Archiv für den Monat: Januar 2008

Stimmung in der Turnhalle

Ausgelassene Stimmung herrschte heute Nachmittag in der Turnhalle der Grundschule in Rathenow-West. Hexen, Prinzessinnen, Zauberer, Cowboys, Polizisten, Pippi Langstrumpf und noch viele andere feierten ein fröhliches Faschingsfest.
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Noch eine Holzwerkstatt

Eine Drechselei mit einem breiten Spektrum an Produkten betrieb damals der inzwischen verstorbene Hans-Friedrich Promny. In seiner Werkstatt entstanden neben Kleinmöbeln wie Couchtischen, Wandregalen, Flurgarderoben, Blumenhockern und -säulen auch Kerzenständer in allen Größen, runde Bilderrahmen, Türschilder, Hausnummerntafeln, Obstschalen und Etageren, Frühstücksbretter mit und ohne Namen und verschiedene andere Dinge. Zeitweilig fanden hier fünf Menschen Arbeit. Nach der Wende ging auch die Nachfrage nach den einst so begehrten Dingen zurück. Tochter Rebekka arbeitet heute noch in der Werkstatt, hat sich aber inzwischen auf die Restauration alter Möbel spezialisiert.
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Holzschnitzerei-Drechslerei

Einer der wenigen „Holzwürmer“, die heute noch produzieren, ist Bernd Hansen. Angefangen hat er wohl Ende der 70-er Jahre in einer kleinen Werkstatt in der Jederitzer Straße. Dort, an der Ecke zur Baderstraße, wo heute eine freie Fläche ist, stand ein baufälliges Haus. Darin war eine Zweigstelle der Sparkasse untergebracht. Und daneben hatte Herr Hansen seine Werkstatt, in der er Nussknacker und Räuchermännchen herstellte. Als das Gebäude abgerissen wurde, zog Familie Hansen nach Mögelin. Seit etlichen Jahren wohnen sie nun schon in Rathenow-West. Von Anfang an wurde er von seiner Frau Edith unterstützt. Sie bemalt noch heute die Figuren oder klebt Einzelteile oder Perücken an. Neben Nussknackern und Räuchermännchen gehören auch Osterhasen, Spielzeug und Strickliesel zu ihrem Angebot.
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Kunsthandwerk im Havelland

Private Handwerksbetriebe gab es zu DDR-Zeiten nur noch sehr wenige. Allerdings entstanden mit dem Ende der 70-er und Beginn der 80-er Jahre oft aus verschiedenen Volkskunstgruppen dann einzelne Kunsthandwerksbetriebe. Die Produkte waren heiß begehrt, weil es sich um solide Handarbeiten handelte. Andererseits hatten die Leute mehr Geld in der Tasche, um sich auch solche Sachen kaufen zu können. Außerdem durfte man Kunsthandwerksartikel in den „Westen“ schicken. Das war für viele die einzige Möglichkeit, sich bei den Verwandten für Weihnachtspakete zu revanchieren. Ob sie bei den Empfängern tatsächlich willkommen waren, bleibt fragwürdig, denn sie konnten ja diese Artikel jederzeit made in china selbst sehr billig erwerben. Die Empfänger ahnten sicher nicht, dass die Spender für diese Waren sehr tief ins Portmonee greifen mussten und dafür oft stundenlanges Schlangestehen in Kauf nahmen. Bei den meisten Kunsthandwerkern war es so, dass sie einmal wöchentlich, manche auch monatlich, ihre Waren zum Kauf anboten. Dann fanden sich natürlich viele Kaufinteressierte ein. So gab es etwa zur Wende in Rathenow zwei Korbmacher, mehrere Keramiker/innen, mehrere Drechsler bzw. Holzschnitzer, einen Glasbläser und verschiedene andere Kunsthandwerker. Einige davon existieren heute noch, andere konnten sich nicht behaupten, da sie gegen die Produkte aus Fernost nicht ankamen. Außerdem waren ja durch die gestiegenen Lebenshaltungskosten und die hohe Arbeitslosigkeit die Leute kaum noch in der Lage, solche Artikel zu kaufen.

