Archiv für den Monat: September 2007

Am 7. Oktober ist die erste Saison vorbei

Die erste Saison des Rathenower Optikparks (Nachfolger der Landesgartenschau 2006) geht ihrem Ende entgegen. Wer noch nicht dort war, sollte das also schnellstens nachholen. Es lohnt sich wirklich. Die Flößer warten auf Menschen, die sich einmal auf dem Havelaltarm befördern lassen wollen.
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Viele Blumen blühen noch, die Bäume leuchten im Herbstschmuck und auch die zahlreichen Sitz- und Liegeplätze laden noch zum Verweilen ein.cimg1436.JPGcimg1437.JPG
Übrigens, wem sogar die zwei Euro Eintritt zu viel sind, der sollte am 3.Oktober hingehen. Am Tag der Deutschen Einheit ist für alle der Eintritt frei.

Giftige Schönheiten

Überall findet man jetzt Früchte. Einige von ihnen sind für die Menschen giftig, so zum Beispiel das Pfaffenhütchen, ein hübscher Heckenstrauch.pfaffenhutchen.JPG
Auch das Maiglöckchen, das in allen seinen Teilen Gift enthält, hat jetzt rote Beeren angesetzt.
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Die künftige Generation

Im Sommer gab es reichlich Kartoffelkäfer. Trotz großer Aufmerksamkeit haben es viele Larven geschafft, sich dem Sammler zu entziehen. Sie überwintern jetzt im Boden, um dann irgendwann als neue Käfergeneration über die Blätter der Kartoffelpflanzen herzufallen. Wenn man aufpasst, findet man sie beim Ernten der Kartoffeln.
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Werden sie nicht vernichtet und treten in Massen auf, können sie durch das radikale Abfressen der Blätter den Ertrag spürbar schmälern.

Schulhoffest der Förderschule

Traditionell Anfang Oktober startet das große Schulhoffest der Pestalozzi-Schule. Dazu wird es am Freitag, dem 5. Oktober, auf dem gesamten Schulgelände wieder viele Attraktionen geben. Da werden Sportwettkämpfe stattfinden, es gibt die unterschiedlichsten Bastelstände, eine Tombola mit wertvollen Preisen, einen Basar mit Spielzeug und natürlich reichlich zu essen und zu trinken.

Erntefest in Steckelsdorf

Nachdem die ersten Erntefeste bereits gefeiert wurden, findet das Steckelsdorfer Fest am kommenden Sonnabend statt. Der Heimatverein hat sich dazu wieder allerhand einfallen lassen. So ist wie immer reichlich für Essen und Getränke gesorgt und auch verschiedene Wettbewerbe wurden vorbereitet (darüber wird später berichtet). Auf einer Ausstellung sollen die schönsten und kuriosesten Früchte dieses Sommers präsentiert werden. Beginn des Erntefestes ist um 14 Uhr mit einem Erntedankgottesdienst in der Dorfkirche. Anschließend wird dieses Mal auf der Big DD-Ranch gefeiert (der Platz um das Feuerwehrhaus ist doch recht beengt und mit den Anwohnern des Gemeindezentrums ist es offensichtlich noch zu keiner Einigung gekommen). Ab 19.30 Uhr gibt es einen Lampionumzug und ein Lagerfeuer.

Oberschule Rathenow lädt ein

Am Freitag, dem 28. September von 16 bis 20 Uhr findet auf dem Schulhof der Oberschule in der Schleusenstraße ein Schulhoffest statt. Schüler und Lehrer wollen das mit Beginn des neuen Schuljahres bezogene Gebäude präsentieren. Besonders herzlich sind Grundschüler und deren Eltern eingeladen, die demnächst vor der Wahl einer weiterführenden Schule stehen.
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Noch steht Johann-Heinrich-August-Duncker-Gymnasium über dem Eingang, aber links neben der Tür weist seit Schuljahresbeginn ein Schild auf die jetzigen Nutzer des Hauses hin.

Überall sind zarte Schleier ausgebreitet

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Über Nacht haben sich Tautropfen in diesen zarten Gebilden gesammelt. Am Morgen glitzern sie dann im Sonnenschein. Das sind die schönen Seiten des Herbstes. Bald werden uns Sturm, Regen oder dicker Nebel die Stimmung verderben. Deshalb müssen wir jetzt die schönen Stunden genießen.

