Archiv für den Monat: Juli 2007

Expertenkommission war in der Region

Gestern hat die Auswahlkommission der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft die Havelregion besucht, um sich ein Bild von den Bewerbern für die Buga 2015 zu machen. Neben Karlsruhe und Bochum haben sich die Städte am Unterlauf der Havel von Brandenburg/Havel über Premnitz, Rathenow, das Ländchen Rhinow und die Stadt Havelberg mit einem gemeinsamen Konzept beworben. Wenn diese Bewerbung von Erfolg sein sollte, wäre es erstmals eine Buga, die über Bundesländergrenzen hinweg ginge. In diesem Jahr findet diese Schau in Gera und Ronneburg statt, zwei benachbarten Städten in Thüringen. Ronneburg will mit der Gartenschau zeigen, dass die Hinterlassenschaften des Abbaus von Uranerz aus DDR-Zeiten weitgehend beseitigt sind.
Nach dem heute in der Märkischen Allgemeinen erschienen Bericht zeigte sich die Kommission beeindruckt von den Bemühungen entlang der Havel. Eine Auswertung wird es aber erst im Herbst geben, wenn auch die Konzepte der anderen Bewerber geprüft und die Standorte besichtigt sind. Premnitz hatte ja kürzlich am Wettbewerb „Entente Florale- unsere Stadt blüht auf“ teilgenommen. Und wer durch Premnitz kommt, entdeckt überall positive Veränderungen.
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Der frisch renovierte Wasserturm in Premnitz
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Ein freundlicher Willkommensgruß direkt an der Havel

Inventur im Storchennest

Der Nabu-Beauftragte und Storchenexperte Tino Wachowiak führte Ende Juni die Beringung der Jungstörche durch. Interessierte Beobachter hatte er wie immer dabei: Die Havelbiber, die Nachwuchsgruppe des Nabu. Außerdem nutzten Mitarbeiter des Friedrich-Löffler-Instituts für Tiergesundheit die Gelegenheit, um wissenschaftliche Untersuchungen durchzuführen. Im Frühjahr hatte es Fälle von Vogelgrippe im benachbarten Sachsen-Anhalt gegeben. Deshalb wurden bei der Storchenberingung Kot-, Feder-, Blut- und Speichelproben genommen, um Erkenntnisse zu gewinnen über den Gesundheitszustand der Tiere. Die Zählung der Störche im Altkreis Rathenow ergab, dass 38 Brutpaare sich hier niedergelassen hatten. Insgesamt hatten sie aber weniger Nachwuchs als im vergangenen Jahr, denn elf Paare blieben ganz ohne Bruterfolg, eins hatte nur ein Junges, fünf Paare zogen je zwei Junge groß, elfmal gab es drei Jungtiere im Nest und bei zehn Paaren gab es jeweils vier Junge, sodass insgesamt 84 junge Störche gezählt werden konnten. Im vergangenen Jahr waren es zwar zwei Brutpaare weniger, aber sie zogen insgesamt 105 Jugtiere groß. Der Nabu-Experte führt den niedriger ausfallenden Zuchterfolg auf zu starke und langanhaltende Regenfälle zurück. Die Jungstörche haben kein dichtes, wasserabweisendes Gefieder. Dadurch unterkühlen sie bei Dauerregen und sterben dann schließlich.
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Ausgewachsener Storch auf Futtersuche

Straftäter gefasst

In Göttlin fiel einer Polizeistreife am Wochenende ein Pkw ohne amtliches Kennzeichen auf. Bei der Personenkontrolle stellte sich dann heraus, dass des Fahrer bereits zur Fahndung ausgeschrieben war.
Häufigere Kontrollen würden wahrscheinlich noch öfter Treffer landen.

Heimfahrt missglückt

Ein unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehender Besucher des Festivals in Stölln wollte sich ein Auto „ausborgen“, um damit nach Hause zu fahren. Beim vierten Aufbruchversuch wurde er von einer Polizeistreife erwischt.

Glücklicherweise wieder Fußgänger

In der Nacht zum vergangenen Sonntag landete ein 18-Jähriger mit seinem Pkw in einem Vorgartenzaun im Grünauer Weg in Rathenow. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Fahranfänger 1,76 Promille intus hatte. Die Einfahrt sah erheblich demoliert aus. Zum Glück waren dort keine Leute mehr unterwegs. Er wird hoffentlich recht lange wieder Fußgänger sein und in Ruhe über seine Fahrkünste nachdenken können.