Rathenower Keramiker

Einige der vor zwanzig Jahren recht zahlreichen Keramiker produzieren heute noch ihre Kunsthandwerksartikel. So waren sie auch im Zellenspeicher während der Laga vertreten.
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Zwei von ihnen sind in der virtuellen Galerie unter dem Punkt Tourismus und Kultur auf der Internetseite der Stadt Rathenow zu finden.

Rathenower Glasbläser

Glasbläserei verbindet man gedanklich wohl mit Thüringen. Allerdings gibt es seit vielen Jahren einen Glasbläser in Rathenow, Torsten Krüger. Bei verschiedenen Aktionen wie Stadtfest, Laga oder ähnlichen Veranstaltungen kann man seine Produkte kaufen.
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Eine Vase und ein Kerzenhalter aus den Anfangsjahren seiner Tätigkeit.

Kunstgenuss

Im Rahmen einer Familienfeier hatten wir gestern die Gelegenheit, einige Mitglieder des Kammermusikensembles Baroccolo aus Dresden zu erleben. Wer mal nach Dresden und Umgebung kommt, sollte sich über öffentliche Auftritte dieses Ensembles informieren. Dort bekommt man Musik geboten, die man bestimmt nicht so schnell vergessen wird. Wer mehr Informationen wünscht, kann unter nachlesen. Diese jungen Musiker mit ihrer zeitgemäßen Ausstattung passen nicht nur nach Dresden oder Moritzburg, sie würden genau so stilvoll die Potsdamer Schlössernacht bereichern.
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Tage wie dieser…

…sind so wie alle anderen auch. Während ich in Berlin nur einen Block weiter gehen muss um erstaunt einen neuen Eindruck verarbeiten zu müssen, gestaltet sich diese Eindrucksaufnahme in Rathenow und Umgebung schon schwieriger. Hier muss man auf die Details achten und auch kleinste Schwingungen wahrnehmen um überhaupt mitzubekommen dass sich Zeiten und Menschen bewegen.
Da ich dies gern tue, habe ich heute bemerkt dass die alte Dame gegenüber ihrem Hund beigebracht hat einfach gelassen auf die Anwesenheit meines Hundes zu reagieren. Es kann aber auch sein dass dieser Hund krank ist und deshalb andere Gedanken hegt als einen vier mal größeren Hund anzufallen. In diesem Falle täte es mir leid. Nie habe ich gesehen dass diese Frau mit jemand anderem gesprochen hat als mit ihrem Hund. Sie war immer freundlich, zuvorkommend, zurückhaltend und wollte mich auch dann nicht mit Bonbons bestrafen wenn ich geholfen habe den Einkauf hochzutragen oder einfach nur die Tür aufzuhalten wenn sie etwas hinaus tragen wollte.
Wenn der kleine Hund nun geht (ich habe keine Ahnung ob er dies tun wird, ich vermute es nur), denke ich dass die alte Frau es ihm nachtun wird. Stets hat sie das kleine Fellbündel über eine Pfütze und um die bösen anderen Hunde herum getragen. Wenn nach einem Regen der Himmel aufriss und sich ein Regenbogen zeigte, stand sie mit glühend begeisterten Augen in der Haustür und hat das Farbenspiel bis zum verblassen verfolgt. Wenn jemand so allein ist und dann noch der letzte Freund geht, kein anderer Gedanke käme mir in den Sinn als: „Es war schön bei Euch.“

Ich denke es wird etwas kälter in unserer Strasse wenn sie geht.

Nicht unterkriegen lassen

Wenn schon kein Schnee liegt, dann muss man sich eine andere Beschäftigung für draußen einfallen lassen. Da bietet sich eine alte Eiche als Kletterbaum doch direkt an. Hier ist man sogar noch vor Hochwasser sicher.
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Rathenower Frauenhaus wird 15

Am 28. Januar 1993 wurde das Rathenower Frauenhaus eröffnet. Es bietet Frauen und ihren Kindern Unterkunft und Hilfe bei häuslicher Gewalt an. In einer ehemaligen Kinderkrippe gibt es fünf Zimmer mit insgesamt fünfzehn Betten für Betroffene. Laut Zeitungsbericht wurden seit der Eröffnung 539 Frauen und 627 Kinder durch das Personal des Frauenhauses betreut.

