Im Wald entlang des Ferchesarer Weges wurden viele Bäume herausgesägt. So wurde für die verbliebenen Bäume mehr Platz geschaffen. Die abgesägten Stämme liegen zum Transport bereit. Vermutlich werden sie auf der B 188 Richtung Stendal in das Zellstoffwerk gebracht.
Bis vor etwa zwanzig Jahren wurden bei uns die Kiefern außer zur Holzgewinnung auch zur Harzproduktion genutzt. Dazu wurde in die Rinde ein Fischgrätenmuster mit nach unten gerichteter Spitze geritzt. An dieser Spitze wurde dann ein Ton-Blumentopf befestigt. In diesen floss dann langsam, aber stetig das Harz. Von Zeit zu Zeit wurden diese Töpfe ausgeleert und auch noch weitere Kerben in die Rinde gekratzt. Aus dem Harz wurden Lacke und verschiedene Produkte der chemischen Industrie hergestellt.
Archiv für den Tag: 19.07.2007
Radfahrer nach Sturz verstorben
In der Nacht zum Freitag waren einige Personen mit Fahrrädern unterwegs. Dabei stürzte in Bützer ein 28-Jähriger und verletzte sich schwer. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber nach Brandenburg/Havel ins Krankenhaus geflogen. Nach einem Zeitungsbericht verstarb er dort am Dienstag.
Solche Berichte mit tödlich verletzten Radfahrern hier in der näheren Umgebung gab es in den zurückliegenden Wochen mehrere. Auch wenn die Zahl ausgebauter Radwege zugenommen hat, ist man als Radfahrer immer einem hohen Risiko ausgesetzt, da ja insgesamt der Straßenverkehr stark zugenommen hat. Viele motorisierte Verkehrsteilnehmer ignorieren einfach die Rechte der Radfahrer. (Ich will nicht abstreiten, dass sich auch viele Radfahrer falsch verhalten.) Trotzdem sollte man als Radfahrer die einfachste Möglichkeit nutzen und sich durch einen Helm vor den schlimmsten Folgen eines Sturzes schützen. Ich fahre seit ein paar Jahren nur noch mit Helm, was bei den gegenwärtigen Temperaturen bestimmt kein Vergnügen ist. Anfangs bekam ich dafür viele spöttische Bemerkungen zu hören. Inzwischen sieht man zum Glück auch immer mehr Leute mit Helm fahren.
3. Technofestival am Stöllner Gollenberg
Ab morgen werden zum dritten Mal Techno-Fans am Stöllner Gollenberg voll auf ihre Kosten kommen. Die Veranstalter rechnen mit etwa 10.000 Gästen. Hundert Helfer sind mit den Vorbereitungen beschäftigt, während der Veranstaltungen werden zweihundert Mitarbeiter im Einsatz sein. Es wird dieses Mal nicht nur die entsprechende Techno-Musik geben, sorndern auch Klänge zur Entspannung und eine Feuershow. Laut Zeitungsbericht erstreckt sich die Musikanlage des Dancefloors in einem Kreis mit einem Durchmesser von 44m und einer Höhe von13,5m.
Pures Gold
Wer augenblicklich an der Einmündung der B 188 auf die B 5 vorbeikommt, wird ein großes Sonnenblumenfeld, das sich bis nach Briesen erstreckt, nicht übersehen können. In ein paar Tagen werden auch die ersten Vögel mal nachsehen, ob die Kerne schon reif sind. Angebaut werden die Sonnenblumen zur Ölgewinnung, aber für die gefiederten Gäste fällt auch so mancher Kern ab.

