Archiv für den Monat: April 2008

Zwischenfall am City-Center

5 Jugendliche wurden heute am City-Center von ca. 12 Jugendlichen angegriffen. Die Angreifer, darunter 6 Farbige, hatten es auf eine Prügelei abgesehen. Durch die „Anrempelei“ hatten einige der Jugendlichen Platzwunden im Gesicht (aufgeplatzte Lippe, Kinnwunde u.a.).

Angeblich ist das Problem von  umherziehenden prügelnden Jugendlichen ( aus der Bürgelschule) bekannt.  Egal ob Farbige oder nicht. Keiner hat das Recht Gewalt anzuwenden, nur weil jemand andere Musik hört, oder sich anders kleidet!

Ungeziefer aktiv

Das Wetter sorgt dafür, dass Zecken und andere Schädlinge sich gut entwickeln können. Deshalb ist es wichtig, nach dem Aufenthalt in freier Natur zu gucken, ob man sich einen Parasiten eingefangen hat. Diese Zecke hatte Kater Karlchen eben im Fell.
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Einigen offenbar nicht verständlich

Seit längerer Zeit stehen an verschiedenen Baustellen der A11 diese für meine Begriffe eindeutigen Schilder. Manchen Verkehrsteilnehmern jedoch müssen sie ein Buch mit sieben Siegeln sein. Entweder fährt alles in einer Fahrspur oder aber es wird trotz Geschwindigkeitsbegrenzung überholt.
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Wühlmausvertreiber

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Kaiserkronen haben einen unangenehmen Geruch, der sogar die Wühlmäuse vertreibt. Im Garten nimmt man den „Duft“ nur wahr, wenn die Pflanzen im zeitigen Frühjahr aus der Erde sprießen. Wühlmäuse sollen so empfindlich auf starke Gerüche reagieren, dass sie bei gleichmäßiger Verteilung dieser Blumenzwiebeln den Garten verlassen. Im Sommer werden Kaiserkronenzwiebeln oft auf Wochenmärkten angeboten. Es gibt auch noch welche mit roten Blüten. Die Zwiebel muss man relativ tief in den Boden setzen (etwa 20 cm). Außerdem muss sie schräg liegen, denn wenn der Blütenstiel abgestorben ist, entsteht an der Stelle ein Loch in der Blumenzwiebel. In dieses darf kein Wasser eindringen. Das würde zur Fäulnis führen.

Morgen beginnt die zweite Saison

Morgen wird die zweite Saison des Optikparks eröffnet. Im Zellenspeicher sollen dieses Mal Optik-Exponate zu sehen sein. Die Flöße werden wieder für die Gäste zur Verfügung stehen. Und zahlreiche Frühlingsblumen werden die Besucher erfreuen. Die Dauerkarte wird wie im vergangenen Jahr für 15 Euro verkauft. Einzelkarten kosten zwei Euro bzw. ermäßigt einen. Demnächst wird es wieder einen ausführlichen Bericht an dieser Stelle geben.
Übrigens wurden heute in der MAZ die Maskottchen für die Laga im kommenden Jahr in Oranienburg vorgestellt, zwei bis jetzt noch namenlose Kobolde mit grünen Haaren. Also mit unserem knuddeligen Bibertrio können die nach meiner Ansicht überhaupt nicht mithalten.

In Sri Lanka Wurzeln geschlagen

Als vor mehr als zwei Jahren der Tsunami über Sri Lanka hereinbrach, war die Studentin Andrea Launhardt aus Buschow im Havelland dort gerade mit einem Forschungsprojekt beschäftigt. Spontan organisierte die junge Frau tatkräftige Hilfe. Sie sorgte unter anderem dafür, dass die Kinder mit Schulmaterialien ausgestattet wurden, beschaffte Arbeitsmöglichkeiten für die Frauen und organisierte medizinische und technische Hilfe. Im vergangenen Jahr heiratete Andrea Launhardt in Sri Lanka und am 5. April wurde Töchterchen Viduni Anisha Morawaliyadde (genannt Ani) geboren.
Homepage oder E-Mail: ncs-lanka@yahoo.com
Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg beim Umsetzen der Projekte!