Künstlerpech

Am Donnerstag wollte eine 41-jährige Rathenowerin Unkraut vor ihrer Hecke mit einem Propanbrenner vernichten. Dabei setzte sie ihre Hecke in Brand. Es gelang ihr jedoch, das Feuer wieder zu löschen. Sie selbst soll laut Zeitungsbericht keinen Schaden erlitten haben. Fazit: Benutze altbewährte Mittel (z.B. eine ganz gewöhnliche Hacke oder die eigenen Hände) für ein solches Vorhaben.

Freundliche Einladung

Netter kann man nun wirklich nicht zum Besuch des Optikparks eingeladen werden. Die Blumenkübel vor dem Mühlengebäude quellen regelrecht über vor Blüten. Kleiner Hinweis an das Pflegepersonal: Vergesst die Pflanzgefäße auf der Außentreppe am Westgiebel nicht zu gießen. Sie sehen so aus, als ob sie einen kräftigen Schluck vertragen könnten.
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Wer hat die dicksten Kartoffeln?

Natürlich die dümmsten Bauern, wenn man der Redewendung glauben darf. Und solch eine dicke Knolle, wie ich sie heute für unser Mittagessen im Garten ausgebuddelt habe, findet man nicht alle Tage. Reichlich 13 cm lang und mehr als 9 cm breit, unterschied sie sich doch etwas vom Rest der „Familie“.
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leere Schwimmbahnen in Rathenow

schwimmen2.jpg Gestern war ich in der Schwimmhalle in Rathenow und ich dachte es tritt mich jemand-leere Schwimmbahnen ohne Ende…. Hier war doch mal ein Beitrag über den Schwimmverein Einheit Rathenow drinne ?! Da ging es um die Erhöhung der Beiträge in den letzten 5 Jahren um das 16-fache. Das der Verein dies nicht zahlen kann oder eher halt schwer, ist einleuchtend. Eigentlich müsste die Schwimmhalle froh sein, dass sie überhaupt einen Verein haben –  kommt wenigstens ein wenig Geld in die Kasse…

So werden wohl die Tage gezählt sein vom Schwimmverein… Aber vielleicht auch von der Schwimmhalle .. wer weiss …?!?!?!?

Holzgewinnung

Im Wald entlang des Ferchesarer Weges wurden viele Bäume herausgesägt. So wurde für die verbliebenen Bäume mehr Platz geschaffen. Die abgesägten Stämme liegen zum Transport bereit. Vermutlich werden sie auf der B 188 Richtung Stendal in das Zellstoffwerk gebracht.
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Bis vor etwa zwanzig Jahren wurden bei uns die Kiefern außer zur Holzgewinnung auch zur Harzproduktion genutzt. Dazu wurde in die Rinde ein Fischgrätenmuster mit nach unten gerichteter Spitze geritzt. An dieser Spitze wurde dann ein Ton-Blumentopf befestigt. In diesen floss dann langsam, aber stetig das Harz. Von Zeit zu Zeit wurden diese Töpfe ausgeleert und auch noch weitere Kerben in die Rinde gekratzt. Aus dem Harz wurden Lacke und verschiedene Produkte der chemischen Industrie hergestellt.

Radfahrer nach Sturz verstorben

In der Nacht zum Freitag waren einige Personen mit Fahrrädern unterwegs. Dabei stürzte in Bützer ein 28-Jähriger und verletzte sich schwer. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber nach Brandenburg/Havel ins Krankenhaus geflogen. Nach einem Zeitungsbericht verstarb er dort am Dienstag.
Solche Berichte mit tödlich verletzten Radfahrern hier in der näheren Umgebung gab es in den zurückliegenden Wochen mehrere. Auch wenn die Zahl ausgebauter Radwege zugenommen hat, ist man als Radfahrer immer einem hohen Risiko ausgesetzt, da ja insgesamt der Straßenverkehr stark zugenommen hat. Viele motorisierte Verkehrsteilnehmer ignorieren einfach die Rechte der Radfahrer. (Ich will nicht abstreiten, dass sich auch viele Radfahrer falsch verhalten.) Trotzdem sollte man als Radfahrer die einfachste Möglichkeit nutzen und sich durch einen Helm vor den schlimmsten Folgen eines Sturzes schützen. Ich fahre seit ein paar Jahren nur noch mit Helm, was bei den gegenwärtigen Temperaturen bestimmt kein Vergnügen ist. Anfangs bekam ich dafür viele spöttische Bemerkungen zu hören. Inzwischen sieht man zum Glück auch immer mehr Leute mit Helm fahren.

