Archiv für den Monat: Dezember 2007

Gedanken zu Silvester

Gegen Mittag hat sich tatsächlich noch die Sonne durchgekämpft. Ab und zu hört man schon mal einen vereinzelten Knaller. Deshalb werden auch unsere beiden noch vorhandenen freilaufenden Katzen heute Abend Ausgangssperre haben. Wir selbst haben noch nie Geld für Knaller oder Feuerwerk ausgegeben, aber das kann ja jeder halten, wie er mag. Nachdem wir über Weihnachten und gleich danach unterwegs waren, werden wir das alte Jahr ganz geruhsam ausklingen lassen. Es hat uns persönlich mehrere aufregende Tage gebracht, aber insgesamt können wir wie immer zufrieden sein. Mitte Februar feierte unsere „Familienälteste“ (sechsfache Mutter, zehnfache Großmutter und inzwischen elffache Urgroßmutter) ihren 85. Geburtstag. Anfang Mai war ein Familienmitglied in einen schlimmen Unfall verwickelt, hat aber selbst alles glücklich überstanden. Ende August wurde eine Doktorarbeit sehr erfolgreich verteidigt und wie schon berichtet, kam am Nikolaustag ein neues Familienmitglied dazu. Wir können also einen Schlussstrich ziehen und das Jahr als überwiegend positiv verlaufen abhaken. Deshalb wünsche ich an dieser Stelle allen einen guten Rutsch und Gesundheit, Glück und Zufriedenheit im neuen Jahr.

Jahresausklang im Havelland

In Rathenow und der näheren Umgebung haben sich die „Silvesterbräuche“ in den zurückliegenden Jahren immer mal wieder geändert. Anfang bis Mitte der 1960er Jahre waren die Jugendlichen auch keine Unschuldslämmer. Allerdings hielten sich die Folgen ihrer Scherze in Grenzen. So war es besonders in Rathenow-West üblich, dass nicht verschlossene Hoftore ausgehoben wurden. Ihre Besitzer fanden sie dann am Neujahrsmorgen ein paar Straßen entfernt auf einem anderen Grundstück wieder.
Etwa Anfang der 1980er bis in die 90er Jahre lieferten sich Jugendliche auf der Ampelkreuzung (also der Hauptkreuzung der Stadt, wo die B 188 und B 102 aufeinandertreffen) regelrechte Straßenschlachten. Diese gingen dann nicht immer ganz ohne Verletzungen aus. Und das Gelände sah meist noch am zweiten Januar wüst aus. Das hat in den letzten Jahren zum Glück wieder nachgelassen. Allerdings gibt es auch nach jedem Disko-Wochenende zahlreiche Sachbeschädigungen im Stadtzentrum und es ist riskant, am nächsten Morgen mit dem Fahrrad die „Haupteinflugschneise“ der Jugendlichen mit dem Fahrrad zu benutzen.

Naturbeobachtung

Seit einigen Wochen kann man auf einem Rapsfeld am Ortseingang von Steckelsdorf jeden Tag mehr als dreißig Schwäne beim Fressen beobachten. Augenblicklich gesellen sich noch Gänse dazu.
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Frohe Weihnachten

Da ich ab morgen wohl nicht mehr zum Schreiben kommen werde, wünsche ich an dieser Stelle allen ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest.
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Nach den Feiertagen werde ich wieder schreiben.

Mistel

Die Mistel ist eine Pflanze, die schon in grauer Vorzeit die Menschen zu allerlei Geschichten inspirierte. Sie wächst als Halbschmarotzer auf Bäumen. Halbschmarotzer deshalb, weil sie den Baum als feste Unterlage braucht. Durch ihr Chlorophyll ist sie aber selbst zur Photosynthese befähigt. Jetzt im Winter kann man sie gut in den kahlen Laubbäumen erkennen.
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Entlang der A 11 zwischen Bernau und Prenzlau sieht man sehr viele Misteln tragende Bäume. In Rathenow wachsen sie zum Beispiel auf einigen Kiefern am Turnplatz zwischen der Feierabendallee und dem F.-Ebert-Ring. Die Mistelpflanzen sehen von weitem aus wie große Vogelnester. Besonders nach einem Sturm kann man unter den Bäumen Mistelzweige finden.
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Aus dieser Pflanze werden Herz und Kreislauf stärkende Mittel hergestellt. Ihr wird nachgesagt, dass sie Glück bringen soll. Verbreitet werden die Misteln durch Vögel.