Jugendliche packten tüchtig an

Am vergangenen Wochenende waren zahlreiche Jugendliche zum 48-Stunden-Einsatz zusammengekommen. Ihr Ziel war es, den Innenhof der ehemaligen Musikbrauerei zu einem Treffpunkt zu machen. Dazu musste er erst einmal entrümpelt werden. Ein Vordach wurde aufgebaut und der Durchgang erhielt einen frischen Anstrich. Eine Wand wurde mit einem großen Graffito verziert. Die Jugendlichen erhielten einige Sachspenden und 350 Euro als Bargeldspende für Farben und anderes Material. Wenn nun noch die Abnahme durch das Bauamt erfolgt ist, können sich die Jugendlichen bald im „Jugendwerk“ treffen. Sie hoffen auf weitere Unterstützung, um ihren Treffpunkt noch attraktiver gestalten zu können.

Ordentlicher Spielplatz

Mitten im kleinen Ort Buckow bei Großwudicke im Milower Land gibt es einen für alle zugänglichen Spielplatz. Neben dem gestern gezeigten Sandkasten gibt es diese Klettermöglichkeit.
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Eine Schaukel, eine Reckstange, einen Balken zum Hangeln und eine Tischtennisplatte aus Beton gehören zum Angebot. Der Spielplatz ist von allen Seiten gut einzusehen, sodass ich bisher hier keine mutwilligen Beschädigungen feststellen konnte, wie das in anderen Orten leider oft geschieht.

Phantasievolles Spiel

Diese Jungen haben den Sandkasten in ein Indianergebiet verwandelt, Festungen, Gräben und anderes angelegt. Es gibt tatsächlich noch Kinder, die sich ohne Fernseher, Nintendo und PC sinnvoll beschäftigen können.
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Schön anzusehen

In vielen Orten findet man interessant gestaltete Vorgärten. Oft sind es einheimische Pflanzen, die bewundernde Blicke auf sich ziehen, manchmal auch Exoten. Diesen üppig blühenden Strauch haben wir kürzlich in Semlin gesehen.
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Auch der Farbkontrast kann zum Blickfang werden. Die gelbe Forsythie harmoniert besonders gut mit der lila Azalee in Rathenow-West.
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Erwartungen nicht erfüllt

Vielen Rathenowern sagt der Name „Timm“ etwas. Otto Timm hatte in der Goethestraße ein Lebensmittelgeschäft, einen richtigen „Tante-Emma-Laden“. In diesem verkaufte er in der warmen Jahreszeit auch selbst gemachtes Eis. Das war in der Stadt sehr beliebt. Nach der Wende übernahm die Familie die Milchbar in der Berliner Straße. Diese heißt seitdem „Timms Cafe“. Neben dem leckeren Eis wurde hier auch frischer, selbst gebackener Kuchen angeboten. Bald kam täglich ein Mittagsgericht dazu. Und weil es so gut ankam bei den Kunden, wurde nach und nach die Speisekarte erweitert.
Kürzlich wurde im PreußenSpiegel über die Neueröffnung von „Timm`s Garden“ in Semlin berichtet. Dazu war in der Zeitung ein Rätsel veröffentlicht. Der Gewinner sollte ein Essen für zwei Personen bekommen. Ich knoble sehr gern und hatte schnell die Lösung gefunden. Also eine Postkarte geschrieben und auf den Namen meines Mannes eingesandt. Es sollte im Fall eines Gewinns eine nachträgliche Geburtstagsüberraschung werden. Und was ich nie für möglich gehalten hatte, traf ein. Er gewann tatsächlich das Essen. So nahmen wir heute unsere Räder und machten uns erwartungsvoll auf den Weg. In der vergangenen Woche zu seinem Geburtstag hatten wir am ganzen Wochenende Besuch, sodass ich viel Zeit in der Küche verbracht hatte. Deshalb freute ich mich besonders, dass heute mal andere für mich kochen würden. In Semlin hatten wir schnell die Gaststätte gefunden. Es waren auch schon einige Gäste da. Unsere Getränke wurden prompt serviert, auf das Essen warteten wir 55 Minuten. Die Forelle war in Ordnung, auch der Salat dazu. Die Kartoffeln hätten noch drei Minuten länger garen müssen. Der Lammrücken fiel sehr dürftig aus, kaum Beilage und drei kleine Kroketten. Na ja, Geschenke soll man dankbar annehmen. Am nächsten Sonntag und wohl jeden folgenden werde ich wie immer selbst kochen.

