Archiv für den Monat: Oktober 2007

Halloween ist toll

Jedes Jahr am 31.10. sind wir ganz aufgeregt. Das liegt daran, dass fremde Menschen an unserer Tür klingeln. In froher Erwartung knöpfen wir uns jeden einzeln vor.Früher hab ich grundsätzlich bei penetranter klingelei einen Eimer Wasser aus dem Fenster gekippt. Aber heute rede ich mit den kleinen Kindern und den Muttis und Vatis die sie mitschleppen oder umgedreht. Über die Türsprechanlage sage ich ihnen mit verstellter Stimme, das meine Mutti und mein Vati schon 3 Monate nicht mehr bei uns waren und ob sie nicht etwas zu essen und trinken dabei hätten. Ruck zuck schnappen Mutti und Vati ihre Kinder und sind weg. Blöd ist das danach immer die Polizei vorbei kommt und immer nach kleinen Kinder sucht, aber Gott sei dank wohnen hier keine. Oder doch?

schönen Hallo wünscht euch Tute

Von Dom zu Dom

Vom Dom in Havelberg habe ich vor einigen Tagen schon ein Foto gezeigt. Heute noch mal ein paar Ansichten:
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Diese Bilder sind vom Dom in Havelberg, die nachfolgenden vom Dom in Brandenburg. Und was in Havelberg problemlos möglich war, wurde mir in Brandenburg untersagt: Ich durfte nicht mit Blitzlicht fotografieren. Da sollten die Brandenburger ihre Haltung bis 2015 überdenken, wenn es zur BUGA-Ausrichtung kommen sollte.
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Auch ein Minister wurde gesehen

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Neben den örtlichen Vertretern der Politik wurde auch Minister Junghanns, der Brandenburger Wirtschaftsminister, in der Menge entdeckt. Hoffentlich konnten ihn die Massen auf dem Neustädtischen Markt dazu bewegen, seine Regierungskollegen und -genossen von der Notwendigkeit der Unterstützung der BUGA-Bewerbung der Havelregion zu überzeugen.

Viele haben sich auf den Weg gemacht

Die Stadt Brandenburg an der Havel hatte zu einem BUGA-Bewerbungsfest eingeladen und viele aus der Region haben sich auf den Weg gemacht. Die meisten Besucher kamen wohl mit dem Auto, dem Bus oder der Bahn, aber einige Unerschütterliche (eine Laufgruppe) trafen wir in Höhe des Ortes Döberitz an. Auch eine Radsportgruppe hatte angekündigt, auf ihre Weise ihr Bekenntnis zur BUGA-Bewerbung zu demonstrieren. Auf dem Neustädtischen Markt herrschte trotz des trüben Wetters eine tolle Simmung. Die Bürgermeister der Bewerberorte überbrachten ihre Grüße und freuten sich über die Unterstützung durch einen so großen Teil der Bevölkerung.
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Rathenows Bürgermeister Ronald Seeger und der Rhinower Amtsdirektor Gerd Jendretzky bei ihren Grußansprachen.
Und obwohl noch andere Maskottchen früherer Gartenschauen anwesend waren, standen die drei Rathenower Laga-Biber unbestritten auf dem Spitzenplatz, was die Beliebtheit bei den Festbesuchern angeht.
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Stimmung durch Musik und Unterhaltung

Auf dem BUGA-Bewerbungsfest auf dem Neustädtischen Markt in Brandenburg an der Havel trat unter anderem die Alphornbläsergruppe Jakaranda auf.
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Für Kinderbelustigung war gesorgt, viele Informationen wurden vermittelt und die Maskottchen verteilten Rosen an die Besucher.
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Hier ist es der Havelbiber Havi. Inzwischen lagerten 2015 Luftballons unter Netzen, ehe sie zum Ende der Veranstaltung „freigelassen“ wurden.

