Einen im Havelland nicht oft anzutreffenden Baum möchte ich hier mal vorstellen: Es handelt sich um einen Ginkgo. Einige ältere Exemplare stehen am Ebertring in Rathenow in Höhe des Jahn-Gymnasiums. Dieser junge Baum wurde in Premnitz in der Nähe des neu gestalteten Bahnhaltepunkts Zentrum gepflanzt.
Bei dem zweiten Baum handelt es sich um eine Kaiser-Paulownie. Dieser steht rechts am Eingang zum Jahn-Sportpark. Soweit ich weiß, gibt es davon in Rathenow nur dieses eine Exemplar. Anfang der siebziger Jahre stand er manchmal Anfang Juni in voller Blüte. Nun sieht er leider nicht mehr sehr gesund aus. Nach der Anzahl der noch vorhandenen Fruchtstände müsste er im vergangenen Frühsommer reichlich geblüht haben, ist mir aber leider entgangen. In diesem Jahr konnte ich nur ganz wenige blaue Blüten entdecken.
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Der Grundstein für einen Erweiterungsbau des Seniorenhilfezentrums der Volkssolidarität wurde kürzlich in der Ferdinand- Lassallle-Straße gelegt. Bisher hatte diese Einrichtung 27 Plätze für die Betreuung an Demenz erkrankter Menschen. Sie leben in drei Gruppen, die nach der Schwere der Erkrankung eingeteilt sind. Ihnen wird eine familiäre Atmosphäre geboten und sie sollen so weit wie möglich in den Tagesablauf aktiv einbezogen werden. Dieses Konzept überzeugte Angehörige wie Krankenkassen, sodass es von Anfang an Wartelisten gab. Durch den Erweiterungsbau können 20 neue Bewohner aufgenommen werden.
Eine verwirrte Frau wurde am frühen Donnerstagmorgen in der Curlandstraße gefunden. Sie war unterkühlt und wies einige Schürfwunden auf und konnte sich weder an ihren Namen noch an ihre Anschrift erinnern. Die Frau kam zur Beobachtung ins Krankenhaus. Am Vormittag stellte sich dann heraus, dass sie vermutlich schon in der Nacht unbemerkt ein Rathenower Pflegeheim verlassen hatte.
Auf dem Foto sieht man den Eingangsbereich des Pflegeheimes am Fontanepark.


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