Ärzte in Öl. Toll!

Die Gesundheit geht vor, ja und deshalb wurden alle Ärzte des Paracelsus Krankenhauses von einem Maler porträtiert. Die Persönlichkeiten (Götter in Weiß) sind in Öl gemalt und hängen jetzt im Rathenower Rathaus. Toll!

Viele der insgesamt 17 gemalten Ärzte kamen dann auch leibhaftig zur musikalisch umrahmten Eröffnung der Ausstellung. Der Bürgermeister wartete schon mit Spannung darauf. Wann wird das Pflegepersonal porträtiert?  Schwestern und Pfleger (Persönlichkeiten) dann auch in Öl in der Cafeteria und im Rathaus zu sehen? Bin schon sehr gespannt darauf…..

Nachtrag zum „Zug der Erinnerung“

Insgesamt haben 2.500 Interessierte in Rathenow die Ausstellung besucht. Am Donnerstagvormittag traten Wartezeiten auf durch die Begrüßungsreden. Danach wurden die mit den Schulklassen vereinbarten Zeiten recht gut eingehalten. Auch am Nachmittag und Abend riss der Besucherstrom nicht ab.

Jubiläum

Vor 15 Jahren übernahm Bäckermeister Volker Hebold die Bäckerei von Manfred Behrend in der Genthiner Straße 11 in Rathenow-West. Aus diesem Anlass wurde das Schaufenster entsprechend dekoriert. In jeder Woche werden zwölf verschiedene Brotsorten gebacken. Dazu gehören auch Spezialbrote für Allergiker. Am beliebtesten ist jedoch immer noch das Roggenmischbrot als Ein- oder Eineinhalb-Kilo-Laib. Außerdem sind verschiedene Brötchen, Kuchen und Torten täglich frisch im Angebot.
In der Bäckerei Hebold sind neben dem Bäckerehepaar Birgit und Volker sieben Mitarbeiter und drei Auszubildende beschäftigt.
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Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum.

Schneckenpost

Gestern haben wir eine Karte mit Ostergrüßen bekommen. Allerdings war sie in Schweden abgeschickt worden. Wahrscheinlich wurde sie ein Stück als Flaschenpost befördert. Oder wird in Schweden auch gestreikt?

Vorbereitung läuft

Die zweite Saison des Optikparks Rathenow wird in gut zwei Wochen beginnen. Dafür laufen jetzt die Vorbereitungen. So wurde heute der Schubleichter gründlich gereingt.
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Auf ihm werden wie schon zur Landesgartenschau 2006 und während der Optikparksaison 2007 die Besucher unter der Bundesstraße 188 hindurch auf das Schaugelände gelangen.
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Großer Andrang auf dem Bahnhof

Der Zug der Erinnerung steht heute und morgen auf dem Rathenower Bahnhof. Zur Eröffnung durch den Rathenower Bürgermeister, den Landrat des Havellandes und die Gleichstellungsbeauftragte des Landes Brandenburg waren bereits zahlreiche interessierte Bürger und Schüler mehrerer Schulen sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft anwesend. Insgesamt haben vierzig Schulklassen eine Anmeldung vorgenommen. Da die Ausstellung bis nach 19 Uhr an beiden Tagen geöffnet ist, sollten Privatpersonen besser den späten Nachmittag zum Besuch nutzen.
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Ermittlungen zur Brandursache

Das am Sonnabend bei einem Brand stark beschädigte ehemalige Offizierscasino war zum Teil einsturzgefährdet. Deshalb mussten Sicherungsmaßnahmen getroffen werden, um die Ermittler nicht in Gefahr zu bringen. Im stark beschädigten Obergeschoss wurde nun nach den Brandursachen geforscht. Ein technischer Defekt wird augenblicklich ausgeschlossen, da alle Leitungen bereits vor Jahren abgeklemmt worden waren.
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Kommt einem doch irgendwie bekannt vor

