtung Tangermünde bewegte.
Umwerfendes Konzert
Im wahrsten Sinne des Wortes gaben die Electrics gestern ein umwerfendes Konzert. Samt Biertisch-Bank warf es einen Zuhörer um. Glücklicherweise waren zwei Ordnungskräfte gleich zur Stelle, griffen ihm unter die Arme und halfen ihm wieder auf die Beine. Zu seiner großen Freude war die volle Flasche Klarer heil geblieben. Ob sie aber tatsächlich unbeschadet nach Hause gebracht wurde, wage ich zu bezweifeln.
Begriffsdefinition: Drahtesel
Seit gestern (Herrentag) ist mir endlich klar, warum ein Fahrrad Drahtesel genannt wird: Es kann so störrisch sein wie ein echter Esel. Am Mühlendamm traf ich vier Jugendliche an. Einer lag unter seinem Drahtesel, die anderen standen um ihn herum und fotografierten oder filmten die Szene. Schließlich half einer dem Abgestürzten auf die Beine bzw. wieder aufs Rad. Aber das gebärdete sich wie toll, schlug Haken und Bögen und versuchte den jungen Burschen wieder abzuwerfen. Ich hoffe, dass er trotzdem heil bei Mama gelandet ist. Das sind die unvorhersehbaren Probleme am Herrentag.
Warum lesen sie Stadtblogs?
In meiner Masterarbeit beschäftige ich mich mit lokalbezogenen Webprojekten und ihre Auswirkung auf die regionale Identität. Als empirischer Teil führe ich eine Umfrage auf verschiedenen deutschsprachigen Placeblogs, regional Wikis und Communityseiten mit örtlichem Bezug durch. Vielen Dank für eure Teilnahme. Es gibt auch etwas zu gewinnen.
Electrics auf dem Märkischen Platz
Bei schönstem Himmelfahrtswetter ließen es sich heute zahlreiche Rathenower nicht entgehen, die Kultband Electrics auf dem Märkischen Platz zu sehen und vor allem zu hören.