Viele Rathenower kennen ihn

Ein großer Teil der Rathenower ist häufig mit dem Fahrrad unterwegs. Da passiert es schnell einmal, dass das Gefährt seinen Dienst versagt.Ein platter Reifen, eine gerissene Kette oder das nicht funktionierende Licht sind für manche ein Problem. Für ihn ist das meist reine Routine, denn er kennt sich bestens aus mit Fahrrädern.
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Seit mehr als vierzehn Jahren arbeitet Anastasius Mateke in der Fahrradwerkstatt der Deutschen Verkehrswacht. Hier konnte er schon vielen aus der Klemme helfen. Er verfügt in seiner Werkstatt, einer Garage hinter der Stadtbibliothek, über ein reichhaltiges Ersatzteillager. Auch ausgemusterte oder vom Besitzer gespendete Fahrräder werden oft zu ihm gebracht. Ist ein solches Rad wieder verkehrstüchtig, freuen sich dann Sozialschwache oder andere Bedürftige darüber. Zeitweilig hatte er in seiner Werkstatt Unterstützung durch Ein-Euro-Jobber oder Leute, die ihm über das Sozialamt zugewiesen wurden. Augenblicklich leitet er noch einmal wöchentlich Schüler der nahegelegenen Oberschule in einer Arbeitsgemeinschaft an. Der fast 72-jährige ehemalige Fahrlehrer und Musiker denkt nun aber langsam ans Aufhören und möchte gern im kommenden Jahr die Werkstatt einem zuverlässigen Nachfolger überlassen.
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Durch den Weg direkt hinter der Litfasssäule gelangt man zur Fahrradwerkstatt.

Adressbuch

Für Rathenow soll Anfang des kommenden Jahres ein neues Adressbuch erscheinen. Die Meldestelle der Stadt will dazu Namen und Anschriften aller Erwachsenen der Stadt herausgeben. Wer nicht damit einverstanden ist, dass seine Daten veröffentlicht werden, muss das bis zum 31.12.07 beim Bürgerbüro oder der Meldestelle schriftlich kundtun.

Sowas ist gemein

Die Rentner hatten es sowieso schon schwer, sich am Montag und am Donnerstag zu entscheiden, ob man zuerst bei Lidl, Netto, Norma oder Penny auf Schnäppchenjagd gehen sollte. Aber da blieb dann wenigstens noch der Mittwoch für Aldi frei. Nun gibt es tatsächlich auch bei Aldi zweimal in der Woche Sonderangebote und ausgerechnet Montag und Donnerstag. Das ist einfach gemein!

Training für die kommende Saison

Einige Menschen sind jetzt noch mit der Wintervorbereitung im Optikpark beschäftigt. So wurde heute ein überdimensionales Floß unter der Kinobrücke hindurch gestakt. Und dass die Arbeit den Menschen gut tut, zeigt sich am Humor dieser Leute. Einer der Männer rief mir zu, ich sollte lieber von der Brücke gehen, denn sie könnten nicht garantieren, dass sie an dem Pfeiler vorbei kämen ohne ihn zu rammen.
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26.10. Ich habe mir das heute noch mal angesehen. Es war der Anlegesteg für die Wassersport-Touristen, der da gestern ins Winterquartier befördert wurde.

Sind Ärzte bald überflüssig?

Ich brauche zum Glück nicht oft Medikamente. Deshalb dachte ich vor einiger Zeit, es wäre eine Ausnahmesituation, was mir in der Apotheke passierte. Aber das scheint jetzt zum Standard zu gehören: Ich legte ein Rezept vor. Daraufhin musste erst mal nachgesehen werden, ob meine Kasse dieses Medikament genehmigt. Das war nicht der Fall. Das von der Kasse Erlaubte war aber nicht lieferbar. Also suchte die Apothekerin per Computer nach einem ganz anderen Medikament. Sie beteuerte, dass es die gleichen Wirkstoffe enthalten würde. Da frage ich mich doch, wozu ich zehn Euro „Eintritt“ beim Arzt bezahle, in der Sprechstunde warte und ein Rezept bekomme,das nichts wert ist. Vielleicht sitzen jetzt solche Experten bei den Kassen, die eine Ferndiagnose stellen können. Dann sollte doch jeder diesen Service in Anspruch nehmen und der Werbespruch müsste umgewandelt werden: Bei Beschwerden fragen Sie einfach Ihre Krankenkasse.
Beim nächsten Mal werde ich mich wohl wieder auf mein Kräuterwissen beschränken.