Täglich gibt es jetzt neue Mitteilungen über Video-Überwachung von Personal und Kunden in Supermärkten, in Großbetrieben….Ich denke, vor zwanzig Jahren waren wir diesseits der Elbe technisch nicht so gut ausgerüstet und wir wussten von der ständigen Überwachung. Aber dass heute sogar Toiletten und Umkleideräume ausspioniert werden, ist doch schon recht makaber. Werden nach der Benutzung dieser Örtlichkeiten auch die Fingerabdrücke gespeichert? Erich Mielke lässt grüßen.

Brand im ehemaligen Offizierskasino

Das seit dem Abzug der Streitkräfte der ehemaligen Sowjetunion leer stehende Offizierskasino in Rathenow ist heute früh ausgebrannt. Zur Brandursache wird ermittelt. Besonders gefährdet durch das Feuer war die Tankstelle in der Berliner Straße, die sich in direkter Nachbarschaft befindet.

„Zug der Erinnerung“ hält in Rathenow

Am Donnerstag und Freitag macht der „Zug der Erinnerung“ in Rathenow Station. Das ist eine fahrende Ausstellung, die an die Deportation und Vernichtung jüdischer Kinder und Jugendlicher in der Zeit des Nationalsozialismus erinnert. Sie wird hier um einen Beitrag über das Leben jüdischer Bürger in unserer Stadt erweitert. Die Eröffnung dieser Ausstellung ist am 10. April um 9 Uhr auf dem Hauptbahnhof. Der „Zug der Erinnerung“ wurde durch das Aktionsbündnis „Rathenow zeigt Flagge – Rathenow schaut nicht weg“ in unsere Kreisstadt geholt und soll vor allem Schulklassen und Jugendliche in Ausbildungseinrichtungen ansprechen.

Chorkonzerte

Heute um 16 Uhr gibt der große Kirchenchor Friesack in der Kirche von Kleßen ein Konzert. Um 17 Uhr tritt der Gemischte Chor Rathenow unter der Leitung von Heidi Dummer in der Steckelsdorfer Kirche auf. Für beide Veranstaltungen wird kein Eintritt erhoben. Es wird aber um Spenden für weitere Restaurierungsarbeiten an den Kirchen gebeten.

Rathenower Tiertafel

Tafeln für bedürftige Menschen gibt es wohl in ganz Deutschland. Vor mehr als zwei Jahren wurde in Rathenow die bundesweit erste Tafel für Tiere eröffnet. Das Futter kommt von Futtermittelherstellern und aus Spenden. Versorgt werden damit die Tiere bedürftiger Menschen, also hauptsächlich von Hartz-IV-Empfängern. Der Bedarf ist groß. Viele Menschen aus diesem Personenkreis haben ein Haustier und sind auf Unterstützung angewiesen. Inzwischen gibt es in mehreren Orten verschiedener Bundesländer ähnliche Einrichtungen.

Vom Nutzen eines Baumes

Ein Baum nimmt wie jede Pflanze Kohlendioxid aus der Luft auf und gibt durch die Photosynthese Sauerstoff dafür ab. Bäume binden den Staub aus der Umgebung, spenden im Sommer wohltuenden Schatten (auch denen mit Klimaanlage), bieten Unterkunft und Nahrung für viele Lebewesen, regulieren den Wasserhaushalt in ihrem Umkreis. Aber sie stellen durch ihr bloßes Vorhandensein auch eine Gefahr für allzu schnelle Verkehrsteilnehmer dar. Aus ihrem Holz lässt sich wunderschönes Papier für sinnlose, völlig überflüssige Werbung produzieren oder kleingeschreddert, zusammengeleimt und überklebt Material für Wegwerfmöbel herstellen. Und beides bringt Geld ein. Das ist es ja, was nur noch zählt – kurzfristig so viel wie möglich verdienen. Nach uns die Sintflut. Was zählt da schon ein Baum! Wir regen uns auf, wenn Regenwälder abgeholzt werden, aber dass bei uns in gleichem Maße Kahlschlag angesagt ist, ignorieren wir.