3. Technofestival am Stöllner Gollenberg

Ab morgen werden zum dritten Mal Techno-Fans am Stöllner Gollenberg voll auf ihre Kosten kommen. Die Veranstalter rechnen mit etwa 10.000 Gästen. Hundert Helfer sind mit den Vorbereitungen beschäftigt, während der Veranstaltungen werden zweihundert Mitarbeiter im Einsatz sein. Es wird dieses Mal nicht nur die entsprechende Techno-Musik geben, sorndern auch Klänge zur Entspannung und eine Feuershow. Laut Zeitungsbericht erstreckt sich die Musikanlage des Dancefloors in einem Kreis mit einem Durchmesser von 44m und einer Höhe von13,5m.cimg1010.JPG

Pures Gold

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Wer augenblicklich an der Einmündung der B 188 auf die B 5 vorbeikommt, wird ein großes Sonnenblumenfeld, das sich bis nach Briesen erstreckt, nicht übersehen können. In ein paar Tagen werden auch die ersten Vögel mal nachsehen, ob die Kerne schon reif sind. Angebaut werden die Sonnenblumen zur Ölgewinnung, aber für die gefiederten Gäste fällt auch so mancher Kern ab.

Warum denn in die Ferne schweifen?

Wer Erholung sucht, muss ganz sicher nicht lange auf Reisen gehen. Im Havelland gibt es viele Möglichkeiten, um einfach nur abzuschalten und neue Reserven zu schaffen. Wälder, Heide und Wasser laden zum Natururlaub ein. Hier ein Blick auf den Havelarm am Weidenweg.
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Woher kommt unser Trinkwasser?

Natürlich kommt es aus der Erde. Im Wald am Ferchesarer Weg befindet sich ein großes Trinkwassereinzugsgebiet. Und dort steht auch das Rathenower Wasserwerk. Es wurde wie so viele alte Gebäude der Stadt aus den roten Rathenower Ziegeln erbaut. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann unter nachlesen.
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Es wird weiter kräftig gebuddelt

Wer von Osten her in die Stadt einfährt, muss augenblicklich mit massiven Schikanen rechnen. Dort, wo einmal die Ortsumgehung auf die ursprüngliche B 188 trifft, entsteht ein großer Kreisel. Und damit auch der letzte Träumer auf die Baustelle aufmerksam wird, wurden erst mal tiefe Querrinnen in die Oberfläche gefräst. Da muss man sogar noch bei Schritt-Tempo einen Achsenbruch befürchten.
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Ferienzeit im Havelland

Wie gut für diejenigen, die jetzt Urlaub haben und diesen im, am oder auf dem Wasser genießen können.cimg0978.JPG
Einfahrt in die Sportbootschleuse in der Innenstadt.cimg0980.JPG
Der Schleusenwärter wartet im renovierten Schleusenwärterhaus auf die Gäste.
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Volles Haus

Im vollbesetzten Saal der Musikschule gaben die Schüler dieser Einrichtung heute das schon zur Tradition gewordene Konzert zum Schuljahresabschluss.
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Dabei werden gleichzeitig Absolventen verabschiedet, die dann zum Studium die Kreisstadt verlassen oder auf anderer Ebene weiter musizieren werden.
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Beeindruckend war, dass sich junge Frauen zum Beispiel an eine Tuba oder eine Posaune heranwagen. Als Laie ordnet man solche Instrumente doch eher den Männern zu. Wer sich an die beengten Verhältnisse bei solchen Veranstaltungen in der „alten“ Musikschule erinnert, hat den Saal im Mühlengebäude sicher als echten Gewinn empfunden.
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Jugendhilfetag

