Rathenow-Blog: Das Weblog von Rathenowern für Rathenower

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Do
7
Feb '08

Einstellung auf demografischen Wandel

Rathenow stellt sich auf den demografischen Wandel ein. So werden mehr Plätze für betreutes Wohnen geschaffen. In der Forststraße gibt es seit mehreren Jahren Unterkünfte für Menschen mit Betreuungsbedarf. Kürzlich wurde in der Berliner Straße ein neu errichtetes Haus an die Bewohner übergeben.
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Auf dem Hof dieses Grundstückes wird weiter gebaut. Auch in der Rhinower Straße entsteht eine Seniorenresidenz. Zu DDR-Zeiten befand sich dort eine Einrichtung für Lehrlinge. Diese wurde gleich nach der Wende in ein Hotel umgebaut, das sich aber nicht halten konnte. Seit vielen Jahren stand der Gebäudekomplex leer. Nun wird er umgebaut und den Bedürfnissen alter Menschen angepasst.

Umzug im Sommer

Das Gebäude an der Bammer Landstraße, in dem sich zur Zeit noch die Berufliche Schule für Sozialwesen der AWO befindet, wird im Sommer Domizil der Volkshochschule und der Kunst- und Musikschule des Kreises werden. Beide Einrichtungen sind augenblicklich auf mehrere Standorte verteilt und sollen dann unter einem Dach vereinigt werden. In beiden Bildungsstätten soll es nach dem Umzug erweiterte Angebote geben. Die Schule der AWO zieht, wie bereits berichtet, nach Premnitz in die ehemalige Geschwister-Scholl-Schule.

Jugendamtsleiter zieht nach Leipzig

Der Rathenower Jugendamtsleiter Reinhard Glatzel übernimmt zum 1.April in Leipzig neue Aufgaben und kehrt somit Rathenow den Rücken. Nach meinem Kenntnisstand hat er es ziemlich genau vier Jahre auf diesem Posten ausgehalten. Damit war er dann schon ein Langzeit-Amtsleiter, denn Rathenow hat in zwölf Jahren vier offizielle und mehrere kommissarische Jugendamtsleiter vorzuweisen. Nun wird es wieder heißen: Neu strukturieren, neue Maßstäbe ansetzen, neue Sparpotenziale aufspüen. Aber auch jeder Neue kann sich drehen und wenden, wie er will, es gibt nichts mehr zu sparen. Und wenn uns nicht eines Tages die Ergebnisse jahrelanger Sparpolitik mit einem Ruck vor die Füße fallen sollen, muss endlich in die Jugendarbeit investiert werden. Das bedeutet vor allem, dass eine kontinuierliche Betreuung in jeder Schule gewährleistet wird. Wirkungsvolle Schulsozialarbeit ist nicht durch ständig wechselnde Ein-Euro-Jobber zu bewältigen. Aber auch alle anderen Bereiche der Jugendarbeit sind nicht für Sparzwecke geeignet. Das West-Havelland verliert zwar ständig Einwohner, aber zurück bleiben ja gerade die mit dem größten Betreuungsbedarf.