Teufel Alkohol

Am Freitagabend wurde ein Fußgänger von einem Auto erfasst, als er unvermittelt auf die Berliner Straße lief. Der alkoholisierte 51-Jährige kam ins Krankenhaus. Ein 58-jähriger Radfahrer stürzte am Sonnabend in der Großen Milower Straße in Rathenow. Ein Passant hatte ihn gefunden und Rettungskräfte alarmiert. Die Polizei stellte Alkoholgeruch fest und veranlasste eine Blutprobe. Der Mann wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen.

Weihnachtsfeier im Tierheim

Am vergangenen Sonnabend fand wieder eine Weihnachtsfeier im Rathenower Tierheim statt. Viele Besucher waren gekommen und hatte für die Heimbewohner Futterspenden und Spielzeug mitgebracht. Auch ehemalige Bewohner waren mit ihren neuen Herrchen oder Frauchen erschienen. Augenblicklich leben im Rathenower Tierheim mehr als 30 Hunde, 40 Katzen und zwei Zwergkaninchen. Wer über die Anschaffung eines Haustieres nachdenkt, wird hier fachkundig beraten und findet sicher bei der großen Zahl von Heimtieren einen treuen Begleiter.

Kein Qualitätsprodukt

Im Dezember vergangenen Jahres oder im Januar 2007 wurde ich Top-Blogger des Monats und erhielt nach längerer Wartezeit am ersten März meine geliebte Casio Kamera. Sie hat mich überall begleitet und trotz meiner geringen Kenntnisse immer gute Bilder gemacht. Am 14. November beim Martinsumzug hatte ich schon ein ungutes Gefühl, weil sie nicht auslösen wollte. Na gut, zwei Bilder hatte ich gemacht. War ich also erst mal beruhigt. Am nächsten Tag tat sie aber absolut nichts mehr. Mein erster Gedanke: Akku leer. Also ran ans Netz und aufgeladen. Anschließend erneut zu starten versucht. Wieder nichts. Also Vertragswerkstatt in Norderstedt ausfindig gemacht und das Problem geschildert. Auch darauf hingewiesen, dass ich leider keinen Kaufbeleg vorweisen kann. Hatte ja gehofft, dass sie beim Untersuchen anhand der Seriennummer oder anderer Details erkennen müssten, dass sie noch nicht so alt sein kann. Ich bekam das Angebot, sie mal einzusenden und postwendend kam ein Kostenvoranschlag über 79 Euro. Bei meiner telefonischen Rücksprache wurde mir erklärt, dass es kostenlos repariert würde, wenn ich beweisen könnte, dass die Garantiefrist nicht abgelaufen ist. Also nochmals Kontakt zum Team von Stadt-Blogs aufgenommen und das Problem geschildert. Mir wurde zugesagt, dass man bei Amazon.de einen Kaufbeleg nachfordern würde. Leider passierte nichts und so bekam ich gestern die Kamera unrepariert zurück. Pech gehabt, oder?

Rathenower Weihnachtsmarkt

Heute ist der letzte Tag des Rathenower Weihnachtsmarktes auf dem Märkischen Platz. Händler hoffen noch einmal auf Kundschaft. Es gibt Glühwein, weihnachtliches Gebäck, Bratwürste und andere wärmende und stärkende Spezialitäten. Kinderkarussell und Glücksstände sprechen natürlich die Kleinen an. Zum letzten Mal werden auch Frau Holle und die Goldmarie die Kinder mit Süßigkeiten überraschen und zum Basteln einladen. Und wie immer wird der Weihnachtsmann seine Runde auf dem festlich geschmückten Platz laufen. Am kommenden Wochenende wird zum zweiten Mal zur Mühlenweihnacht am Schwedendamm eingeladen.

Schwimmverein kurz vor dem AUS !

Der Schwimmverein in Rathenow „SG Einheit“ steht kurz vor dem Aus.
Durch die 16 fache Erhöhung der Bahnmieten, musste der Verein diese an die Mitglieder weitergeben. Dadurch kommt es jetzt zu massenhaften Austritt.

