Archiv für den Monat: November 2007

Kein Diskussionsbedarf

Die Fraktion der Linken hatte für die Kreitagssitzung am Montag den Antrag gestellt, im Rahmen freiwilliger Ausgaben über einen Zuschuss für Kinder aus Hartz IV- Gemeinschaften zum Weihnachtsfest zu beraten. Dieser wurde, genau wie ihr Antrag auf Prüfung der Kosten für die Unterkunft, ohne Diskussion abgewiesen. Da braucht sich niemand über Politikverdrossenheit der Wähler oder über einen Zulauf bei Extremisten zu wundern.

Spenden (4.Teil)

Diana Golze, Mitglied des Deutschen Bundestages, will im neuen Jahr ihre Diätenzulage für soziale Projekte in ihrem Wahlkreis spenden. Sie bittet deshalb um Vorschläge für besonders dringende Fälle.

Spenden (3.Teil)

Drei Angehörige der Bundeswehr standen heute mit Sammelbüchsen auf dem Wochenmarkt. Ich habe sie nicht gefragt, ob wir uns nun direkt an der Finanzierung der neuen Panzer oder der Düsenjäger beteiligen sollen. So weit ich sehen konnte, hat aber auch niemand etwas gespendet. Da werden die Uniformierten wohl demnächst zu Hause bleiben müssen.

Spenden (2.Teil)

Für die Renaturierung der Unteren Havel, die ein umfangreiches und komplexes Naturschutzprojekt der nächsten Jahrzehnte darstellt, sind rund 25 Millionen Euro veranschlagt worden. Diese Summe muss vom Bund, den Ländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt und vom NABU aufgebracht werden. Kürzlich spendete der Elektronik-Hersteller Panasonic 108.333 Euro für dieses Vorhaben. Das Geld war während der Panasonic-Umweltwochen zusammengekommen, da für jeden verkauften Plasmabildschirm zehn Euro in die „Spendenbüchse“ kamen.

Spendenzeit (1.Teil)

In der Vorweihnachtszeit ist bekanntlich auch die Spendenbereitschaft am größten. So sammelte kürzlich der Rotary Club Spenden bzw. verkaufte Wein und Bratwürste für die Dacheindeckung der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Vor einigen Tagen wurden nun dem Förderverein 500 Euro und vier Ferngläser übergeben. Die Ferngläser können sich Besucher gegen eine geringe Gebühr ausleihen, um dann vom Kirchturm aus einen weiten Blick über das Havelland zu werfen. Weitere Informationen zum aktuellen Spendenstand kann man hier entnehmen.

Egon kann gut rechnen

Mein Stromanbieter,nennen wir ihn der einfachheit halber Egon,hat mir einen netten Brief geschrieben mit der Überschrift „Preisanpassung Strom und attraktive Angebote“. Na schön ist ja nur eine Anpassung mit Beipackzettel. Im Beipackzettel sind alle Tarife schön nebeneinander angeordnet. Ein Tarif stach mir sofort ins Auge, 20,99 Cent pro KW/h. Praktisch ein Hingucker.Toll! Nicht 21 Cent oder so nein 20,99 Cent. Optisch akkurat. Da kann man ja noch richtig was sparen. Prima,da hat Egon doch Messerscharf kalkuliert, die Mehrwertsteuer draufgeschlagen und 20,99 Cent rausbekommen.Oder hat Egon erst den Preis gemacht dann die Mehrwertsteuer abgezogen und dann kalkuliert? Na ist egal, jetzt bin ich bei Wilfried und Heiko die haben hinter dem Komma eine 25.Ist zwar optisch nicht so überzeugend aber dafür hab ich ein gutes Gefühl im Bauch.