Kahlschlag wird fortgeführt

Es wird ständig über Klimawandel lamentiert. An den Veränderungen sind wir selbst Schuld. Nicht nur, dass immer mehr Fahrzeuge unterwegs sind. Sie brauchen auch Platz zum Fahren – also werden Straßen verbreitert. Die Fahrer, die viele Stunden hinter dem Lenkrad sitzen, müssen vorgeschriebene Pausen einhalten – also werden neue Parkplätze angelegt. Für beide Maßnahmen werden oft viele Bäume gefällt. Das ist deutlich zu sehen, wenn man auf der A11 fährt. Aber auch Rathenow beteiligt sich sehr aktiv an Baumfällaktionen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit kann ich da nur die Abholzungen dieses Winters in der Berliner Straße, in der Puschkinstraße und in der Seegersallee nennen. Die Seegersallee sollte in Seegers Kahlschlag umbenannt werden, denn von den schönen Rotdornbäumen ist kein einziger mehr übrig geblieben. Früher kostete das Abholzen wenigstens noch Schweiß und Mühe. Heute hört man ein kurzes Motorengeheul und ein Baum, der viele Jahre zum Wachsen brauchte, ist gefällt. Man sieht es ein, dass manche Bäume krank oder altersschwach sind. Aber dann sollte er durch Neupflanzung ersetzt werden. Früher führten komplette Apfelalleen nach Steckelsdorf oder Göttlin. Heute kann man die paar verbliebenen Bäume an einer Hand abzählen.

Nützling im Garten

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Heute früh habe ich zwischen den jungen Petersiliepflänzchen eine Erdkröte entdeckt. Sie ist noch relativ klein. Kröten ernähren sich von Insekten und Würmern und sind deshalb Nützlinge im Garten.

Streit dauert an

Vor fünf Jahren wurde der bereits ziemlich verfallene Bismarckturm saniert. Mit Beginn der Landesgartenschau vor knapp zwei Jahren nutzten viele Besucher die Gelegenheit, diesen Turm zu besteigen und unsere Kreisstadt und ihre Umgebung aus dieser Perspektive zu besichtigen. Doch seit der Rekonstruktion gibt es einen Streit zwischen Landkreis und Stadt, ob die beiden Türme denkmalgerecht aufgebaut wurden. Früher lagen die Dächer beider Türme direkt auf dem Mauerwerk auf, jetzt ist ein Zwischenraum vorhanden, durch den man eben einen Rundumblick hat.
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Hätte die Meldung, dass der Streit immer noch nicht beendet ist, gestern in der Zeitung gestanden, wäre er sicher als einfallsloser Aprilscherz zur Kenntnis genommen worden. Heute fragt man sich allerdings, ob im Landkreis und in der Stadtverwaltung keine wichtigeren Dinge anliegen, als ständig alte Geschichten neu aufzuwärmen. Aber wir haben es ja! Für wirklich dringende Aufgaben ist angeblich kein Geld da, aber für sinnlose Gerichtsprozesse schon.

Täglich geöffnet

Ab sofort ist die Sankt-Marien-Andreas-Kirche wieder täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Nach Absprache kann man auch schon ab 8 Uhr hinein. Es ist noch immer die Ausstellung zu den Farben in den Religionen zu sehen, außerdem gibt es Fotos von der historischen Entwicklung der Kirche und ein Kaleidoskop der Künstlerin Linde Kauert zu besichtigen. Zu den Öffnungszeiten kann natürlich wieder der Turm bestiegen werden. Bei gutem Wetter hat man einen schönen Ausblick auf das Havelland. Es werden weiterhin dringend Spenden zur Sanierung des Daches und weiterer Teile der Kirche benötigt. Seit einigen Wochen ist eine Förderung wirksam, die zu jedem gespendeten Euro 50 Cent dazu gibt. Wer sich näher darüber informieren möchte, kann sich die Seite des Förderkreises ansehen.