Archiv für den Monat: Mai 2007

Kein Ende der Dürre in Sicht

Die paar angekündigten Regenwolken werden wohl wie immer einen großen Bogen um das Havelland machen und unseren trockenen Sandboden weiter austrocknen lassen. Dort, wo früher mal im Mai grüne Wiesen mit gelb leuchtendem Löwenzahn waren, kümmern einige hartgesottene Pflänzchen vor sich hin. Selbst im eigenen Garten wird das Gießen zum teuren und fast sinnlosen Unterfangen. cimg0234.JPG
Da muss sogar Kater Willi erst mal einen kräftigen Schluck aus der Gießkanne trinken.

Vorsorge im Havelland

Gestern mag sich mancher gefragt haben, warum über der B102 mehrmals ein Hubschrauber gesehen wurde. Ein Rettungsdienst war es jedenfalls nicht. Wahrscheinlich hat man befürchtet, dass das illegale Autorennen „Gumball 3000“ auch durch das Havelland führen könnte. Das sind die Risiken und Nebenwirkungen so völlig offener Grenzen in Europa. Trotzdem müsste doch jeder Staat die Möglichkeit haben, auf der Einhaltung der Straßenverkehrsordnung durch jeden Verkehrsteilnehmer zu bestehen, ganz egal, woher er kommt.

Manche Zeitgenossen haben vor nichts mehr Respekt

Im Rathenower Stadtforst in Neufriedrichsdorf gibt es einen Ehrenfriedhof für verschleppte Zwangsarbeiter aus Polen und der Sowjetunion, die während der Naziherrschaft hier in Rathenow ums Leben kamen. An diesem Gedenkstein müssen Unbekannte zwischen dem vergangenen Sonntag und dem Maifeiertag ein Besäufnis veranstaltet haben. Zurück blieben etliche zerschlagene Flaschen und Spuren am Gedenkstein. Ähnliche Vorfälle soll es früher schon gegeben haben. So hatten einem Zeitungsbericht zufolge bereits im April 2005 Motorradfahrer diesen Friedhof als Cross-Strecke missbraucht. Ermittlungen hätten keine Erkenntnis zu den Tätern erbracht. Ja, unser Innenminister tut gut daran, ständig Personal einzusparen. So können solche Rowdys unbehelligt ihr Treiben fortsetzen. Vor Kontrollen brauchen sie sich nicht zu fürchten. Es ist keine Polizei mehr da, die nachts mal auf Streife gehen könnte. Und werden tatsächlich irgendwo Randalierer erwischt, wird es vor Gericht als Dummer-Jungen-Streich abgetan, sodass sich Polizisten lieber gleich den Schreibkram ersparen. Oder sehe ich da etwas falsch?

Durchgedreht?

Ein stark alkoholisierter Wachmann hat in der Nacht zum Donnerstag im Havelpark Dallgow- Döberitz einen Schäferhund seiner Sicherheitsfirma auf grausame Weise umgebracht. Nach Zeitungsberichten soll er die Leine des Tieres am Dienstwagen befestigt und dann den Hund zu Tode geschleift haben. Erst gestern früh wurde das tote Tier gefunden. Der Wachmann wurde stark alkoholisiert (2,78 Promille) in seiner Wohnung angetroffen. Na, dann wird sich wohl wieder jemand auf verminderte Schuldfähigkeit berufen, wenn es zu einer Verhandlung kommen sollte.

Jugendlicher Randalierer

Mit einer Axt hatte am Mittwoch in Ribbeck ein 16-Jähriger in der Wohnung seiner Eltern randaliert. Anschließend verschanzte er sich auf dem Heuboden einer Scheune. Von dort aus bedrohte er Angehörige und die alarmierte Polizei. Erst nach zwei Stunden gab er auf. Er wurde in eine Klinik eingewiesen.
gelesen in der MAZ

Blühender Rotdorn

Vor einigen Jahren gab es in Steckelsdorf entlang des Buckower Weges eine ganze Reihe von Rotdornbäumen. Im Laufe der Jahre mussten viele gefällt werden, weil sie krank oder beschädigt waren. Die letzten wurden beim Ausbau der Straße entfernt und dann durch Ahornbäume ersetzt. Dieser schöne Baum kurz hinter dem Ortseingang an der Hauptstraße hat glücklicherweise die Straßenerneuerung überstanden.
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In Rathenow selbst stehen noch einige Rotdornbäume entlang der Seegersallee und an der Steinstraße.

Kastanie in voller Blütenpracht

Beim Anblick dieses Prachtexemplars könnte man glauben, dass die Moniermotte bekämpft wäre. Vor ein paar Jahren waren sofort im Frühling die jungen Blätter von dem Schädling zerfressen, sodass sie gleich eine herbstlich-braune Farbe bekamen.
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