In der Nähe von Nauen entstehen immer mehr Windkraftanlagen. Obwohl sich eine Bürgerinitiative gegen eine weitere Bebauung mit den riesigen Windkrafträdern zusammengefunden hatte, geht die Errichtung neuer Anlagen unvermindert weiter.
Auch gestern wurden mit Hilfe eines Krans die gewaltigen Teile übereinandergesetzt.
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Das Krongut Bornstedt, ehemals für die Versorgung des Preußischen Hofes zuständig, wurde in den zurückliegenden Jahren gründlich saniert und lädt nun zum Besuch ein. Hier können Hochzeiten gefeiert werden, gastronomische Versorgung im Restaurant bzw. in der Fischerhütte ist gesichert. Es gibt verschiedene Kunsthandwerker und eine Gärtnerei am Platze.
Die gesamte Anlage vermittelt einen sehr gepflegten Eindruck.
Da man vom Potsdam-Blog wenig liest, will ich mal ein paar interessante Fotos aus unserer Landeshauptstadt zeigen. Es gibt außer dem Schloss Sanssouci und dem Neuen Palais noch viele interessante Ecken zu entdecken. Dazu gehört zweifellos die russische Kolonie Alexandrowka. Sie wurde 1826 für die letzten zwölf Sänger eines ehemals aus 62 Soldaten bestehenden Chores angelegt. Diese Soldaten waren während des napoleonischen Russlandfeldzuges vom Yorckschen Korps gefangengenommen worden und auf Grund eines späteren preußisch-russischen Militärbündnisses bei der preußischen Armee belassen worden. Die Häuser sind aus Fachwerk errichtet und durch eine äußere Bretterverkleidung und ornamental ausgesägte Giebelbretter und Balkons den russischen Blockbauten sehr ähnlich. Die Bauten führten Militärhandwerker unter der Leitung des Hauptmanns Smethlage aus. Lenne gab der Anlage die Form eines Andreaskreuzes. (gelesen im Stadtführer-Atlas von 1985)
Hier gibt es auch ein kleines Museum und eine Gaststätte mit original-russischen Spezialitäten, z.B. Kwass und Piwa Baltika, grusinischen Tee und russischen Imbiss. Sogar die Ausrichtung von Familienfeiern wird angeboten.
Zwischen dem Kreisel von der Einmündung der B 188 auf die B 5 in Richtung Berlin wird auf einem Stück der Strecke die Fahrbahndecke zum wiederholten Male erneuert, obwohl es mit Sicherheit Straßen gibt, die wesentlich dringender saniert werden müssten. Das ist aber nur eine Seite der Geschichte. Für Kraftfahrer wesentlich ärgerlicher ist die Tatsache, dass viele Kilometer nur mit Tempo 50 gefahren werden darf, obwohl nur von einem kleinen Teilstück der Belag abgefräst worden ist und am Wochenende dort auch nicht gearbeitet wird.
Das ist reine Schikane in der Ferienzeit. Es hat uns sehr gewundert, dass nicht geblitzt wurde so kurz bevor wieder 80 Kilometer pro Stunde erlaubt wurden. Oder war gestern, als wir dort fuhren, das Tagessoll schon erfüllt?


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