Archiv für den Monat: Juni 2007

Unfallflucht und Alkohol

Zwei Männer im Alter von 25 und 27 Jahren stellte die Polizei in einem beschädigten Fahrzeug bei Möthlitz. Das Auto wies Unfallspuren auf und hatte einen platten Reifen. Die Männer hatten keinen Führerschein, aber 0,44 bzw. 1,74 Promille intus. Kurz darauf meldete sich ein 22-Jähriger mit 1,64 Promille bei der Polizei. Es war der Besitzer des stillgelegten Mitsubishi. Er gab an, kurz zuvor in Brandenburg/Havel einen Unfall verursacht zu haben und weitergefahren zu sein. Jetzt läuft ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Unfallflucht.

In eine Klinik eingewiesen

Ein unter starkem Einfluss von Drogen und Alkohol stehender Mann wurde in eine Klinik eingewiesen. Der 23-Jährige hatte in einer Wohnung mehrere Personen geschlagen. Der Alkoholtest vor Ort ergab einen Wert von 2,67 Promille. Außerdem fanden die Beamten bei ihm Schlüssel und Papiere eines gestohlenen Renault.

Panzer donnerten durch die Dörfer

Augenblicklich übt die Bundeswehr mal wieder in Klietz. Ein Bataillon mit 80 zum großen Teil gepanzerten Fahrzeugen aus dem niedersächsischen Holzminden übt für den Auslandseinsatz. Auf dem Programm stand das Überqueren eines Flusses. Was aber die Menschen in Göttlin, Steckelsdorf, Rathenow-West und Großwudicke vorher nicht wussten, war das Durchfahren der Orte zu nächtlicher Stunde. So wurde so mancher Bewohner Sonntagfrüh vor Tagesanbruch durch starken Lärm aus dem Schlaf gerissen. Zu DDR-Zeiten übten auch NVA und Sowjetarmee ohne Vorankündigung, aber damals wurden die Anlieger wenigstens nicht an den Kosten für die nötigen Straßenreparaturen beteiligt.

Am kommenden Sonntag geöffnet

Am kommenden Sonntag um zehn Uhr ist die Besteigung des Bismarckturms möglich. Während der Landesgartenschau im vergangenen Jahr war der Rathenower Bismarckturm täglich für die Besucher geöffnet. In diesem Jahr sehen sich die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Fördervereins nicht in der Lage, für eine ständige Öffnung zu sorgen, da auch nur geringes Interesse aus der Bevölkerung vorhanden ist. Wer also mal einen Blick von oben über den Weinberg schweifen lassen will, der sollte am Sonntagvormittag diese Gelegenheit nutzen.
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Mehr auch über den Bismarckturm unter nachzulesen.

Kita „Regenbogen“ feiert Jubiläum

Die evangelische Kita „Regenbogen“ feiert ihr 75-jähriges Bestehen. Bis vor etlichen Jahren war sie direkt neben dem Lutherhaus in der Jahnstraße zu finden.
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Als dann Anfang der neunziger Jahre die ersten staatlichen Kindergärten und Krippen der Stadt aus Kindermangel geschlossen wurden, zog diese kirchliche Einrichtung in die Räume in der Forststraße um. Vor einiger Zeit wurde auch noch die Arche Noah, die während der Landesgartenschau direkt neben der Sankt-Marien-Andreas-Kirche stand, auf das Kita-Grundstück verlegt.
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Mehr über die Entwicklung der Kindereinrichtungen kann man auch unter finden.

Bäume in Rathenow (Fortsetzung)

Diese Blutbuche auf einem Grundstück in der Genthiner Straße wurde vor etwa sechzig Jahren vom Organisten und Prediger Richard Hille gepflanzt. Sie soll an seine Söhne Friedrich und Siegfried erinnern, die aus dem zweiten Weltkrieg nicht heimkehrten.
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Tag der offenen Tür im Tierheim

Bei hochsommerlichen Temperaturen öffnete heute das Rathenower Tierheim seine Tore für alle Interessierten. Da konnten Kinder auf Ponys reiten oder am Glücksrad ihr Glück versuchen.
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Es gab eine Frettchenschau. Die üblichen Bücher- und Trödelbasare luden zum Stöbern ein.
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Und natürlich hoffte so manches Tier, endlich ein richtiges Zuhause zu bekommen.cimg0631.JPG
Wer mehr Informationen wünscht, kann hier anklicken.