„Stille Pauline“

Rathenow besaß mal eine kreiseigene Kleinbahn, die „Sille Pauline“. Sie wurde von 1898 bis 1900 gebaut und 1901 in Betrieb genommen. 1945 wurde sie als Reparationsleistung demontiert und in die Sowjetunion geliefert. Lange habe ich nach dem „Paulinenlied“ gesucht. Am vergangenen Wochenende war es in der MAZ abgedruckt. Die 90-jährige Frau Erika Piesche aus Bamme hatte es eingesandt. So will ich es hier festhalten:
1. Auf die rasende Pauline stimme ich mit froher Miene dieses schöne Lied jetzt an, das man leicht behalten kann.
Refrain: Holla, holla, holla, ho, holla, holla, holla, ho, diese schöne Lied jetzt an, das man leicht behalten kann.
2. Ohne Reichsbahn und Benzin kommt man nicht mehr nach Berlin, helfe, wer denn helfen kann, die Pauline hat`s getan.
3. Sonnabend morgen geht es los, Urlaub wieder mal ganz groß und die Landser rufen froh: Nun leb wohl mein Rathenow.
4. Rin in die Paulinenschlange, denn sie wartet nicht mehr lange, vorn die Milch und hinten wir, vorwärts, heimwärts, ab dafür.
5. Erst kommt Stechow, früh am Tage und Ferchesar ohne Frage, Kotzen, Haage, dampft sie dann in Senzke an, Junge, da ist alles dran.
6. Die Pauline muss rangieren, Wasser saufen, Lager schmieren, warten auf den Gegenzug, Mensch, da haste Zeit genug.
7. Und der Landser geht inzwischen zum Budiker einen zischen. Dort stehn schon die Flaschen kalt für den langen Aufenthalt.
8. Brennt die Sonne heiß am Himmel, ruckt Pauline mit Gebimmel plötzlich an im vierten Gang. Alles fliegt im Wagen lang.
9. Kriele, Retzow, Selbelang, immer mang die Wiesen mang, Ribbeck, Berge und sodann langen wir in Nauen an.
10. Müde und mit steifen Knochen kommen wir herausgekrochen, keiner macht sich etwas draus, denn jetzt sind wir bald zu Haus.
11. Alles stimme mit mir ein: „Hoch soll sie gepriesen sein!“ Und wir rufen dreimal noch: „Die Pauline lebe hoch!“
Mehr zur Kleinbahn erfahren Sie hier.
Ein Foto und noch mehr Wissenswertes gibt es zu entdecken.

Erste Schülerfirma in der Bürgelschule

Seit kurzem betreiben einige Schüler der Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe eine eigene Schülerfirma: „A & V Sportbekleidung“. Nach dem Prinzip von Gebrauchtwarenläden können Schüler ihre nicht mehr benötigte Sportkleidung bei den Betreibern der Schülerfirma abgeben. Diese legen dem Zustand der Ware entsprechend den Preis fest. Wird sie dann verkauft, behält die Schülerfirma einen geringen Anteil des Preises, den Rest erhält der Vorbesitzer. Jeden Dienstag und Freitag während der Hofpausen hat das „Geschäft“ geöffnet. Das ist sicher eine gute Sache, denn viele werden gern auf dieses Angebot zurückgreifen. Außerdem vermittelt es praktische Erfahrungen.

Wieder Modellbahnausstellung

Es ist inzwischen zur Tradition geworden, dass in der Adventszeit die Modelleisenbahner ihre Anlage der Öffentlichkeit vorstellen. In diesem Jahr ist sie bereits am 24. und 25. November, also eine Woche vor dem ersten Advent, zu besichtigen. Die Räume der Modelleisenbahner befinden sich in der Goethestraße 24 im Hinterhaus. Man kann sowohl über die Goethestraße als auch über die Friesacker Straße zu den Vereinsräumen gelangen. Außerdem wird eine neue Anlage während der Weihnachtsausstellung im Kulturzentrum gezeigt.

Das waren noch Zeiten, 4. Teil

Wo wir nun schon mal bei den Erinnerungen sind, noch etwas Positives aus alten Zeiten. Heute wird ja auch wieder hin und her palavert, wie der Bevölkerungsrückgang gestoppt werden könnte. In der DDR gab es ab 1972 für junge Paare unter bestimmten Voraussetzungen einen zinslosen Ehekredit über fünftausend Mark. Eine der Bedingungen war, dass die Ehepartner unter 27 Jahren sein mussten, eine zweite, dass es die erste Ehe war. Bei der Geburt des ersten Kindes wurden von dieser Kreditsumme 1.000 Mark, beim zweiten Kind 1.500 Mark und beim dritten innerhalb von sieben Jahren nach der Hochzeit 2.500 Mark (also die Restsumme) erlassen. Da ja gleich mit der Rückzahlung in kleinen Beträgen begonnen wurde, bekam man also entsprechend der Geburten wieder Geld ausgezahlt. Dieser Zeitraum für die Geburt des dritten Kindes wurde später sogar noch verlängert.

