Archiv für den Monat: August 2007

Morgen wieder Spendetermin

Am Montag besteht von 15 Uhr bis 18.30 Uhr die Möglichkeit zur Blutspende in Rathenow. Und wie immer in den zurückliegenden Jahren wird der rote Lebenssaft im Märkischen Haus in der Berliner Straße abgezapft. Wer gesund ist, helfen will und kann, sollte sich also auf den Weg machen. Es gibt als Extrabonus für jeden Spender eine Tasse mit seiner Blutgruppe (nein, natürlich nicht mit seinem Blut – das brauchen andere dringender).
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Erinnerung an ABI-Treffen

Wie bereits vor einiger Zeit mitgeteilt, findet am 22. September wieder ein ABI-Treffen der Abiturienten des Duncker-Gymnasiums statt. Dieses Mal sind die Abgänger der Jahrgänge 1995 bis 2000 eingeladen. Ort der Veranstaltung ist die Gaststätte am Schwedendamm. Geplanter Beginn ist neunzehn Uhr. Wer also zum angesprochenen Personenkreis gehört und teilnehmen will, sollte sich schnellstens anmelden.

Baby verletzt

Ein 21-jähriger Radfahrer fuhr am Donnerstagnachmittag so rasant über den Parkplatz des Einkaufscenters in der Milower Landstraße in Rathenow, dass er dabei eine Mutter mit Kinderwagen umfuhr. Das vier Monate alte Baby fiel aus dem Kinderwagen, als dieser von dem Rowdy umgerissen wurde.Es kam zur Beobachtung ins Krankenhaus. Grund für den überstürzten Aufbruch des Radfahrers war ein zuvor begangener Diebstahl. Da er damit nicht zum ersten Mal in Erscheinung getreten war, konnte er durch die Fotos der Überwachungskamera identifiziert werden. Gegen den Fahrradfahrer wird nun ein Strafverfahren eingeleitet wegen der Unfallflucht und wegen des Ladendiebstahls.

Schwerverletzter gefunden

Ein Schwerverletzter wurde an der Hertefelder Chaussee gefunden. Er wies starke Verletzungen am Kopf auf. Da er aber 4,66 Promille Alkohol im Blut hatte, wird davon ausgegangen, dass die Verletzungen auf einen Sturz zurückzuführen sind. Er musste in ein Klinikum nach Brandenburg geflogen werden.

Zugverkehr lahmgelegt

Im Bahnhof Nauen stahlen Diebe Kupferkabel und durchtrennten dabei ein Glasfaserkabel der ICE-Strecke Berlin – Hamburg. Dadurch kam es zu massiven Behinderungen des Bahnverkehrs. Die ICE- Züge wurden über Stendal umgeleitet und hatten dadurch mindestens eine halbe Stunde Verspätung. Die Regionalbahnen fielen teilweise ganz aus, sodass Pendler besonders betroffen waren.

Bronzemedaille für Premnitz

Im Wettbewerb „Entente Florale – Unsere Stadt blüht auf“ hat Premnitz eine Bronzemedaille bekommen. Herzlichen Glückwunsch!
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Eine Goldmedaille gab es für Lübbenau im Spreewald, Silber gab es für Guben. Neben Premnitz bekam auch Seelow eine Bronzemedaille.

Makabere Späße

Gestern war in der Märkischen Allgemeinen zu lesen, dass Polizisten im Kreis Oder-Spree eine Katze von einem etwa drei Meter hohen Pfahl retten mussten, auf dem sie mit einem Strick um den Hals festsaß. Wie krank oder hirnlos müssen Menschen sein, die auf solche Gedanken kommen? Kein Tier würde einem anderen mutwillig Ähnliches antun. Wer auf solche Ideen kommt, sollte ein Vielfaches der Qualen selbst erleiden müssen. Hoffen wir, dass Kater Willi nicht auch zum Opfer eines „Ferienspaßes“ wurde. Jedenfalls ist er nicht wieder aufgetaucht. Und ein ausgewachsenes Tier verläuft sich nicht in der Umgebung.