Flinker Gast im Garten

Das Eichhörnchen ist im nahen Wald zu Hause, fühlt sich aber auch in unserem Garten wohl. Es hat alle Haselnüsse aufgesammelt und guckt, was sonst noch an Fressbarem vorhanden ist.
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Anschließend huscht es wieder über die Straße auf seine Lieblingseiche.

Fleißige Menschen in den Rathenower Werkstätten

Während der Gesundheitstage präsentierten die Rathenower Werkstätten viele Dinge, die von den Menschen dort mit Eifer und Geschick hergestellt werden. Leider fanden sich vor ihrem Stand nur wenige Interessenten ein. Das lag aber sicher auch daran, dass die Gesundheitstage zum großen Teil von Schülern besucht wurden. Auf dem Weihnachtsmarkt wird hoffentlich der Verkauf dieser soliden und ansprechenden Handarbeiten gesichert sein.
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Altes Handwerk – Fortsetzung

Besonders bei den zahlreichen Ernte-, Dorf- und Stadtfesten hat man Gelegenheit, altes Handwerk zu sehen. Es gibt noch Leute, die sich mit den verschiedensten Techniken beschäftigen. Einige tun es hobbymäßig und sorgen so dafür, dass es für die Nachwelt erhalten bleibt. Manche haben damit auch eine Marktlücke entdeckt und können auf traditionelle Weise ihren Lebensunterhalt sichern. Bei den folgenden Fotos handelt es sich noch um Aufnahmen während der Laga im vergangenen Jahr in Rathenow.
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Hier wird noch wirklich gesponnen.
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Dieser Mann zeigt die Kunst des Seilwindens und bot jedem Interessierten an, sich den eigenen Strick zu drehen.
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Der Holzschnitzer erklärte seinen Zuschauern, dass man nur das überflüssige Holz wegzuschnitzen brauche, dann käme aus jedem Stück Holz das darin befindliche Wesen zum Vorschein.

An der Ortsumfahrung wird gearbeitet

Stück für Stück geht es weiter mit der Ortsumgehung der B188 in Rathenow. Vor zehn Tagen wurde mit dem Anschluss vom Tunnel Grünauer Weg Richtung Rathenow-Ost begonnen.
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Heute sind Bauarbeiter mit den Untergrundarbeiten zwischen der Tunnelausfahrt und dem Heimstättenweg beschäftigt. So wird dann hoffentlich irgendwann tatsächlich der Fernverkehr um Rathenow herumgeführt werden.

Wissen war gefragt

An den Infoständen im Kulturzentrum wurde umfangreiches Wissen zur gesunden Lebensweise vermittelt. Besonders die Schüler mehrerer Schulen beteiligten sich anschließend am Wissenstest. Da stellte sich heraus, wer sich umfassend informiert hatte. Manche Frage konnte nur in Teamarbeit beantwortet werden.
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Mitmachen auch im Kulturzentrum

Im Foyer des Kulturhauses boten Krankenkassen wieder einige Möglichkeiten der aktiven Betätigung. So konnte auf einem Laufband trainiert werden. Auf dem Rad wurde ermittelt, wie viel Zeit die Testperson zur Verbrennung von 100 kcal benötigt. Da staunten einige doch.cimg1335.JPGcimg1336.JPG

Gesundheitstage waren gut besucht

In diesem Jahr gab es, wie bereits erwähnt, nur zwei Gesundheitstage. Diese waren gut besucht. Das lag sicher auch wieder daran, dass Schulen die Möglichkeit eines etwas anderen Unterrichts nutzten. Neben den üblichen Informationsständen gab es mehrere Mitmachaktionen. So konnten die Schüler „blind“ Fußball spielen, das heißt, durch Augenbinden wurde die Sehfähigkeit stark eingeschränkt (ein wenig gemogelt wurde aber schon, denn man erkannte sehr schnell, dass völlig blind nicht gut laufen ist).
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Auch in echten Rollstühlen konnten die Jugendlichen sitzen und Hindernisse überwinden. Das führte bei den Probanden sicher zu der Erkenntnis, dass eine Behinderung eine starke Beeinträchtigung des normalen Lebens bedeuten kann.