Ruderclub Wiking hat Nachwuchssorgen

Der Rathenower Ruderclub hat eine lange Tradition und kann auf viele Erfolge verweisen. Schon zu DDR-Zeiten gehörten die Rathenower Ruderer zu den besten im Bezirk Potsdam. Auch im zurückliegenden Wettkampfjahr hatten sich die „Wiking-Ruderer“ an verschiedenen Wettkämpfen und Regatten beteiligt und sich achtbar geschlagen. Allerdings macht sich jetzt mehr und mehr bemerkbar, dass junge Sportler fehlen. Der Verein würde sich besonders über Interessenten der Jahrgänge 1997 bis 1999 freuen. Wer sich diese Sportart mal ansehen möchte, ist von Dienstag bis Donnerstag von 15 bis 17 Uhr auf dem Gelände am Mühlendamm herzlich willkommen.
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City-Center vor dem Aus?

Zum 1. Januar wurde die Insolvenz des Rathenower City-Centers angemeldet. Das war am Sonnabend groß in der MAZ zu lesen. Damit droht Rathenow wieder einmal die Verödung der Stadtmitte. Kurz nach der Wende wurde das ehemalige HO-Kaufhaus geschlossen. Im Februar 1998 wurde nach Umbau und Erweiterung das City-Center mit Multistore eröffnet. Schon vor drei Jahren zog Multistore sich aus Rathenow zurück. Dadurch standen große Teile des Kaufhauses lange leer. Nach der Aufteilung in kleinere Bereiche konnten einige Rathenower Händler zur Nutzung der Ladenflächen gewonnen werden. So sind ein Elektronik-Fachgeschäft und ein Spielwarengeschäft hierher gezogen. Eine Etage wurde von Kik belegt. Das gesamte obere Stockwerk steht seit drei Jahren leer.
Der große Aufschwung, von dem unsere Politiker ständig faseln, ist bei der Bevölkerung jedenfalls nicht angekommen. Da nützt es auch dem Management nichts, einen Billiganbieter durch einen noch billigeren zu ersetzen. Die Kaufkraft ist definitiv nicht vorhanden. Fast jeder Haushalt muss rechnen, um Miete, Energie und Lebensmittel überhaupt noch bezahlen zu können. Da gehören Elektronik, Bekleidung und Spielzeug schnell zu Luxusartikeln.

Aus der Geschichte der Schule

Die Schule an der Alten Hauptstraße in Premnitz wurde 1925 erbaut. Damals reichte die alte Dorfschule nicht mehr aus, weil durch die Industrialisierung eine rasche Entwicklung des Ortes erfolgte. Bereits 1935 musste ein Erweiterungsbau angefügt werden. Zu DDR-Zeiten wurde sie zu einer zehnklassigen Polytechnischen Oberschule und erhielt den Namen „Geschwister Scholl“. Nach der Wende entstand aus ihr eine Grundschule. Im Sommer 2007 wurde sie geschlossen, da die Kinderzahl in Premnitz und Umgebung nicht mehr für zwei Grundschulen ausreichte. Einzige Grundschule des Ortes ist nun die Dachsbergschule.
(Informationen aus der MAZ)

Berufliche Schule der AWO zieht um

Die Berufliche Schule für Sozialwesen der AWO wird von Rathenow nach Premnitz umziehen. Bislang wurde im Gebäude an der Bammer Landstraße unterrichtet. Der Vermieter hat den bestehenden Vertrag zum Sommer gekündigt. Mit Beginn des neuen Schuljahres soll die Ausbildung in der ehemaligen Geschwister-Scholl-Schule an der Alten Hauptstraße in Premnitz stattfinden. Die Berufliche Schule der AWO ist die einzige im Westhavelland in freier Trägerschaft. Es gibt drei Bildungsgänge in dieser Einrichtung: Berufsausbildung zum Sozialassistenten und die Fachschulausbildung zum Heilerziehungspfleger oder Erzieher. Augenblicklich werden zweihundert Schülerinnen und Schüler hier ausgebildet. AWO und Schulleitung hoffen, dass auch am neuen Standort diese Einrichtung gut angenommen wird.