Die Auflösung des Vereins ist nur noch eine Frage der Zeit.
Soviel zu Jugendförderung………
Anstatt den Verein zu unterstützen, wird er voll abgeschossen – Jugend von der Straße weg zählt nicht mehr ….
Da brauch man sich dann nicht mehr wundern, wenn immer mehr Jugendliche abhängen mit Alkohol und Zigaretten. Intellegente Sprüche der Obersten der Stadt/Politik brauch man sich auch nicht mehr anhören,
da Diese sowieso nicht wirklich helfen wollen. Da denkt sowieso nur jeder an sein eigenes Wohlergehen.

Herzlich Glückwunsch an die Stadt Rathenow und Wärmeversorgung !

Rentnerin in ihrer Wohnung verbrannt

Bei einem Brand in einer altersgerechten Wohnung im Bruno-Baum-Ring in Rathenow ist gestern eine 86-jährige Frau verbrannt. Mitarbeiter eines Pflegedienstes hatten den Brand bemerkt und Löschversuche unternommen. Warum die Frau selbst Feuer gefangen hatte, war zunächst unklar. Die Rentnerin konnte nicht mehr gerettet werden. Den Brand in der Wohnung hatte die Feuerwehr schnell gelöscht. Andere Mitbewohner des Wohnblocks neben der Schwimmhalle wurden kurzzeitig evakuiert, konnten dann aber wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zu diesem Fall aufgenommen.

Verletzte Radfahrerin

In der Schopenhauerstraße in Rathenow wurde eine Radfahrerin von einem Auto erfasst und musste mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Wer von beiden die Vorfahrt missachtet hatte, war dem Zeitungsbericht nicht zu entnehmen.

Fußgänger von Auto erfasst

Am Dienstag erfasste ein Pkw in der Großen Milower Straße in Rathenow einen 67-jährigen Mann, als dieser plötzlich die Fahrbahn betrat. Er wurde nach Brandenburg/Havel ins Krankenhaus gebracht. Dort verstarb der Rentner am Abend.

17-jähriger Randalierer

Am frühen Dienstagmorgen fiel ein 17-Jähriger zunächst auf, weil er randalierend durch die Wilhelm-Külz-Straße gezogen war. Anschließend bewarf er auf dem Dunckerplatz einen Bus mit Sand. Vom Busfahrer daraufhin zur Rede gestellt, schlug er diesem ins Gesicht. Der Busfahrer trug Verletzungen davon. Er erstattete Anzeige und wollte einen Arzt aufsuchen.
In der MAZ wurde das als „Rangelei mit einem Busfahrer“ veröffentlicht. Ich weiß nicht, warum man solche Körperverletzungen, die es wiederholt in Rathenow gibt, immer verharmlosend als Rangelei bezeichnet. Wäre schon eingeschritten worden, als sich Anwohner der W.-Külz-Straße über den Rowdy beschwerten, hätte diese Tat vielleicht verhindert werden können.

Blockade

Irgendwer hat auf der Leitung gesessen. Weder gestern noch heute Vormittag kam ich in den Rathenow-Blog, obwohl der Internet-Anschluss funktionierte. Na, egal. Jetzt scheint es wieder zu klappen.

Keine Ernte

In der vergangenen Woche wurden im Keller des stillgelegten Nordbahnhofs die Vorbereitungen für eine Cannabisaufzucht entdeckt.
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Säcke mit Anzuchterde sowie bereits gefüllte Kübel, Beleuchtung und Heizung waren schon vorhanden. Die Fenster waren mit Folie abgedunkelt. Ein Stromanschluss war unter Umgehung des Zählers geschaffen worden. Aufgeflogen ist die Aktion, weil ein Beauftragter der Immobiliengesellschaft, die das Gebäude derzeit verwaltet, einen Kontrollgang gemacht hatte. Es gehört schon eine gewaltige Portion Unverfrorenheit dazu, wenn die Polizei genau gegenüber ihre Wache hat. Spezialisten haben die Spurensicherung übernommen.
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Mitmachen und Licht ausschalten.

Am heutigen Samstag, den 8.Dezember 2007 rufen die Klimaschutz-Kooperationen BILD, BUND, GREENPEACE, WWF und GOOGLE zum Licht ausschalten für 5 Minuten auf!

Von 20.00 Uhr – 20.05 Uhr sollen alle das Licht für 5 Minuten ausschalten. Damit soll ein symbolisches Zeichen gesetzt werden an die Teilnehmer des Weltklimagipfels in Bali.

Alle können mitmachen- die privaten Haushalte, Städte, Gemeinden, Unternehmen- alle!

Die Weihnachts- und Adventsbeleuchtung kann ja auch mal abgeschaltet werden….