Am Sonnabend gab es nach 2004 den zweiten Jugendhilfetag des Kreises Havelland. Nach einem Zeitungsbericht in der MAZ waren dazu rund 150 Lehrer, Erzieher, Sozialpädagogen und Vertreter der Jugendhilfe nach Nauen gekommen. In verschiedenen Gruppen wurde darüber beraten, wie die Jugendhilfe effektiver gestaltet werden kann. Es soll zu einer besseren Vernetzung der einzelnen Träger und Gremien kommen. Die Anregungen der zehn Arbeitsgruppen sollen in den nächsten Tagen zusammengefasst werden, um eine kompakte Richtlinie für die weitere Arbeit entstehen zu lassen.
Dazu eine persönliche Anmerkung: Ich war vor drei Jahren in Falkensee selbst dabei. Damals wurde Ähnliches beschlossen. Und wenn man in diesem Bereich hauptsächlich auf ehrenamtliche Helfer bauen will, wird man auch auf dem nächsten Jugendhilfetag nicht viel weiter sein. Die Probleme in den Familien werden nicht geringer. Und oft wird man doch von öffentlicher Seite erst viel zu spät darauf aufmerksam. Ständig wechselnde, fachlich kaum vorgebildete MAE- oder ABM- Kräfte (Ein-Euro-Jobber) können beim besten Willen keine wirksame Schulsozialarbeit oder Jugendarbeit leisten. Leider denken Politiker immer nur von einer Wahlperiode bis zur nächsten.

Schuljahresabschlusskonzert

Am 11. Juli findet im Saal der Musikschule das traditionelle Abschlusskonzert zum Ende des Schuljahres statt. Schülerinnen und Schüler geben dem interessierten Publikum einen Einblick in ihr Können. Beginn der Veranstaltung ist am Mittwoch um 17 Uhr.

Pfiffige Mädchen

Die Schülerinnen Anne Redegeld und Annabelle Grüneberg (beide gehen in die Grundschule Rathenow-West) fertigten im Frühjahr eine eigene Tierzeitung an und verkauften sie an Freunde, Nachbarn und Bekannte. Den Erlös gaben sie für Futter aus, das sie dann dem Tierheim spendeten. Da ihnen diese Aktion viel Freude bereitet hatte, gab es kürzlich eine zweite Ausgabe ihrer Tierzeitung. Auch dieses Mal konnten sich die Tiere im Rathenower Tierheim über einen Korb voll Futter freuen. Ideen muss man haben! Macht weiter so, dann werdet ihr sicher nicht zu denen gehören, die vor Langeweile Anlagen zerstören oder frisch renovierte Flächen beschmieren.

Erwischt!

Immer mal wieder konnte ich entweder einen Eichelhäher oder einen Buntspecht in unserem Kirschbaum beobachten. Beide sind im Vergleich zu Sperlingen und Amseln sehr scheu und reagieren auf die leiseste Bewegung. Nun habe ich aber doch mal den Eichelhäher fotografieren können. Leider nur durch das geschlossene Fenster, sodass die Qualität des Fotos nicht gut ist, weil das Blitzlicht von den Scheiben reflektiert wird. Aber ich möchte diesen schönen Vogel trotzdem mal zeigen.
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Mächtige Yucca-Palmen

In vielen Vorgärten blühen augenblicklich die Yucca-Palmen. Solche Prachtexemplare wie in diesem Jahr sieht man allerdings selten. Dieses auf dem Foto habe ich heute früh am Kranichring/ Ecke Grünauer Weg vor die Linse bekommen. Durch Regen und Wind stehen die mächtigen Blütenstände leider nicht mehr ganz aufrecht. Ich schätze ihre Höhe auf etwa 2,50 m, wobei ein Blütenstand noch gar nicht aufgeblüht ist und deshalb sicher noch an Höhe zulegen wird.
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Ab morgen „Havellaut“

Ab morgen gibt es das diesjährige Open-Air-Festival „Havellaut“ auf dem Festgelände am Wolzensee. Erwartet werden an den drei Tagen bis Sonntag 23 Bands, die mit Musik für Stimmung, Spaß und Unterhaltung sorgen. Der Campingplatz kann morgen ab 15 Uhr belegt werden. Karten für diese Veranstaltung können unter anderem unter (01805) 9 69 00 00 erworben werden.