Guten Appetit

Die Graugänse können sich bei dem Wetter lange Flüge ersparen. Überall im Havelland finden sie reichlich Futter. So konnte man eben auf dem Rapsfeld kurz vor Steckelsdorf etwa vierhundert Graugänse, zwölf ausgewachsene und noch einige Jungschwäne beim Fressen beobachten.
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Trappenschutz hat Erfolg

Im vergangenen Jahr wurden in Brandenburger Trappenschutzgebieten insgesamt elf Jungvögel flügge. Im Havelländischen Luch waren es acht Tiere, im Fiener Bruch zwei und in den Belziger Landschaftswiesen eins. Außerhalb der eingezäunten Schutzgebiete hat leider kein Jungtier überlebt. Das führen Naturschützer auf die starke Zunahme der Raubtiere wie Fuchs, Waschbär, Mink und Marderhund zurück. Seit 1990 hat besonders die Zahl der Füchse stark zugenommen.
Wer mehr über die größten flugfähigen einheimischen Vögel erfahren möchte, kann hier nachlesen.

Abwanderung hält an

Laut statistischem Bundesamt sind im Jahr 2006 mehr als 155.000 Bundesbürger aus Deutschland ausgewandert. Dieser Trend hielt auch im vergangenen Jahr an. In den neuen Bundesländern lag Brandenburg im Jahr 2006 hinter Sachsen auf dem zweiten Platz mit rund 9.000 Auswanderern. Die meisten fanden in der Schweiz ein neues Zuhause, gefolgt von Österreich und den USA.

Entgegengesetze Entwicklung

Während das Westhavelland ständig Einwohner verliert, siedeln sich im Osten des Kreises im Speckgürtel von Berlin immer mehr Menschen an. So wuchs die Zahl der Falkenseer von etwa 22.000 im Jahr 1989 auf derzeit fast 41.000. Die Gartenstadt Falkensee gehört damit zu den am schnellsten wachsenden Kommunen des Landes Brandenburg. Sie ist die größte Stadt im Landkreis Havelland geworden.
Persönliche Anmerkung: Damit würde heute wohl die Frage nach der Kreisstadt anders ausfallen.

Bevölkerungsschwund

Es wurde hier bereits geschrieben, dass Rathenow ständig an Einwohnern verliert. Am 12. Januar wurde dazu in der MAZ eine aktuelle Statistik veröffentlicht. Vom 31.12.06 bis zum 31.12.07 sank die Zahl der Einwohner (Rathenow einschließlich Ortsteile) von 26.541 auf 26.162. Das ist ein Verlust von 379 Bewohnern. In der Stadt selbst ging die Zahl sogar um 402 Personen zurück.
Im Jahr der Wende hatte Rathenow (ohne die Ortsteile – sie kamen erst 1992 zur Stadt dazu) 30.200 Einwohner, heute 23.892.
In der Statistik ist auch vermerkt, wie sich Rathenow am Anfang des vorigen Jahrhunderts durch die optische Industrie entwickelte. Gab es 1885 etwa 13.000 Einwohner, lag deren Zahl zwanzig Jahre später bereits bei 23.000. Die höchste Bevölkerungszahl wurde zu Beginn des zweiten Weltkriegs mit 31.600 Einwohnern registriert.
Die Zahl der Bewohner in den Ortsteilen ist auch in den zurückliegenden Jahren relativ konstant geblieben. So hat Steckelsdorf derzeit 840 Einwohner, Semlin 507, Göttlin 501, Böhne 279 und Grütz 143.

Rathenow verliert seine Einwohner

Die Stadt Rathenow verliert weiter seine Einwohner. Im Jahr 2007 gingen 348 Bürger weg aus dieser Stadt. Insgesamt haben voriges Jahr 328 Menschen dieser Region den Rücken zugekehrt! Der Bürgermeister bezeichnet die Situation als dramatisch.

