Archiv für den Tag: 10.10.2007

Herbstzeit – Zeit der Zugvögel

Wie in jedem Jahr rasten wieder tausende Gänse, Enten und andere zeitweilige Gäste im Havelland. Wer dieses imposante Schauspiel einmal selbst erleben möchte, kann am kommenden Sonnabend an einer Wanderung mit der Naturwacht teilnehmen. Treffpunkt ist um 16.30 Uhr an der Bochkwindmühle in Prietzen. Von dort geht es auf einem etwa zwei Kilometer langen Weg zum Gülper See. Dabei können die Teilnehmer den Einflug der Vögel auf dem See beobachten, auf dem sie ihre Nachtruhe vor Feinden geschützt halten werden. Man sollte an wettergerechte, unauffällige Kleidung denken und möglichst auch ein Fernglas mitbringen. Diese Führung ist ebenfalls kostenlos, um eine Spende wird gebeten.

Geführte Pilzwanderung

Am kommenden Sonnabend führt die Naturwacht Westhavelland eine Pilzwanderung durch. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Arboretum Lüttgen/Dreetz. Den Teilnehmern wird viel Wissenswertes und Interessantes über Pilze durch einen Sachverständigen übermittelt werden. Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings wird um eine Spende für die Naturschutz- und Umweltarbeit gebeten.
cimg1337.JPGcimg1353.JPG

Ausstellung in der Havellandhalle

Am kommenden Wochenende gibt es in der Havellandhalle die Ausstellung “Reptilia-Orchidea”. Riesenschlangen, Echsen, Schildkröten, Vogelspinnen, Skorpione und Orchideen werden dann am Sonnabend von 13 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr den Besuchern präsentiert. Kinder von 3 bis 14 Jahren zahlen 3 Euro Eintritt, Erwachsene 6 Euro (ermäßigt 5). Pro Erwachsenem hat ein Kind freien Eintritt.
lpic0176.JPG

Pfarrer Braun ermittelt im Havelland

Etwa vier Wochen dauerten die Dreharbeiten für einen neuen Film mit Ottfried Fischer als Pfarrer Braun. Orte der Handlung waren dieses Mal Ribbeck (vielen bekannt durch das Fontanegedicht um den Birnbaum des Herrn von Ribbeck) und Bredow im Havelland. Der Film “Heiliger Birnbaum” wird im kommenden Jahr im ARD- Programm zu sehen sein.

Staatsanwalt gab Gutachten in Auftrag

Nach einem Polizeibericht soll der Fahrer des Kleintransporters bei dem schweren Unfall am Montagnachmittag vermutlich auf der geraden Strecke auf die Gegenfahrbahn geraten sein. Die Staatsanwaltschaft hat eine Rekonstruktion des Unfalls in Auftrag gegeben. Der Fahrer des Kleintransporters war noch an der Unfallstelle verstorben, die Busfahrerin mit schweren Verletzungen in ein Berliner Unfallkrankenhaus geflogen worden. Von den 17 Schülern zwischen neun und 18 Jahren waren 15 verletzt worden. Sieben konnten nach ambulanter Behandlung nach Hause, acht befinden sich noch zur Behandlung bzw. Beobachtung in Krankenhäusern. Die Straße zwischen Buschow und Möthlow war am Montag von 14 Uhr bis 20 Uhr voll gesperrt.

Straßensperrung nach Unfall

Nach einem Unfall in Höhe des Abzweigs Heidefeld musste am Dienstagvormittag die B 102 kurzzeitig gesperrt werden. Ein Pkw war einem im Gegenverkehr überholenden Fahrzeug ausgewichen und dabei mit einem anderen Wagen zusammengestoßen. Eines der Autos war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Während der Bergung übersah ein ankommender Autofahrer die stehenden Fahrzeuge und fuhr auf. Personen wurden laut Bericht in der MAZ nicht verletzt.

Schmierfink ertappt

Ein Zeuge hatte in Hohennauen beobachtet, wie ein Jugendlicher eine Gebäudewand mit Graffiti besprühte und die Polizei verständigt. Diese fand einen 16-Jährigen mit Farbresten und anderen Utensilien vor. Es wurden eine Strafanzeige aufgenommen und der Jugendliche seinen Eltern übergeben.

Betrunken gegen eine Hauswand

In der Nacht zum Sonntag sind in Milow zwei Männer mit einem Renault gegen eine Hauswand geprallt. Als die Polizei am Unfallort eintraf, war ein 18-Jähriger gerade dabei, mit dem Unfallfahrzeug wegzufahren. Er war von den beiden anderen Insassen (17 und 21 Jahre) zu Hilfe gerufen worden. Alle drei Personen hatten reichlich Alkohol (zwischen 1,2 und 1,95 Promille) im Blut. Die Führerscheine wurden sichergestellt.

Privatbahn

Auf der Strecke zwischen Rathenow und Brandenburg an der Havel wird mit dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember das Unternehmen “Ostseeland Verkehr” seine Züge einsetzen. Dieses ist eine Tochterfirma der französischen Veolia Verkehrsgruppe (früher Connex). Der Vertrag läuft zunächst für ein Jahr. Außer dem Aussehen der Züge soll sich noch einiges ändern. So können die Fahrscheine nicht mehr am Automaten erworben werden, sondern sollen im Zug von einem Zugbegleiter verkauft weren. Außerdem soll das Platzangebot erweitert werden. Preiserhöhungen soll es in diesem Jahr nicht geben.

Anglerglück

Einen kapitalen Wels zog am vergangenen Sonnabend Tino Scheplitz bei Parey aus der Havel. Der Fisch war 1,26 m lang und wog 12,5 kg. Dass es sich nicht um Anglerlatein handelt, beweist ein Foto in der MAZ vom Montag.