Spender erhalten Urkunden, Münzen, Stifterbriefe…

Wer sich mit einer Spende am Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche beteiligen will, erhält dafür vom Förderkreis eine entsprechende „Belohnung“. So gibt es bereits für den Betrag von 10 Euro eine Dachsteinurkunde. Bei 100 Euro kann man wählen, ob man eine Baustein- oder eine Orgelpfeifenurkunde haben möchte oder eine Goldmünze. Für 50 Euro gibt es eine Silbermünze. Kupferplatten für den Turm sind mit 125 Euro angesetzt. Stifterbriefe gibt es je nach Spendenhöhe in verschiedenen Ausführungen, in Bronze (500 Euro), Silber (1.000 Euro), Gold (2.500 Euro) oder Platin ( 5.000 Euro). Es ist auch eine Mitgliedschaft im Förderkreis für 60 Euro Beitrag im Jahr möglich. Spendenanträge kann man im Kirchenbüro bekommen oder unter drknack@gmx.de oder unter wpkrueger@online.de anfordern.
Spendenkonto Nummer: 10 70 100
BLZ 1609 1994 Volksbank Rathenow

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Solch einen Ziegel kann man beispielsweise für eine Spende von 100 Euro bekommen.

Rotary Club Rathenow spendete 700 Euro

Am vergangenen Sonntag luden Rathenower Unternehmer zum 8.Weinfest in die Innenstadt. Geschäfte hatten geöffnet, es gab Weinverkostungen und allerhand Leckereien. Auf dem Märkischen Platz wurden Kulturelles und Sehenswertes geboten. Auch der Baum des Lebens mit des Tonfliesen an der Giebelwand der Post wuchs wieder ein beträchtliches Stück. Wie in den Jahren zuvor beteiligten sich die Mitglieder des Rotary Clubs mit einem Stand. Der Erlös von 700 Euro wurde dieses Mal dem Förderkreis der Sankt-Marien-Andreas-Kirche gespendet, um dafür Ferngläser anzuschaffen. Diese sollen den Turmbesuchern gegen ein geringes Entgelt zur Verfügung gestellt werden.
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Von der oberen Plattform hat man dann bei schönem Wetter einen tollen Weitblick über das Havelland.

Auf nach Brandenburg an der Havel

Um zu demonstrieren, dass die Menschen der Region hinter den Plänen zur Bewerbung um die Ausrichtung der BUGA 2015 stehen, veranstaltet die Stadt Brandenburg/Havel am kommenden Sonnabendnachmittag ein BUGA-Bewerbungsfest. Die Bürgermeister der Mitbewerberstädte und Gemeinden der Havelregion haben die Einwohner ihrer Orte aufgerufen, zahlreich an diesem Fest teilzunehmen. Inzwischen stehen auch einige Minister unserer Landesregierung zu dieser Bewerbung.

Chorkonzert

Am kommenden Sonnabend gibt der Gemischte Chor Rathenow unter der Leitung von Frau Heidi Dummer um 16 Uhr ein Konzert in der Kirche von Buckow bei Großwudicke.
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Über diese interessante Feldsteinkirche werde ich demnächst berichten.

Besuch in Havelberg

Zu den Bewerbern um die Ausrichtung der Bundesgartenschau 2015 gehört neben Karlsruhe die Region am Unterlauf der Havel von Brandenburg/Havel über Premnitz, Rathenow und Rhinow bis nach Havelberg. Die Städte Brandenburg/Havel und Havelberg haben jeweils einen Dom. So wurde auch als Motto der Bewerbung: „Von Dom zu Dom – Das blaue Band der Havel“ gewählt.
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Blick von unten auf den Havelberger Dom und vom Domvorplatz auf einen Teil der Stadt Havelberg mit der Stadtkirche Sankt Laurentius im Hintergrund.