Für Sträuße gut geeignet

Es müssen nicht unbedingt hochgezüchtete Rosen oder andere edle Blumen sein, um einen hübschen Strauß zusammenzustellen. Schon vor Jahrzehnten sah man um diese Zeit in den Bauerngärten Astern in verschiedenen Sorten und Farben blühen. Sie halten sich relativ lange in der Vase und sind nicht pflegeaufwändig im Garten. Auch ein kräftiger Regenguss kann ihnen kaum schaden.cimg1325.JPGcimg1329.JPG

Wetter lässt die Pilze wachsen

Nachdem es etwa eine Woche lang nicht geregnet hatte, kamen die Pilze etwas spärlicher zum Vorschein. Nach dem kräftigen Regen gestern Abend sieht es heute gleich wieder anders aus. Das ist das Ergebnis eines etwa halbstündigen Spaziergangs.cimg1328.JPG

Königskerze

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Diese Königskerze in voller Blüte habe ich gestern noch gefunden. Die meisten sind lange schon verblüht. Sie werden von Insekten regelrecht umschwärmt, sind aber auch für die Menschen nützlich. Eine Hand voll Blüten mit etwas Fenchel, ein paar Lindenblüten und vielleicht noch Huflattich mit kochendem Wasser übergossen ergibt einen wirksamen Tee bei Husten.

Seit 16 Jahren erfolgreiches Familienunternehmen

Direkt neben dem Bahnhof Pritzerbe befindet sich eine alte Mühle.
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In dieser Mühle betreibt die Familie Walter einen Möbelhandel. Es ist aber kein gewöhnlicher, sondern ein Geschäft mit gebrauchten Möbeln, Haushaltsgeräten und Haushaltsgeschirr. Diese Sachen stammen zum größten Teil aus Haushaltsauflösungen. Wer sich nicht selbst damit belasten kann oder will, überträgt diese Aufgabe dem Familienbetrieb und kann sicher sein, dass die Wohnung ordnungsgemäß geräumt wird. In der Mühle werden dann die Möbel aufgestellt und warten auf die nächsten Interessenten. Und wer das mal über einen längeren Zeitraum beobachtet, der wird feststellen, dass viele Möbel und Einrichtungsgegenstände nicht lange das Lager blockieren. Zahlreiche Leute sind auf die Anschaffung preiswerten Hausrates angewiesen. Und außerdem kommen viele Schnäppchenjäger und Sammler hier voll auf ihre Kosten. Die Mühle ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet und am Sonnabend auch noch vormittags.
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Für die Vorbeifahrenden auf der B102 ist schon aus der Ferne das Pferd zu sehen als Zeichen, dass das Geschäft offen ist.

Altes Handwerk Rohrweberei

Vielen wird gar nicht bekannt sein, wie viel altes Handwerk es bei uns noch gibt bzw. wie viel in den zurückliegenden Jahren von Arbeitsförderungsgesellschaften neu belebt wurde. So gibt es beispielsweise in Pritzerbe die einzige Rohrweberei Deutschlands mit Handwebstühlen. Das Schilfrohr wird im Winter geerntet und zum Trocknen aufgestellt. Daraus werden dann nach den Kundenwünschen Matten als Wind- und Sichtschutz, zur Abdeckung von Gewächshäusern oder in zunehmendem Maße als Unterputzmaterial für die Rekonstruktion alter Häuser angefertigt.
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Hier sieht man zwei Handwebstühle unterschiedlicher Größe. Während der Öffnungszeit wochentags von 8 bis 16 Uhr kann sich jeder in der Rohrweberei umsehen. Es besteht auch die Möglichkeit, mit Gruppen dort selbst aktiv zu werden. So bieten die Mitarbeiter für Kindergruppen Bastelstunden mit dem Naturmaterial Rohr an. Auch Senioren und Behinderte nutzen die Angebote.
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Der Besuch der Rohrweberei ist hervorragend für einen Wandertag geeignet. Und sie ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Vom Bahnhof Pritzerbe an der Regionalbahnstrecke Rathenow – Brandenburg/Havel sind es fünf Minuten Fußmarsch direkt an der Marzahner Chaussee.cimg1309.JPG cimg1311.JPG
Für eine Kontaktaufnahme noch die Telefon-Nummer:(033841) 3887-0 oder E-Mail:info@aafv.de