Ich finde diese Aktion gut und mache mit!

Weihnachtsoratorium

Alle sechs Kantaten des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach kann man am zweiten Advent in der Havelberger Stadtkirche Sankt Laurentius hören. Die Aufführung gestalten der Havelberger Kantatenchor und das Bachorchester Leipzig.
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Beginn der Veranstaltung ist am 9. Dezember um 16 Uhr. Karten im Vorverkauf sind im Paradiessaal des Havelberger Doms, bei der Firma Kampfhenkel in der Langen Straße und in der Touristeninformation in der Uferstraße erhältlich. Obwohl die Kirche beheizt ist, wird zu warmer Bekleidung geraten.

Mangelnde Absprache

Am Mittwochabend wurde in Wustermark die Polizei zu einer Kita gerufen, weil vom Personal beobachtet worden war, dass eine Person durch das Gebäude schlich. Wie sich herausstellte, war ein Vertreter des Fördervereins unterwegs, um den Nikolaus zu unterstützen.

Nikolausgeschenk

Nicht vom Nikolaus, sondern von unseren Kindern Kathleen und Markus haben wir heute unser allerbestes Geschenk bekommen. Wir sind Großeltern einer kleinen Karoline geworden. Euch von Herzen alles Gute. Schade, dass Ihr so weit weg seid.

Partnerschaftsvertrag

Gestern schlossen die Gesamtschule „Bruno-H.-Bürgel“ Rathenow und Hertha BSC einen Partnerschaftsvertrag ab. Auch hierbei war der Bildungsminister anwesend. Für den Berliner Verein war Michael Preetz zur Unterzeichnung erschienen. Damit soll die Sportprofilierung dieser Schule weiter hervorgehoben werden. Über dem Eingang der Schule soll künftig ein Schild auf diese Partnerschaft hinweisen.

Rupprecht mit Scheck im Gepäck

Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht besuchte gestern die Oberschule Rathenow und brachte einen Scheck über 240.000 Euro mit. Die Stadt Rathenow legt 60.000 Euro dazu, sodass insgesamt 300.000 Euro genutzt werden können für den Ausbau des Ganztagsangebotes. Damit hofft die Oberschule auf einen regen Zulauf künftiger Schüler und auf eine Verbesserung des Ansehens dieser Einrichtung.

Rathenower Weihnachtsmarkt

Vom Nikolaustag bis zum 16. Dezember können die Rathenower und ihre Gäste den Weihnachtsmarkt auf dem Märkischen Platz besuchen. Unter anderem werden auch wieder Frau Holle und die Goldmarie in ihrem Häuschen anzutreffen sein und mit den Kindern kleine Geschenke basteln und ihnen Geschichten erzählen.
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Förderschule lädt ein

Die Allgemeine Förderschule für Lernbehinderte lädt wie in jedem Jahr zum Adventsbasteln ein. Am kommenden Mittwoch sind alle Schüler der Rathenower Grundschulen zum Basteln, Gucken und Mitmachen in die Pestalozzi-Schule eingeladen. Von 8.30 bis 11 Uhr ist hier wieder ein reges Treiben angesagt. Der Förderverein und die Partnerschule „Heinrich de Haan“ aus Rendsburg werden wieder für einen reichhaltigen Spielzeug- und Bücherbasar gesorgt haben. An verschiedenen Stationen können kleine Weihnachtsgeschenke gebastelt werden. Eltern und Schüler des Kurses Hauswirtschaft sorgen für das leibliche Wohl der Gäste.lpic0608.JPG
Das ist noch ein Bild vom vergangenen Jahr.

Kehrseite der Weihnachtszeit

Während einige ins Konzert gingen, nutzten andere den verkaufsoffenen Sonntagnachmittag zum Einkaufen. So hatte man beim Vorbeifahren jedenfalls den Eindruck, dass auf dem Parkplatz am Schwedendamm kaum noch ein Platz frei wäre. Na ja, vielleicht gibt es morgen schon nichts mehr. Da musste man doch heute unbedingt noch die Chance nutzen.

Vorweihnachtliches Chorkonzert

Der Rathenower Frauenchor (Leiter Hermann Tressel) und der Gemischte Chor (Leiterin Heidi Dummer) gaben heute ein Chorkonzert in der voll besetzten Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Mit weihnachtlichen Liedern aus aller Welt wurden die Zuhörer auf die Adventszeit eingestimmt.