Das waren noch Zeiten, 3. Teil

Wie schon einmal berichtet, gab es beim Rat der Stadt ein Amt extra für die Vergabe von Wohnungen. Und dort wurde genau überwacht, wer überhaupt Anspruch auf eine Wohnung hatte. Unverheiratete hatten so gut wie keine Chance. Mit einem Kind unter zehn Jahren stand der Familie nur eine Zweiraumwohnung zu. Erst mit einem älteren oder mit zwei Kindern konnte man auf eine Zweieinhalb-Zimmer-Wohnung hoffen. Wir hatten das große Glück, 1976 sechs Wochen vor der Geburt unseres zweiten Kindes eine solche neue Plattenbauwohnung mit Ofenheizung beziehen zu dürfen, nachdem wir drei Jahre in einem ehemaligen Stallgebäude in eineinhalb Zimmern ohne Bad gewohnt hatten. Frohgemut gingen wir im Frühjahr 1976 zum VEB Baustoffhandel (ehemals und jetzt wieder Fürstenberg ) und meldeten uns für neun Quadratmeter Fliesen für unser neues Bad an. Das hatte nur einen Sockel mit Ölfarbe, wie fast alle Bäder in Neubauwohnungen. Bei der Anmeldung wurde uns gesagt, dass wir etwa zwei Jahre warten müssten. Na ja, das war man ja gewohnt. Allerdings wurden sechs Jahre daraus. Erst kurz vor Ostern 1982 konnten wir die Fliesen beim Baustoffhandel kaufen und hatten sogar noch großes Glück dabei, dass sie einheitlich waren. Manche Leute bekamen bei der Menge zwei unterschiedliche Positionen und versuchten dann, untereinander zu tauschen.

Das waren noch Zeiten, 2. Teil

Wie eben schon erwähnt, hatten damals die wenigsten Leute die Chance, an ein neues Auto zu kommen. Man musste sich schon in Geduld üben. In Rathenow war es so, dass einmal monatlich überhaupt die Möglichkeit bestand, sich dafür anzumelden. Wenn mich nicht alles täuscht, war es immer der letzte Montag im Monat, wo man in den Klub der Volkssolidarität in der Dimitroffstraße gehen und sich registrieren lassen konnte. Meine Anmeldung lief jedenfalls von Januar 1974 bis zur Wende. Ein eigenes Auto habe ich aber nie bekommen. Andere Leute waren da gewiefter. Da sich jeder nur einmal anmelden konnte, wurden von einigen auch Oma und Opa hingeschleppt. War die Wartezeit abgelaufen und das Auto abholbereit in Brandenburg, mussten sie natürlich auch dort mit hingenommen werden. So kam es, dass manche eben tatsächlich alle sechs bis sieben Jahre ein neues Auto hatten. Und das alte Fahrzeug wurde zum Preis des Neuwagens weiterverkauft. Auch damals bestimmten Angebot und Nachfrage den Preis. Dieser durfte natürlich nicht im Kaufvertrag erscheinen.