Städtevergleich am 15. Juni

Die DAK veranstaltet nun bereits zum vierten Mal einen Städtevergleich im Ergometerradeln. In den vergangenen Jahren gewann Rathenow gegen Nauen und Falkensee. Brandenburg/Havel siegte gegen Zossen. Am 15. Juni treten nun wieder Menschen aus zwei Städten zum sportlichen Wettstreit in die Pedalen. Dieses Mal eben Rathenow gegen Brandenburg/Havel. Um zehn Uhr geht es auf dem Märkischen Platz los. Gleichzeitig starten die Kontrahenten in Brandenburg. Jeweils für drei Minuten werden Schüler, Freizeitsportler und Normalbürger auf dem Ergometerrad ihr Bestes geben. Nach drei Stunden wird die Stadt feststehen, die die sportlichsten Einwohner hat.
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Früh übt sich, was ein Meister oder eine Meisterin werden will.

Landesfinale in Rathenow

Am Donnerstag waren die Bürgelschüler Gastgeber des Landesfinales „Jugend trainiert für Olympia“. Neun Mannschaften hatten sich für diese Endrunde qualifiziert. Auf der Sportanlage am Schwedendamm wurde hart um den Sieg im Fußball gekämpft. Zusätzlich hatten die Gastgeber für ein sportliches Rahmenprogramm gesorgt. So gab es auch ein Beachvolleyballturnier. Und für die Kindergartenkinder aus Göttlin und Steckelsdorf, die neben den Bürgelschülern als Zuschauer anwesend waren, gab es eine Hopsburg, Kinderschminken und eine Mal- und Bastelstraße. Als Sieger des Finales ging die Mannschaft der Sportschule Frankfurt/Oder hervor. Sie erhielt aus den Händen von Bürgermeister Ronald Seeger den Pokal und die Medaillen, sowie T-Shirts vom Rektor der Bürgelschule, Michael Hohmann. Den zweiten Platz belegte die Mannschaft der Lausitz-Sportschule Cottbus vor dem Geschwister-Scholl-Gymnasium Fürstenwalde. Auf den vierten Platz kämpfte sich die Vertretung des Curie-Gymnasiums Ludwigsfelde. Platz fünf ging an das Jahn-Gymnasium Forst. Die Gastgeber belegten den sechsten Platz, gefolgt vom Gauß-Gymnasium Schwedt, der Nicolai-Oberschule Brandenburg/Havel und dem Puschkin-Gymnasium Hennigsdorf.

Apothekergarten in Milow

Beatrix Schlegel aus der Adler-Apotheke Milow hat sich einen Traum erfüllt und einen Kräutergarten angelegt. Das etwa vierhundert Quadratmeter große Gelände neben der Apotheke beherbergt 130 Heilpflanzen. Die Pflanzen sind in zwölf Themenfeldern zu den unterschiedlichsten Beschwerden angeordnet. Der Apothekergarten in der Milower Friedensstraße 105 ist von Montag bis Freitag täglich von 9 bis 17 Uhr frei zugänglich, außerdem sonnabends von 9 bis 12 Uhr. Unter (03386) 280380 können auch Führungen vereinbart werden. Am gestrigen Eröffnungstag waren bereits zahlreiche Gäste erschienen. Ich werde mir diesen interessanten Kräutergarten auf jeden Fall mal ansehen und dann auch Fotos von ihm zeigen. So ungefähr wird es dort aussehen.
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„Max und Moritz“ schließt nach 55 Jahren