Noch freie Plätze

Für ein freiwilliges soziales Jahr bieten die Rathenower Werkstätten noch freie Plätze an. Junge Leute zwischen 18 und 26 Jahren, die noch keinen Ausbildungs- oder Studienplatz haben, können dieses Jahr nutzen, um Wartezeiten zu überbrücken, wertvolle Erfahrungen zu sammeln, ein gutes Werk zu tun und sich vielleicht beruflich zu orientieren. Die Jugendlichen werden in Seminaren auf diese Aufgaben vorbereitet, die in verschiedenen Bereichen mit behinderten Menschen zu tun haben. Sie sind während dieses Einsatzes sozialversichert, erhalten ein Taschengeld und Verpflegungsgeld. Junge Männer können dieses Jahr anstelle des Zivildienstes absolvieren. Informationen auch unter (0331) 5 81 32 12 oder www.ijgd.de

Teilnahme am Wettbewerb

Die Stadt Premnitz beteiligte sich am Bundeswettbewerb „Entente florale“. Morgen kommt für mehrere Stunden die Jury in die ehemalige Chemiearbeiterstadt, um sich ein Bild zu machen. Bewertungskriterien werden der private, der öffentliche und der gewerbliche Bereich sein sowie Natur- und Umweltschutz bzw. Gartenkultur. Und wer selbst nicht Premnitzer ist, aber von Zeit zu Zeit durch die Stadt kommt, konnte sich in den zurückliegenden Monaten von vielen Aktivitäten zugunsten einer positiven Stadtentwicklung überzeugen. Wir drücken für morgen die Daumen.

Vierzig Dachsteine gespendet

Am 21. April feierte Helga Hille ihren 80. Geburtstag. Ihr Ehemann Werner wurde am 5. Juni 85 Jahre alt. Beide sind Generationen von Rathenowern als Lehrer an der Geschwister-Scholl-Schule bekannt. Zu ihren Ehrentagen hatten sie sich anstelle von Geschenken Geldspenden für die Erneuerung des Daches der Sankt-Marien-Andreas-Kirche erbeten. Es kamen 400 Euro zusammen. Dafür bekamen sie kürzlich die Spenderurkunden für die Dachsteine Nummer 628 bis 667. Dr. Heinz- Walter Knackmuß bedankte sich im Namen des Fördervereins und wünschte beiden Jubilaren beste Gesundheit.
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Eingeweihte wissen, dass das Paar am 26. Juli auch noch das Fest der Diamantenen Hochzeit begeht.

Blüten in Hülle und Fülle

In den zurückliegenden trockenen Sommern dauerte die Blütenpracht meist nur kurze Zeit an. Man kam mit dem Gießen gar nicht nach. In diesem Jahr blühen die Stockrosen dafür recht andauernd und erfreuen Anwohner und Passanten, aber auch Hummeln, Schmetterlinge und verschiedene Schneckenarten.
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Wer die Wahl hat….

hat in Rathenow und Umgebung die Möglichkeit, an den unterschiedlichsten Orten zu heiraten. Neben dem Rathaus gibt es in Rathenow ab sofort die Hochzeit im Saal der Musikschule in der Mühle. Diese Variante sollten alle diejenigen in Erwägung ziehen, die mit großem Anhang erscheinen wollen. Anschließend könnte dann die Gesellschaft durch den Optikpark spazieren oder eine Floßfahrt unternehmen. Am letzten Wochenende gab es in Stechow das nun schon traditionelle Countryfest mit einer stilechten Westernhochzeit. Beliebt sind nach wie vor Trauungen in der „Lady Agnes“, dem Museumsflugzeug in Stölln. Und nicht zuletzt lockt Schloss Nennhausen mit dem entsprechenden Umfeld. Für den 07.07.07 beziehungsweise 20.07.2007 ist es nun schon zu spät, aber es muss ja nicht immer eine Schnapszahl sein. Für den Bestand der an solchen Tagen geschlossenen Ehen gibt es genau so wenig eine Garantie wie für jedes andere Datum.

Wie blüht die Petersilie?

Wer es noch nie gesehen hat, kann es sich hier ansehen. Und auf den Blüterdolden schwirren Fliegen, Wanzenarten und andere Insekten umher.
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Viele andere Kräuter blühen jetzt und laden die kleinen Krabbler ein.
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Hier ist zum Beispiel eine Hummel auf dem Ysop zu sehen.
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Das Tagpfauenauge schwirrt über den Lavendel.