Das waren noch Zeiten

Wie schon am 13. Oktober versprochen, will ich mal ein wenig über die Rathenower Musikgruppen schreiben. In den sechziger und siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts gab es in Rathenow eine große Zahl von Bands. Das lag zum einen daran, dass in dieser Zeit in Liverpool und anderswo eine neue Art von Musik entstand und zum anderen an der Tatsache, dass junge Leute nach einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung suchten. Und die fanden sie eben auch beim gemeinsamen Musizieren. Die „Electrics“ sind zweifellos diejenigen, die am längsten zusammenspielen. Bei anderen Gruppen wechselte die Besetzung häufiger, manchmal änderte sich aber auch bloß der Name. Ich denke da zum Beispiel an „Exodus“ und „Et Orbi“. Diese Namen wurden einfach verboten. Bei „Paternoster“ sind wohl die geheimen Bewacher nicht dahintergestiegen, dass außer einem Aufzug noch etwas anderes gemeint sein konnte.
Wie gesagt, gab es zu Spitzenzeiten in und um Rathenow gut zwanzig Musikgruppen. Einmal jährlich fand ein Vorspielen statt, bei dem dann die Leistungen durch eine Jury bewertet wurden. Es war auch vorgeschrieben, zu welchem Prozentsatz „Westtitel“ gespielt werden durften. Ganz verbieten konnte man das schon damals nicht. Gute Gruppen hatten dann am Wochenende von Freitag bis Sonntag Termine im Umkreis von vielen Kilometern. Die reichten bis Havelberg, Glöwen, Werbig, Belzig oder Neuruppin und noch weiter. Ein Problem stellte für die meisten die technische Ausrüstung dar. Man konnte nicht einfach in den Laden gehen und Instrumente oder Verstärker kaufen. Da waren die Gruppen gut dran, die Handwerker und Techniker in ihren Reihen hatten. Wer dann noch Beziehungen ins nichtsozialistische Ausland (sprich: Westdeutschland oder Westberlin) hatte, konnte natürlich für seine Band einiges organisieren. Die anderen mussten dann für einen Verstärker oder ein Mikrofon tief in die Tasche greifen. Eine zweite Herausforderung war das Transportproblem, denn von den jungen Leuten hatten ja die wenigsten ein Auto. Verschiedene Gruppen mussten deshalb einen Fahrer mit Auto und Anhänger anstellen. Und eine weitere Schwierigkeit war die Organisation überhaupt. Privat hatte niemand ein Telefon. Wer dann im Betrieb telefonieren konnte, vereinbarte eben dort die nächsten Termine. Ich sollte mal auf der Post aus dem Telefonbuch die Nummer für das Stahl- und Walzwerk in Brandenburg an der Havel heraussuchen, weil noch etwas zu klären war für den vereinbarten Termin. Und dabei bin ich fast verzweifelt, denn die Nummer war einfach nicht zu finden. Telefonbücher umfassten damals den gesamten Bezirk. Ich sah also zuerst unter V (wie Volkseigener Betrieb), unter B (wie Betrieb), unter K (wie Kombinat), unter G (wie Großbetrieb), unter S (wie Stahlwerk), unter W (wie Walzwerk), unter F (wie Fabrik) nach und wusste nicht mehr, wonach ich noch suchen sollte. Solch ein großer Betrieb und er war nicht im Telefonbuch zu finden. Beim Zuklappen kam ich zufällig auf Q und dort stand groß und breit: Qualitäts- und Edelstahlwerk Brandenburg. Das alles sind Sachen, die heute keiner mehr nachvollziehen kann. Da guckt man kurz ins Internet oder ruft die Auskunft an.
Aber noch mal zu den Bands: Viele bestanden etliche Jahre, obwohl die Organisation eben nicht einfach war. In Rathenow gab es an jedem Wochenende mehrere Tanzveranstaltungen für unterschiedliches Publikum. Auch von Betrieben wurden zahlreiche Veranstaltungen organisiert, da ja auch jede Berufsgruppe ihren Ehrentag hatte ( z.B. Lehrertag am 12.6., Tag des Gesundheitswesens im Dezember, Tag der NVA 1. 3., Internationaler Frauentag 8.3….). Mit den technischen Veränderungen (mehr Musik aus der Konserve, sprich: Disco) ging die Nachfrage nach Livemusik mehr und mehr zurück. Auch die Musiker hatten ja nun alle ein Alter erreicht, wo sie eben selbst eine Familie hatten . Da konnten die meisten nicht mehr an drei Terminen am Wochenende spielen, einen Abend proben und einen weiteren die Technik warten. So ging zum Beginn der achtziger Jahre die Zahl der Musikgruppen stark zurück und auch viele Räumlichkeiten, in denen mal Veranstaltungen stattfanden, existieren gar nicht mehr.