Premnitz greift durch

Im Premnitzer Stadtgebiet gibt es Zonen, in denen der öffentliche Konsum von Alkohol verboten ist. Und wie bereits zur Auswertung des Wettbewerbs „Entente Florale“ bemerkt, hat sich das Stadtbild sehr positiv verändert. In Rathenow gibt es ein ewiges Labern, wer wofür zuständig ist und ob man Maßnahmen ergreifen sollte oder nicht. Würden die pöbelnden und Alkohol trinkenden Jugendlichen nicht auf dem Märkischen Platz und im City-Center, sondern vor dem Rathaus rumlungern, wäre wohl schon eingeschritten worden. Das Stadtbild hat jedenfalls in diesem Jahr wieder mächtig gelitten. Laga vorbei- Sorge für den Erhalt des Geschaffenen nicht mehr nötig ODER???

Ferienaktivitäten nicht zu übersehen

In den Ferien haben die Verschandelungen vieler Objekte durch Schmierfinken sichtbar zugenommen. Ich werde ihnen allerdings nicht die Freude machen und ihre „Kunstwerke“ hier auch noch veröffentlichen. Nachdem vor kurzem ein Bericht in der Märkischen Allgemeinen stand, dass man die Verursacher nicht mit dem Beseitigen ihrer Schmierereien bestrafen kann, falls man sie denn überhaupt ertappt, scheinen sie sich doch total auf der sicheren Seite zu fühlen. Als Begründung für diese Maßnahme war zu lesen, dass die Jugendlichen gesundheitlichen Schaden erleiden könnten, sollten sie gezwungen werden, ihre Schmierereien zu beseitigen.
Kleine Anmerkung: Wer mit Farbsprühdosen mit Treibgasen und anderen schädlichen Substanzen „arbeitet“, nimmt doch von vornherein ein gesundheitliches Risiko in Kauf, ebenso, wer sich nachts in der Stadt herumtreibt, statt zu schlafen. Deshalb sollte man ertappte Sprayer sehr wohl bei Tageslicht für die Beseitigung der angerichteten Schäden aufkommen lassen. Und so sollten auch die Flaschenwerfer nach dem Disco-Besuch ihre Scherben beseitigen müssen. Ich denke, mit der Überwachungskamera vor der Disco wären sie zu überführen. Oder wozu wurde sie da angebracht?

Gefräßige Raupen

Geranien gelten allgemein als robust. In diesem Jahr musste ich allerdings immer wieder feststellen, dass die Blätter ein richtiges Lochmuster aufweisen und die Pflanzen insgesamt weniger blühen als sonst üblich. Erst beim genauen Hinsehen konnte ich die Verursacher des Schadens entdecken: Es handelt sich um kleine grüne Raupen. Sie sind nur etwa zehn Millimter lang und ein bis zwei Millimeter dick. Da sie auch noch die gleiche Farbe haben wie die Blätter, sind sie auf der Blattunterseite kaum zu sehen. Also mal wieder perfekte Tarnung. Ich bin ja ein tierlieber Mensch, aber was zu viel ist, ist zu viel. Also sind sie mit den angefressenen Blättern auf dem Komposthaufen gelandet. Eine Chance haben sie noch.
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Ein Schmuckstück entsteht

Ein weiteres Haus im Stadtzentrum wird „runderneuert“. Das Wohn- und Geschäftshaus direkt neben der Stadtschleuse wird gründlich renoviert und hinterlässt schon jetzt einen äußerst positiven Eindruck. Im Erdgeschoss befand sich mal das Kinderkaufhaus. Damals bot es eine relativ kleine Verkaufsfläche. Etwa Ende der 1970er Jahre wurde dann das auf gleichem Niveau liegende nach hinten sich anschließende Gebäude mit benutzt als Ladenfläche. Es gab dann außer Kinderbekleidung auch Haushaltswäsche, Unterwäsche, Strümpfe und Berufsbekleidung zu kaufen. Gleichzeitig war das Kellergeschoss ausgebaut worden und diente dem Verkauf von Haushaltswaren, Geschirr und Haushaltsgeräten. In den oberen Etagen befanden sich Wohnungen. Gleich nach der Wende wurde das Kinderkaufhaus zu einem Sonderpostenmarkt, in dem Ladenhüter eines großen Versandhauses verscherbelt wurden. Das dauerte allerdings nicht lange, denn bald brach ein Feuer aus. So blieb das Gebäude etliche Jahre ungenutzt. Nach einer ersten Renovierung eröffnete ein Sportgeschäft im Erdgeschoss. Das konnte sich jedoch nicht lange in Rathenow halten. Seit mehreren Jahren befindet sich hier nun das Sanitätshaus von Frau Wilma. Frau Wilma hatte anfangs ein kleines Geschäft in der Mittelstraße. Hier in der Steinstraße konnte sie ihr Angebot erweitern und hat auch bessere Möglichkeiten der Präsentation. Im hinteren Gebäude befindet sich die Kanzlei eines Steuerberaters.
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Tiere zurückgelassen