Für die Zukunft soll wohl die Einwohnerzahl weiter sinken. Einige junge Menschen erwägen sogar bis in die Schweiz auszuwandern. Sie  sind verzweifelt und haben hier für diese Region sowieso keine Hoffnung mehr.

 

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Auf dem vor ein paar Tagen gezeigten Rapsfeld liegt heute ein toter Schwan. Und sofort stürzen sich Krähen und Elstern auf den Kadaver. Sicherheitshalber habe ich das Ordnungsamt informiert.
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Übergabe verzögert sich

Die Übergabe des Teilstückes der Umgehungsstraße zwischen dem Grünauer Weg und dem Kreisverkehr im Osten der Stadt verzögert sich einem Bericht der MAZ zufolge, weil Vandalen schon tatkräftig Zerstörungen vorgenommen haben. So wurden Begrenzungspfosten herausgerissen und Schilder beschmiert oder umgeknickt.
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Wieder ein Baum weniger

Die meisten Bäume werden zu dieser Jahreszeit nur ausgeästet. Mit diesem hier aber wurde am Montag kurzer Prozess gemacht.
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Er stand an der Einmündung der Friedrich-Engels-Straße in die Berliner Straße. Wird hier eventuell auch noch ein Kreisverkehr gebaut? Wundern würde es mich nicht mehr.

Blutspendetermine

Erwachsene gesunde Rathenower haben die Gelegenheit zu einer kostenlosen Blutspende im Märkischen Haus am
14.01.2008 15.00 – 18.30 Uhr
28.01.2008 15.00 – 18.30 Uhr
18.01.2008 13.00 – 16.30 Uhr

Bitte unbedingt an den Personalausweis denken. Weitere Informationen gibt es hier unter zu lesen.

Rekord bei der Aufnahme von Katzen

So viele Katzen wie nie zuvor musste das Rathenower Tierheim im vergangenen Jahr aufnehmen. Nach einem Bericht in der MAZ waren besonders im September und Oktober sehr viele Jungtiere ausgesetzt worden. Jutta Schütze, Vorsitzende des Tierschutzvereins Rathenow und Umgebung e.V. vermutet, dass private Tierhalter die Kosten für eine Sterilisation ihrer Tiere sparen wollen und dann die Jungtiere einfach aussetzen. So hat das Tierheim 2007 insgesamt 191 Katzen, 103 Hunde, sieben Meerschweinchen, fünf Kaninchen, vier Vögel, drei Wasserschildkröten, zwei Feldhasen, zwei Wildvögel, eine Landschildkröte und ein Wildgansküken aufgenommen. Das Tierheim ist verpflichtet, alle abgegebenen Tiere aufzunehmen. Danach wird über den weiteren Verbleib der Tiere entschieden. Die beiden Feldhasen z.B. waren so schwer verletzt, dass sie eingeschläfert werden mussten. Noch viel mehr Informationen zur Arbeit des Tierschutzvereins und zur Vermittlung von Heimtieren gibt es auf der Seite des Tierheims zu lesen.

Uneinigkeit in Göttlin

Im Rathenower Ortsteil Göttlin herrscht Uneinigkeit zwischen Gemeindevertretern und Einwohnern. Grund dafür ist die geplante Erneuerung der Ortsdurchfahrt. Die Gemeindevertretung will im Zuge der Straßensanierung auch einen kombinierten Geh- und Radweg anlegen. Einige Anwohner halten das für überflüssig. Vermutlich geht es dabei aber auch um die kostenmäßige Beteiligung der Anwohner. Sollte es nämlich einen Gehweg geben, würde ein Teil der Baukosten auf die Anlieger umgelegt werden. Fest steht aber schon, dass vom Ortseingang (von Rathenow kommend) bis zur Gaststätte ein Gehweg gebaut wird. Über den zweiten Abschnitt muss nun noch einmal diskutiert werden.
Gelesen in der MAZ