Projektarbeit vorgestellt

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 des Jahn-Gymnasiums haben sich in einer Projektarbeit mit einigen Orten im Einzugsgebiet ihrer Schule intensiver befasst. So wurden Namensursprung, historische Bezüge, Bevölkerungsentwicklung, Lebensqualität und andere Kriterien von den Schülern ausgewählt und innerhalb einer Woche erforscht. Gestern erfolgte die Präsentation der Ergebnisse dieser Arbeit über Steckelsdorf im Gemeindezentrum. Etwa dreißig Einwohner waren der Einladung gefolgt und schenkten den Darlegungen viel Aufmerksamkeit. Es wurden Fragen gestellt und Hinweise gegeben. Insgeamt betrachtet kann sich das Resultat dieser Arbeit sehen lassen. Demnächst werden die Menschen in Milow, Mögelin, Garlitz, Nennhausen, Semlin und Großderschau zu ähnlichen Veranstaltungen eingeladen werden.

Schon wieder ein toter Soldat bei Übung

Kürzlich verunglückte ein Panzer der Bundeswehr bei einer Übung, als er bei Stendal auf eine Fähre fahren wollte, um über die Elbe zu kommen. Dabei kam der Panzerfahrer ums Leben. Seine Leiche wurde erst knapp zwei Wochen später etwa sieben Kilometer vom Unglücksort entfernt von einem Angler gefunden. Gestern kam auf dem Übungsplatz Klietz ein 19-jähriger Soldat zwischen zwei Fahrzeuge und wurde dabei getötet. Die Übung sollte der Vorbereitung auf einen Auslandseinsatz dienen. Wie haben wir noch vor ein paar Jahren gesungen:…dass nie eine Mutter mehr ihren Sohn beweint…

Hurra, wir werden die BUGA 2015 ausrichten!

Heute ist die Entscheidung der Vergabekommission bekanntgegeben worden: Die Havelregion von Brandenburg an der Havel über Premnitz, Rathenow und Rhinow bis nach Havelberg in Sachsen Anhalt wird die BUGA 2015 ausrichten. Damit hat sich der Kampf vieler Einwohner dieses Gebietes um „ihre“ BUGA gelohnt. Lange Zeit stand die Brandenburger Landesregierung dieser Bewerbung ablehnend gegenüber. Es wird großer Anstrengungen bedürfen, die Pläne in die Realität umzusetzen, aber es ist auch viel Zeit vorhanden und wenn dieses Mal die Bevölkerung besser eingebunden wird als bei der Vorbereitung der Landesgartenschau 2006 in Rathenow, wird es klappen. Der Wille vieler Einwohner zur Unterstützung ist da. Verschenkt diese Möglichkeiten nicht, sondern nutzt sie zum Wohle der gesamten Region. Macht mit positiven Meldungen auf unser Havelland aufmerksam.

Weihnachtspostamt ist wieder geöffnet

Seit Montag ist das Weihnachtspostamt in Himmelpfort im Kreis Oberhavel wieder geöffnet. Wie in den zurückliegenden Jahren waren auch dieses Mal viele Kinder anwesend, als der Weihnachtsmann an seinem Arbeitsplatz erschien. Mit Unterstützung vieler fleißiger Helfer wird er bis Weihnachten die Post aus aller Welt beantworten. Im vergangenen Jahr trafen immerhin 279.000 Briefe in Himmelpfort ein. Diese kamen nicht nur von Kindern, sondern auch von Briefmarkensammlern wegen des Sonderstempels. Am ersten und dritten Advent findet dort auch ein Weihnachtsmarkt statt. Wer an den Weihnachtsmann schreiben will, schickt ihm den Brief nach 16798 Himmelpfort

Umzug nachgeholt

Am Freitag konnte wegen des Sturms kein Martinsumzug durchgeführt werden. Dafür waren die Kinder heute mit Polizeischutz, Musikkapelle und ihren Lampions nach Einbruch der Dunkelheit in Steckelsdorf unterwegs.
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Da muss mir was entgangen sein

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Ich habe wirklich nicht gemerkt, dass sie aufgehört hatten. Ganz besonders auf Bundesebene denkt man doch, dass sie ununterbrochen regieren, wenn sie nicht gerade auf Reisen sind. Aber auch auf den unteren Ebenen sieht es oft nicht besser aus.

