Die Stadt präsentiert die schönsten Spielplätze. Kommt man zum Beispiel am Sonntagvormittag um zehn bei herrlichem Wetter auf den Weinberg ist weit und breit kein einziges Kind zu sehen, kein stolzer Vati mit seinen Sprösslingenen, keine Großeltern mit Enkelkind.
Liegt es daran, dass überall am Wochenende gefeiert wird und man dann um zehn noch nicht aus den Federn kommt oder war die Woche in der Cafeteria des City-Centers so anstrengend? Von solchen Spielplätzen hätten wir mit unseren Kindern nicht mal träumen können. Wir sind mit zwei Kindern auf dem Fahrrad nach Steckelsdorf oder Semlin geradelt, um sie mal auf einem aus Sahlrohren zusammengeschweißten Klettergerüst klettern zu lassen. In der H.-Löns-Straße vor dem Wohnblock hatten sie bloß einen Rest Streusand zum Buddeln zur Verfügung. Also, liebe Leute, klagt und meckert nicht ständig, sondern unternehmt selbst etwas. Die Spielplatzbenutzung ist kostenlos.
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Wir wollten mal sehen, wie sich Weinberg und Bismarckturm nach der Landesgartenschau präsentieren. Es ist genau wie auf dem Optikpark-Gelände: Die Pflanzen haben sich in dem Jahr prächtig entwickelt und zeigen sich erst jetzt in voller Schönheit. Für die Laga waren sie viel zu kurzfristig in den Boden gekommen. Jetzt sieht man dem Senkgarten unterhalb des Bismarckturms an, was er bedeuten soll,die Hangbepflanzung am Fuße des Turms ist gut gediehen. Das Areal mit den nachwachsenden Rohstoffen macht einen gepflegten Eindruck. Es lohnt sich wirklich, einen Abstecher zum Weinberg zu unternehmen, zumal auch jetzt noch an jedem zweiten und vierten Sonntag im Monat bzw. nach telefonischer Absprache eine Turmbesteigung möglich ist.
Blick vom Senkgarten zum Turm
Hangbepflanzung
Der hölzerne Steg wurde schon einige Zeit vor der Laga als Verbindung zwischen der Milower Straße und dem Weinberg angelegt. Mehr zum Bismarckturm ist auch unter nachlesbar.


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