Nach 55 Jahren wird zum August die Rathenower Kita „Max und Moritz“ geschlossen. Augenblicklich werden in dieser Einrichtung 116 Kinder von 13 Mitarbeiterinnen umsorgt. Da die Hortkinder der Stadt wieder in ihren jeweiligen Grundschulen betreut werden sollen, wäre keine Auslastung aller vorhandenen Kitas gegeben. Zudem müssten in dieser Kindereinrichtung umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden. So beschloss bereits vor Monaten das Stadtparlament die Schließung. Die Kindergarten- und Krippenkinder ziehen geschlossen mit ihren Erzieherinnen in die Kita „Jenny Marx“ um. Die Hortkinder bleiben dann in ihren Grundschulen.
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Das Gebäude in der Puschkinstraße soll dann abgerissen werden.

Es werden noch Großbehälter gebaut

Heute wurde mal wieder ein Behälter reisefertig gemacht. Der Betrieb, der schon seit Jahrzehnten Kessel und Großtanks produzierte, scheint also noch Aufträge zu bekommen. Wenn diese Fahrzeuge dann auf die Reise geschickt werden, ist oft Begleitung nötig, die dann für freie Fahrt sorgen muss.cimg0561.JPG

Kriegsgebiet?

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Nein, so sieht das Gelände des ehemaligen Betonwerks Rathenow aus. Nach der Wende ging dieser Volkseigene Betrieb, wie so viele andere auch, zugrunde. Die Überreste wurden entwendet, wenn sie noch brauchbar waren. Den Rest besorgten Vandalen. Da die Straße, die sonst am Betonwerk vorbeiführte, der neuen Ortsumgehung weichen muss, führt nun eine Anliegerstraße direkt durch das ehemalige Werksgelände. Jetzt wird Druck auf Behörden und Insolvenzverwalter ausgeübt, hier für Ordnung zu sorgen, weil auch einige Persönlichkeiten der Stadt davon betroffen sind.

Tag der offenen Tür im Tierheim

Am kommenden Sonntag findet wie in jedem Jahr im Juni ein Tag der offenen Tür im Rathenower Tierheim statt. Es wird viel für die Besucher geboten und vor allem sollen sie wieder für die Heimtiere sensibilisiert werden. Wer selbst kein Tier aufnehmen kann oder will, kann beispielsweise eine Tierpatenschaft übernehmen. Das Tierheim öffnet am 10. Juni von 10 bis 17 Uhr seine Türen für alle Interessenten. Wer mehr Informationen braucht, kann hier .anklicken.

Veränderungen der Schulstandorte stehen bevor

Mit dem Ende dieses Schuljahres gibt es das Gymnasium J.H.A. Duncker nicht mehr. Die restlichen Schüler ziehen mit einem Teil der Lehrer in das Jahn-Gymnasium.
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Da auch das Humboldt-Gymnasium Premnitz seit Jahren keine Schüler mehr aufnehmen konnte, wird es im Westhavelland nur noch ein Gymnasium geben, das Jahn-Gymnasium. Auf dem Foto sieht man die Nordansicht dieses Gebäudes.
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Dann wird aber weiterhin das Abitur an der Gesamtschule Bruno-H.-Bürgel möglich sein.
In das frei werdende Duncker-Gymnasium zieht die Oberschule ein, die erst vor zwei Jahren als Nachfolger von Real- und Gesamtschule gebildet wurde. Der letzte Jahrgang der in der Realschule aufgenommenen Schüler hat dann innerhalb der Sekundarstufe I zwei Schulstandortveränderungen mitgemacht. Das Gebäude der Altstadtschule ist ja inzwischen abgerissen worden.
Mehr über die Entwicklung der Rathenower Schulen kann man unter nachlesen.