Martinstag

Morgen um 16 Uhr findet in Steckelsdorf in der Kirche eine Andacht anlässlich des Martinstages statt. Dabei haben die Kinder auch die Möglichkeit, wieder ein Päckchen für die Kinder eines polnischen Waisenhauses abzugeben. Anschließend gibt es dann einen Lampionumzug.
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Ein paar warme Kleidungsstücke, Spielzeug, Malsachen und einige Süßigkeiten werden hoffentlich etwas Freude bereiten.

Wächter des Waldes

Der Eichelhäher wird Wächter des Waldes genannt, weil er ein sehr aufmerksamer Vogel ist. Mit seinen Rufen warnt er andere Waldbewohner, sobald er Verdächiges beobachtet. Ich habe ihn schon oft auf unserem Grundstück gesehen, da wir nahe am Wald wohnen. Im Winter kommt er gelegentlich sogar ins Futterhäuschen, obwohl er im Wald problemlos ganzjährig Nahrung findet. Aber wozu sich selbst abmühen, wenn es einem doch direkt angeboten wird?
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Verschiedene Schafrassen

Im Havelland werden verschiedene Schafrassen gehalten. Die Kamerunschafe sind wenig aufwändig in der Pflege, da sie nicht geschoren werden müssen. Im Frühjahr fällt die überschüssige Wolle von selbst aus. Zum Herbst wird das Fell dann wieder dichter.
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Zum Schutz gegen Nässe ist die Schafwolle von Natur aus mit Wollfett (Lanolin) imprägniert.
Andere Schafe müssen regelmäßig im Frühling geschoren werden.
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Augenblicklich ist das Fell schön dicht und langhaarig. Wurde früher diese Wolle ausschließlich für die Bekleidung verwendet, hat sie wegen des Arbeitsaufwandes heute leider in der Richtung kaum Bedeutung. Meist wird sie für Isolierzwecke benutzt.

Verkürzte Öffnungszeiten

Die Sankt-Marien-Andreas-Kirche und der Kirchturm sind nur noch von 10 bis 16 Uhr und am Sonnabend und Sonntag von 15 bis 16 Uhr geöffnet. In der Kirche kann man sich die Ausstellungen über die Geschichte der Kirche und des Lutherhauses und im Turm die Ausstellung „Farben in der Religion“ ansehen. Wer sich umfassender informieren möchte, kann unter nachlesen. Hier findet man auch Informationen zu den Spenden.

Blick von der neuen Ortsumfahrung

in Richtung Bahnhof.
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Bis vor ein paar Jahren hieß er noch Hauptbahnhof. Der Südbahnhof musste im Zuge der Errichtung der ICE-Trasse weichen und der Nordbahnhof wurde wegen der Stilllegung der Strecke nach Neustadt/ Dosse überflüssig und verfällt nun zusehends.

Bau der Ortsumfahrung…

geht langsam voran.
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Kommt man aus östlicher Richtung in die Stadt, sieht man den Baufortschritt am neuen Kreisel.
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Von diesem Kreisel aus geht es dann über die Eisenbahnlinie südlich an Rathenow vorbei. Bis es aber so weit ist, wird noch einige Zeit vergehen, denn die Havelbrücke ist noch nicht gebaut. Demnächst wird man sich aber einen Teil der Fahrt durch die Stadt sparen können, wenn der Anschluss an die B 102 fertig ist. Das westliche Teilstück der Ortsumfahrung ist schon seit etlichen Monaten nutzbar.

Späte Umkehr

und hoffentlich nicht zu spät, dass sich die Brandenburger Landesregierung nun endlich hinter die BUGA-Bewerbung der Havelregion stellt. Aber unsere Chancen auf einen Zuschlag stehen bei 50 %, da es ja nur noch Karlsruhe als Mitbewerber gibt.

Und noch mal Schildbürgerei

Dass sich die Naturschutz-Symbole der alten und der neuen Bundesländer voneinander unterscheiden, war mir schon klar. Aber dass sie sogar in den neuen Ländern noch unterschiedlich sind, ist mir erst gestern aufgefallen. Prima, dass sich in jedem Land Leute Gedanken machen, wie was auszusehen hat. Da sind doch wieder ein paar Menschen beschäftigt.
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