Immer weniger Geld für Schulen

Immer weniger Geld für Schulen!
Warum ist immer weniger Geld für Schulbildung da? Kann mir das einer mal erklären?
Ich meine die Stadtoberen in Rathenow entziehen sich immer mehr der Verantwortung für Schulen das notwenigste an Mittel bereitzustellen. Zum Schulbeginn geht’s los: Für jedes Unterrichtsfach wird die Bestellliste angefertigt und schon geht’s los mit dem bezahlen. Dann wird noch Geld benötigt für die „SCHULKASSE“. Für Klassenfahrten, Besichtigungen oder Ausflüge gibts kein Zuschuss mehr. Jetzt müssen sogar die Schüler, die in Arbeitslehre ihr selbstgebautes Werkstück mit nach Hause nehmen wollen 3,00 Euro berappen. Was kommt noch? Soll dann für die Unterrichtsstunde auch noch Geld gezahlt werden? Die Inneneinrichtungen sind zum Teil überaltert und es ist kein Geld für Renovierung da. Zum Teil übernehmen dies schon selbst die Eltern. Anstatt sich mit Bugas, Lagas, Stadtfesten, Präsentationenund Autobahnanbindungen sich ständig zu beschäftigen und sich in den Medien toll zu präsentieren, sollte zuerst Schule und Kindereinrichtung Priorität Nr. 1 sein.
Für Soziales ist kein Geld da aber die Stadt feiert im Optikpark. Da kann kommen was will! Familien mit Kinder aber bleiben hier in Rathenow auf der Strecke.

Kurzspaziergang am Morgen

Nur mal kurz über die Straße und ein paar Schritte im Wald gelaufen, mehr kann man ohne Gefäß nicht tragen.
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Es sind Steinpilze, Birkenpilze und eine Marone. Etwas später habe ich in einem anderen Waldstück noch einen Eimer Maronen gesammelt. Sie wachsen zur Zeit gut.

Ausstellung im Optikpark

Eine Ausstellung vom 24. bis 30. September im Optikpark soll junge Autofahrer und solche, die es werden wollen, zu besonnener Fahrweise anregen. Sie heißt „Tod am Steuer“ und ist jungen Leuten gewidmet, die im Straßenverkehr ums Leben kamen.
Es werden neben Fotos von Unfallstellen auch Wrackteile, Straßenkreuze und andere nachdenklich stimmende Dokumente schwerer Unfälle gezeigt werden. Die Initiatoren erhoffen sich die Beteiligung vieler Schulklassen. Es sind auch Gesprächsrunden mit Überlebenden und Hinterbliebenen geplant.

Rathenower Stadtfest

Am 8. und 9. September findet das trditionelle Rathenower Stadtfest statt. Es konzentriert sich auf das Gelände des Optikparks. Auf dem Stadtplatz wird es ein buntes Markttreiben geben. So können unter anderem auch wieder Fliesen für den Baum des Lebens angefertigt werden. Nähere Informationen finden Sie hier.

Rathenower Gesundheitstage

In den Vorjahren gab es in Rathenow um den 20. September herum eine Woche der Gesundheit. In diesem Jahr ist die Veranstaltung auf zwei Tage zusammengeschrumpft. Am 17. und 18. September werden über 20 Aussteller im Kulturzentrum und auf dem Märkischen Platz zum Thema „Gesunde Ernährung – eine Frage der Erziehung?!“ informieren. Es geht dabei um die sinnvolle Reduzierung des Übergewichts, der Hauptursache vieler Erkrankungen. Neben rein informativen Veranstaltungen gibt es auch Kochkurse, sportliche Wettkämpfe und ein Quiz mit attraktiven Preisen. Mit diesen Gesundheitstagen sollen nicht nur ältere Bürger, sondern auch Eltern, Lehrer und Schüler angesprochen werden.

Weltrekord

Der 26-jährige Rathenower Johannes Mallow hat bei den Gedächtnissport-Weltmeisterschaften in Bahrein einen Weltrekord aufgestellt. In fünf Minuten merkte er sich in der Kategorie „Historische Daten“ von 110 fiktiven Ereignissen 99 samt zugehöriger Jahreszahl. Seine persönliche Bestleistung, die gleichzeitig deutscher Rekord war, lag bis dahin bei 89 Ereignissen. Der bisherige Weltrekord lag bei 96 Daten. Insgesamt kam Johannes Mallow, ehemaliger Jahn-Gymnasiast und derzeit Student der Kommunikationstechnik in Magdeburg, auf einen beachtlichen sechsten Platz. Vor zwei Jahren hatte er das erste Mal an der Gedächtnis-WM in Oxford teilgenommen. Damals kam er auf Platz 12.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zu diesem tollen Erfolg!