Aus einer Wohnung in der G.-Dimitroff-Straße sind die Mieter ausgezogen. Sie hinterließen einen Grünen Leguan und einen Panther-Gecko. Die Vorsitzende des Tierschutzvereins Jutta Schütze war darüber informiert worden. Am Donnerstag der vergangenen Woche waren Frau Schütze und die durch den Hausverwalter informierte Polizei im Haus und nahmen die Tiere in Obhut. Sie waren nicht zu Schaden gekommen, allerdings war kaum noch Wasser vorhanden, sodass es in einigen Tagen hätte problematisch werden können. Beide wurden zunächst bei einem Biobauern, der gleichzeitig Liebhaber exotischer Tiere ist, untergebracht. Über den endgültigen Verbleib wird später entschieden.
Dazu eine persönliche Anmerkung: Es wird oft genug darauf hingewiesen, dass man sich vor der Anschaffung von Haustieren umfassend informieren sollte über deren artgerechte Haltung, über Pflegeaufwand und zu erwartende Kosten. Gerade solche ausgefallenen Arten sind keine Kuscheltiere. Im Zoo sind sie interessant, aber als Haustiere sicher keine optimale Erscheinung. Und die häufig zitierte Tierliebe hört oft auf, wenn eigene Interessen zu den Bedürfnissen des Tieres im Widerspruch stehen. Jedenfalls habe ich mehrfach beobachten müssen, dass Hunde eher als Statussymbol dienen, denn als geachteter Begleiter. Man hat jemanden, der bedingungslos gehorcht. Und das ist manchen Leuten wichtig. Leider können sich Tiere ihre Menschen nicht aussuchen.

Erinnerungen an die gute alte Zeit

Am Wochenende in Hannover auf einer privaten Kunstausstellung entdeckt: Formen für Damenhüte, notwendige Utensilien der Putzmacherin. Inzwischen ist das ein (fast) ausgestorbenes Handwerk. Welche Kunstwerke mögen darauf einmal entstanden sein?
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Der Herbst ist im Anmarsch

Obwohl es am Tage noch recht schön ist, sind die Anzeichen des nahen Herbstes nicht zu übersehen.
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Morgens ist es schon etwas neblig, die Vögel versammeln sich auf den letzten noch vorhandenen Freileitungen zur „Lagebesprechung“ und die Spinnen leisten Schwerstarbeit.

Exotische Pflanzen

Im Sommer kann man exotische Pflanzen bei uns beruhigt nach draußen stellen. Vor Frosteinbruch müssen sie aber wieder ins Haus geräumt werden.
Das hier zum Beispiel ist ein Kaffeestrauch. Vor drei Jhren hatte er mal geblüht und auch zwei Früchte angesetzt. Die beiden letzten Winter hat er nicht so gut verkraftet und deshalb im Frühling lange gebraucht, um sich wieder zu erholen.
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Das Orangenbäumchen trägt unterschiedlich große Früchte.

Katzenfänger unterwegs?

Am Mittwoch verschwand im Verlaufe des Tages Kater Willi aus Steckelsdorf spurlos. Wäre er angefahren worden oder sonstwie zu Schaden gekommen, hätte sich irgendwo ein Anhaltspunkt finden lassen müssen. Unsere Nachforschungen ergaben, dass vor kurzem in der Nachbarschaft zwei weitere Katzen abhanden gekommen sind.
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Das ist unser Willi. Er wurde nur etwa sechs Jahre alt. Sein bester Kumpel Karlchen trauert sehr um ihn.
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Praktikum in Norwegen

Seit sieben Jahren führt der Bildungsverein Bautechnik einen Lehrlingsaustausch zwischen Deutschland und Norwegen durch. Norwegische Jugendliche nehmen in Berlin an einem Holzworkshop in traditionellen Bautechniken und an einem zweiwöchigen Praktikum in Bauunternehmen teil. Gleichzeitig fahren angehende Holzmechaniker des ÜAZ (Überbetriebliches Ausbildungszentrum) Friesack zu einem sechswöchigen Praktikum nach Norwegen. Organisiert und finanziert wird dieser Austausch vom Bildungsverein Bautechnik mit Unterstützung des EU-Programms Leonardo, der IG Bauen-Agrar-Umwelt und der Fachgemeinschaft Bau. Zur gründlichen Vorbereitung der Jugendlichen gehören ein Sprachkurs und Unterricht über die norwegische Geschichte, Wirtschaft und Kultur. Die Tatsache, dass inzwischen zwölf ehemalige Azubis als Facharbeiter ihren Lebensunterhalt im Land der Fjorde verdienen, spricht wohl für sich.