Grundschüler werden bald mehr Platz haben

Wenn die Oberschule in das Gebäude des Duncker-Gymnasiums umgezogen sein wird, hat die Grundschule am Weinberg den gesamten Komplex für sich. So werden sicher optimale Bedingungen für die Kleinen entstehen. Außerdem sieht die Schulplanung vor, dass die Horte wieder direkt an die Grundschulen angegliedert sein sollen. Das erspart den Grundschülern lange Fußmärsche durch die Stadt, mindert das Unfallrisiko und gibt den Horterzieherinnen und Grundschulpädagogen die Möglichkeit einer engeren Zusammenarbeit. Das, was sich jahrzehntelang bewährt hatte, wird also wieder neu erfunden.
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Seltene Bäume

Einen im Havelland nicht oft anzutreffenden Baum möchte ich hier mal vorstellen: Es handelt sich um einen Ginkgo. Einige ältere Exemplare stehen am Ebertring in Rathenow in Höhe des Jahn-Gymnasiums. Dieser junge Baum wurde in Premnitz in der Nähe des neu gestalteten Bahnhaltepunkts Zentrum gepflanzt.
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Bei dem zweiten Baum handelt es sich um eine Kaiser-Paulownie. Dieser steht rechts am Eingang zum Jahn-Sportpark. Soweit ich weiß, gibt es davon in Rathenow nur dieses eine Exemplar. Anfang der siebziger Jahre stand er manchmal Anfang Juni in voller Blüte. Nun sieht er leider nicht mehr sehr gesund aus. Nach der Anzahl der noch vorhandenen Fruchtstände müsste er im vergangenen Frühsommer reichlich geblüht haben, ist mir aber leider entgangen. In diesem Jahr konnte ich nur ganz wenige blaue Blüten entdecken.cimg0300.JPGcimg0301.JPG

Grundsteinlegung

Der Grundstein für einen Erweiterungsbau des Seniorenhilfezentrums der Volkssolidarität wurde kürzlich in der Ferdinand- Lassallle-Straße gelegt. Bisher hatte diese Einrichtung 27 Plätze für die Betreuung an Demenz erkrankter Menschen. Sie leben in drei Gruppen, die nach der Schwere der Erkrankung eingeteilt sind. Ihnen wird eine familiäre Atmosphäre geboten und sie sollen so weit wie möglich in den Tagesablauf aktiv einbezogen werden. Dieses Konzept überzeugte Angehörige wie Krankenkassen, sodass es von Anfang an Wartelisten gab. Durch den Erweiterungsbau können 20 neue Bewohner aufgenommen werden.

Orientierungslos

Eine verwirrte Frau wurde am frühen Donnerstagmorgen in der Curlandstraße gefunden. Sie war unterkühlt und wies einige Schürfwunden auf und konnte sich weder an ihren Namen noch an ihre Anschrift erinnern. Die Frau kam zur Beobachtung ins Krankenhaus. Am Vormittag stellte sich dann heraus, dass sie vermutlich schon in der Nacht unbemerkt ein Rathenower Pflegeheim verlassen hatte.
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Auf dem Foto sieht man den Eingangsbereich des Pflegeheimes am Fontanepark.

Kindertag im Optikpark

Rathenower Kindergartenkinder feierten den Internationalen Kindertag im Optikpark. Mit dabei waren die inniggeliebten Maskottchen der Landesgartenschau des vergangenen Jahres, die drei Biber Havi, Opti und Flori. Alle drei tragen Brillen, wie sich das für Biber aus der Stadt der Optik nun mal gehört. Der mit der roten Brille ist Opti. Früher wurden die Gläser mit Eisenoxiderde poliert. Dabei staubte es und die Arbeiter waren stets rot eingefärbt, weshalb sie auch den Namen Rotenburger bekamen. Der Biber mit der blauen Brille ist Havi, unser echter Havelbiber. Bleibt noch Flori, der Biber, der für die Flora steht, mit der gelben Brille. Alle drei begleiteten die Kinder also während des Vormittags bei Spiel und Spaß.
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Die Jugendlichen auf den Fotos waren aber nicht in der Mühle, um den Kindertag zu feiern. Sie nahmen heute die Gelegenheit wahr, um sich beim Mitmach-Parcours der BZgA neues Wissen anzueignen.
Am Nachmittag ging es dann auf dem Märkischen Platz weiter mit vielen Aktionen für kleine und größere Kinder.