Herbstferien

Die Herbstferienwoche in Brandenburg geht dem Ende entgegen. Wir hatten für ein paar Tage ein Ferienkind zu Besuch. Heute hatte sie sich noch eine Freundin eingeladen. Bei Sonnenschein und Temperaturen um sieben Grad haben wir gemeinsam eine Radtour nach Grütz unternommen und vom Vogelbeobachtungspunkt einen Blick mit dem Fernglas in die Runde gewagt.
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Zum Schluss wurde noch ein Blick auf die Anschauungstafel geworfen und über die Vielzahl der Gänse und Enten gestaunt.
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Wieder zu Hause, schmeckten der heiße Tee und die frisch gebackenen Quarkkringel besonders gut.

1000 Dachziegel sind gespendet

Für die Sanierung des Daches der Sankt-Marien-Andreas-Kirche werden etwa 50.000 Biberschwänze benötigt. 1.000 Ziegel zum symbolischen Preis von zehn Euro sind laut Förderkreis bereits von privaten Spendern und Vereinen gespendet worden. Jeder Spender erhält eine Urkunde. Außer dem Dach müssen die Seitenwände saniert und wenn möglich, auch die Kreuzgewölbe neu eingebaut werden. Für großzügige Spender gibt es auch die Möglichkeit des Erwerbs von Stifterbriefen und Münzen.

Ausstellung in der Kirche

Zur Geschichte der evangelischen Kirche und des Kindergartens in Rathenow kann man sich in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche eine Ausstellung ansehen. Die Angebote werden gut genutzt. Neben den Studenten der TU Cottbus nahmen gestern unter anderem auch Gäste aus Pritzwalk und Cuxhaven die Möglichkeit der Besichtigung wahr.
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Aufgabe für Studenten

25 Studenten der Fachrichtung Architektur der TU Cottbus waren gestern in Rathenow zu Besuch. Sie haben die Aufgabe, im Rahmen einer Semesterarbeit für eines der freien Grundstücke auf dem Kirchberg eine Bebauung zu planen. Dazu sahen sie sich das Gelände auch aus der Vogelperpektive (vom Kirchturm aus) an und unternahmen Spaziergänge durch den Stadtteil.

Ein Blick auf Rathenow

Herbstlich frisch war gestern der Oktobertag in Rathenow. Mit meinem Ferienkind war ich auf dem Turm der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Die Kirche ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Gegen einen Obulus von einem Euro kann jeder auf den Turm und sich die Stadt von oben ansehen. Wer es nicht selbst schafft, dem will ich mal wieder ein wenig helfen.
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Früh übt sich…

Am Sonntag hat ein 13-jähriger Autofahrer in Nauen ein Auto in einen Straßengraben gefahren. Als die alarmierte Polizei eintraf, waren der 13-Jährige und zwei Mitfahrer im Alter von 14 und 17 Jahren gerade dabei, das Fahrzeug wieder auf die Straße zu bringen. Eine Überprüfung ergab, dass das Auto stillgelegt war und mit Kennzeichen eines anderen stillgelegten Wagens versehen worden war.

Preiserhöhung geplant

Zum ersten Januar sollen die Strompreise um 8,8 % erhöht werden. Auch Gas soll zum wiederholten Mal in kurzer Zeit teurer werden. Irgendwann können auch Normalverbraucher da nicht mehr mithalten, denn Löhne und Gehälter bzw. Arbeitslosengeld werden nicht angehoben.
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Interessantes Angebot

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Für alle, die selbst kreativ sind, eine gute Gelegenheit, sich ein paar Anregungen zu holen oder sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Diese Messe findet jährlich im Oktober im MAFZ (Märkischen Ausstellungs- und Freizeitzentrum) statt. WihaHo heißt übrigens: Wir haben ein Hobby. Und dort findet man Anregungen für eine sinnvolle Beschäftigung genau so wie Material. Bastler präsentieren dort beispielsweise ihre selbst gebauten Dampfmaschinen. Gestrickte Socken, zarte Weihnachtsengel, Gestecke, Arbeiten in Serviettentechnik oder Tontopf-Figuren werden wieder zu finden sein neben selbst gebastelten Kuscheltieren oder Puppen und auch Bilder werden nicht fehlen.
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Wem also noch ein kleiner Anstoß fehlt, um seine Freizeit aktiv zu nutzen, der sollte mal hinfahren.