Anzeige wegen Hausfriedensbruches

Mit einer Anzeige endete der „Besuch“ eines 15-Jährigen im Premnitzer Feibad „Fit Point“. Noch vor der Öffnung hatte der Jugendliche über den Zaun das Gelände betreten. Das Aufsichtspersonal stellte Alkoholgeruch fest. Der ungebetene Gast wurde des Geländes verwiesen.

Ein neuer Anfang

Am Wolzensee befand sich mal ein beliebtes Ausflugziel der Rathenower: Die Badestelle mit Gaststätte, Umkleidekabinen, Sanitäranlagen, einem Spielplatz und einer kleinen Freiluftbühne. Einige Jahre existierten sogar eine Wasserrutsche und ein kleiner Sprungturm. In den Sommerferien sorgten Rettungsschwimmer für die Sicherheit der Badegäste. Alle Schulhorte nutzten dieses Angebot. So konnten zahllose Rathenower Kinder unbeschwerte Ferientage am und im Wasser genießen. Mit der Wende kam zuerst das Aus für die Gaststätte. Ein „Investor“ verhinderte die Nutzung des Badestrandes. So dauerte es nicht lange, bis Vandalen das gesamte Gelände samt dem kurz zuvor errichteten Spielplatz zu einer Gefahrenquelle gemacht hatten. Vor drei Jahren wurde das Areal beräumt und als Naturbadestelle wieder für die Öffentlichkeit freigegeben. Kürzlich wurde nun der Grundstein gelegt für eine neue Gaststätte. Das Blockhaus soll 15 Innen- und 20 Außenplätze bieten. Außerdem sollen Sanitäranlagen entstehen.

Premiere

Kurz nach dem Beschluss, dass auch in der Mühle Trauungen stattfinden können, gab sich am Freitg dort das erste Paar das Ja-Wort. Nicole Möllemann und Hans Schelle wurden im festlich geschmückten Saal getraut. Laut Zeitungsbericht waren außer den Gästen auch die Biber zur Gratulation anwesend. Na, das muss doch Glück bedeuten, wenn die Maskottchen gleich im Dreierpack erscheinen. Herzlichen Glückwunsch.

Unsportliches zum Triathlon in Wassersuppe

Endlich mal wieder ein größeres Ereignis – der 11. Triathlon in Seeblick OT Wassersuppe. Und was bleibt, ist eine Delle im linken Kotflügel meines Autos.

Die Laufgruppe Wassersuppe veranstaltete am Samstag, 11. August ihren 11. Triathlon. Viele ehrgeizige Teilnehmer, ab 20 Uhr der Sportlerball auf dem Bollwerk.

Ich habe gestern abend meinen silbermetallic-farbenen Kleintransporter auf dem Parkplatz am Bollwerk in Wassersuppe abgestellt. Heute früh trifft es mich: Eine etwa faustgroße Delle im linken vorderen Kotflügel mit Lackspuren eines anderen Fahrzeugs!
Kein Zettelchen, kein Hinweis! Sauerei!

Sollte heute jemand ein schlechtes Gewissen haben, silberne Lackspuren an seiner lackierten Stoßstange vorfinden oder wenn jemand diesen Vorfall beobachtet hat – ich bin für jeden Hinweis dankbar! Bitte kurze eMail an: indezent@web.de

13.08.2007: Die Rathenower Polizei stellte fest, dass die Delle durch einen Radfahrer eingedrückt worden ist – das macht die Tatsache nicht weniger ärgerlich – aber immerhin ein wenig amüsant :-))

Hunde Pokalkampf in der OG Rathenow

An diesen Wochenende findet in Rathenow-Neufriedrichsdorf ein Pokalkampf der dortigen ausgebildeten Hunde statt. Es soll ein fairer Pokalkampf werden. Aus anliegenden Ortsgruppen werden ebendfalls Hunde mit Ihren Hundeführern anreisen und sich des Pokalkampfes stellen.

Es wird sicherlich sehr interessant werden ! Gäste sind herzlich eingeladen. Für Getränke und ein wenig zu essen bei sehr fairen Preisen ist gesorgt.

Unzählige „Windmühlen“

In der Nähe von Nauen entstehen immer mehr Windkraftanlagen. Obwohl sich eine Bürgerinitiative gegen eine weitere Bebauung mit den riesigen Windkrafträdern zusammengefunden hatte, geht die Errichtung neuer Anlagen unvermindert weiter.
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Auch gestern wurden mit Hilfe eines Krans die gewaltigen Teile übereinandergesetzt.

Krongut Bornstedt

Das Krongut Bornstedt, ehemals für die Versorgung des Preußischen Hofes zuständig, wurde in den zurückliegenden Jahren gründlich saniert und lädt nun zum Besuch ein. Hier können Hochzeiten gefeiert werden, gastronomische Versorgung im Restaurant bzw. in der Fischerhütte ist gesichert. Es gibt verschiedene Kunsthandwerker und eine Gärtnerei am Platze.
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Die gesamte Anlage vermittelt einen sehr gepflegten Eindruck.

Russische Kolonie in Potsdam

Da man vom Potsdam-Blog wenig liest, will ich mal ein paar interessante Fotos aus unserer Landeshauptstadt zeigen. Es gibt außer dem Schloss Sanssouci und dem Neuen Palais noch viele interessante Ecken zu entdecken. Dazu gehört zweifellos die russische Kolonie Alexandrowka. Sie wurde 1826 für die letzten zwölf Sänger eines ehemals aus 62 Soldaten bestehenden Chores angelegt. Diese Soldaten waren während des napoleonischen Russlandfeldzuges vom Yorckschen Korps gefangengenommen worden und auf Grund eines späteren preußisch-russischen Militärbündnisses bei der preußischen Armee belassen worden. Die Häuser sind aus Fachwerk errichtet und durch eine äußere Bretterverkleidung und ornamental ausgesägte Giebelbretter und Balkons den russischen Blockbauten sehr ähnlich. Die Bauten führten Militärhandwerker unter der Leitung des Hauptmanns Smethlage aus. Lenne gab der Anlage die Form eines Andreaskreuzes. (gelesen im Stadtführer-Atlas von 1985)
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Hier gibt es auch ein kleines Museum und eine Gaststätte mit original-russischen Spezialitäten, z.B. Kwass und Piwa Baltika, grusinischen Tee und russischen Imbiss. Sogar die Ausrichtung von Familienfeiern wird angeboten.
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Reine Schikane

Zwischen dem Kreisel von der Einmündung der B 188 auf die B 5 in Richtung Berlin wird auf einem Stück der Strecke die Fahrbahndecke zum wiederholten Male erneuert, obwohl es mit Sicherheit Straßen gibt, die wesentlich dringender saniert werden müssten. Das ist aber nur eine Seite der Geschichte. Für Kraftfahrer wesentlich ärgerlicher ist die Tatsache, dass viele Kilometer nur mit Tempo 50 gefahren werden darf, obwohl nur von einem kleinen Teilstück der Belag abgefräst worden ist und am Wochenende dort auch nicht gearbeitet wird.
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Das ist reine Schikane in der Ferienzeit. Es hat uns sehr gewundert, dass nicht geblitzt wurde so kurz bevor wieder 80 Kilometer pro Stunde erlaubt wurden. Oder war gestern, als wir dort fuhren, das Tagessoll schon erfüllt?

Sonnenuntergang im Havelland

Um einen eindrucksvollen Sonnenuntergang zu erleben, muss man nicht weit fahren. Auch im Havelland gibt es Tage, an denen sich die Sonne besonders schön verabschiedet. Gestern hing viele Minuten eine große dunkelrot leuchtende Kugel über dem Horizont im Havelland.
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Auf Futtersuche

Gestern wurde das Weizenfeld abgeerntet, heute früh nutzte ein Storch die Gelegenheit zur Futtersuche. Für ihn ist hier das Futter erreichbar. Auf den Wiesen steht nach dem Regen der letzten Wochen das Gras kniehoch. Da kann er keine Regenwürmer, Schnecken oder Käfer fangen. Und bevor es in drei Wochen nach Spanien oder sogar bis Afrika geht, muss er sich noch ein paar Reserven zulegen.
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Am Nachmittag, als die Stoppeln umgebrochen wurden, war er (oder sie – die Frau Störchin) wieder zur Stelle auf der Suche nach Würmern oder einigen größeren Tieren.