Archiv für den Monat: Mai 2007

BZgA in Rathenow

Im Optikpark gibt es gegenwärtig eine Aktion der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung). Die Organisatoren des Grünen Klassenzimmers haben rechtzeitig mit der BZgA Kontakt aufgenommen und eine informative, interessante Veranstaltung für Rathenower Schüler und junge Auszubildende in die Mühle geholt. Auf einem Mitmach-Parcours erweitern die Jugendlichen ihre Kenntnisse zum Thema Liebe, AIDS und Sexualität. Die drei Mitarbeiter der BZgA sind bereits gestern mit ihrer Ausrüstung hier eingetroffen und haben ihre Rathenower Mitstreiter auf die Durchführung der Veranstaltungen vorbereitet. Dazu gehören z.B. drei Mitarbeiterinnen des Optikparks, eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes, drei AWO- Mitarbeiterinnen (Schulsozialarbeit, Schulverweigererprojekt und Beratungsstelle), die Leiterin des Kinder- und Jugendtreffs sowie eine Lehrkraft der „Akademie Seehof“. Der Parcours besteht aus fünf Stationen, die von den Schülern in einem Abstand von fünfzehn Minuten absolviert werden.cimg0530.JPG
Bevor es richtig losgeht, teilen sich die Teilnehmer in Gruppen ein.

Natur hautnah

Im Optikpark kann man sich auch in diesem Jahr mit einem Floß über einen Havelarm befördern lassen. Im Augenblick gibt es keine Wartezeiten. Wer will, wird sogar wieder zurückgebracht. Anscheinend haben einige Besucher die Enten und Schwäne mit Brotstückchen gefüttert. Nun hoffen sie ständig auf eine Futterspende.
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Optikpark leidet unter Besuchermangel

Der Park ist genau wie im vergangenen Jahr zur Landesgartenschau eine Augenweide. Die zahlreichen Sitz- und Liegemöglichkeiten laden zum Entspannen ein. Die Spielplätze sind gepflegt und bieten kleinen und größeren Kindern tolle Erlebnisfelder. Die Stauden und Sträucher kommen erst in diesem Jahr richtig zur Geltung, da sie zum Teil erst kurz vor Laga-Eröffnung an Ort und Stelle kamen. Das sieht man besonders an der Pyramide, die jetzt richtig schön bewachsen ist.
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Am Wochenende finden Veranstaltungen auf der Bühne statt. Wer das aber nicht unbedingt braucht, der findet jetzt im Park Erholung pur. Die Blumenhalle gibt es nicht mehr, aber der Zellenspeicher ist weiterhin zugänglich. Von ganz oben vom Balkon kann man einen Blick über das Havelland werfen.cimg0465.JPG
Im vergangenen Jahr haben Werbetafeln entlang der B 5 die Kraftfahrer auf die Laga hingewiesen. Ich glaube, dass in diesem Jahr die Werbetrommel zu wenig gerührt wurde. Der Eintrittspreis von zwei Euro pro Tag ist wirklich angemessen. Wer es damals nicht geschafft hat herzukommen, hat jetzt die Chance, Versäumtes nachzuholen. Und alle anderen sollten kommen und selbst Vergleiche anstellen.

Tour führte nach Premnitz

Die 55. „Tour de Berlin“, die älteste Radsport-Rundfahrt Deutschlands, führte nach Premnitz und wieder nach Berlin zurück. Nach Aussagen des Moderators war sie urprünglich das Westberliner Gegenstück zur Internationalen Friedensfahrt, da die Westberliner ja an dieser nicht teilnehmen durften. Die „Tour de Berlin“ wird vom Berliner Radsport Verband e.V. durchgeführt und ist Bestandteil des U23-Weltcup-Rennens. Insgesamt starteten in diesem Jahr 26 Teams mit je 6 Fahrern, darunter Teilnehmer aus Dänemark, Italien, Russland, Australien, der Ukraine und natürlich aus Deutschland. Der jüngste Starter war Jahrgang 1988. Die Premnitzer hatten sich zahlreich eingefunden, um den Fahrern einen herzlichen Empfang zu bereiten. Schon über eine Stunde vor dem Eintreffen der Fahrer waren die Plätze auf der Steinbogenbrücke vergeben.
cimg0442.JPGDer Premnitzer Spielmannszug verkürzte mit seinem Programm die Wartezeit.cimg0433.JPG
Und auch die künftigen Rennfahrer nutzten die vom Kreissportbund angebotenen Trainingsmöglichkeiten.
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Dann endlich war es so weit: Ein starkes Trio war fast vier Minuten vor den übrigen Sportlern in Premnitz eingefahren und machte deshalb auch die Spurtwertung unter sich aus.
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Ortsumgehung noch lange nicht fertig

Parallel zur Eisenbahnstrecke soll einmal die B188 um Rathenow herumgeführt werden. Der westliche Teil ist bereits seit dem Spätherbst des vergangenen Jahres für den Verkehr freigegeben.
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Auf dem Foto sind die beiden Gleise der ICE-Strecke Berlin – Hannover und das Gleis der Regionalbahn zu sehen. Ganz rechts außen im Bild ist der neue Straßenabschnitt der Ortsumgehungsstraße. Nun muss eine Brücke über die Havel gebaut werden, damit dann eine Anbindung an die beiden anderen Teilstücke, die teilweise fertiggestellt sind, erfolgen kann.
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Die neue Brücke müsste hier errichtet werden. Dahinter befindet sich die ICE – Brücke.

Tour de Berlin

Morgen werden Radfahrer der „Tour de Berlin“ nach Premnitz kommen, dort zwei Spurts absolvieren und dann wieder nach Berlin zurück fahren. Es ist die 55. Auflage dieser Radsportveranstaltung und zum zweiten Mal wird dabei Premnitz angesteuert. Die Sportler werden um zehn Uhr an der Gedächtniskirche starten. Gegen 11.30 werden die ersten Teilnehmer der insgesamt 171,6 km langen Strecke in Premnitz eintreffen. Für die Havelländer, die hoffentlich zahlreich erscheinen werden, ist ein volkssportliches Rahmenprogramm von zehn bis vierzehn Uhr im Premnitzer Zentrum geplant.
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Radtour durch heimatliche Natur

Wer hat schon das Glück, am Sonntagnachmittag in freier Natur eine Ricke mit Kitz anzutreffen? Im Havelland ist das durchaus möglich.cimg0414.JPG
Auch eine Blessralle auf der Havel oder ein Storch bei der Futtersuche auf einer Wiese zählen nicht zu den Seltenheiten.cimg0422.JPGcimg0425.JPG
An den zahlreichen Gewässern lassen sich jetzt verschiedene Libellenarten beobachten.cimg0403.JPG

Kräftige Regengüsse in Teilen des Landes

Wer diese Bilder sieht, kann sich nicht vorstellen, dass es in Teilen des Havellandes kaum einen Tropfen Regen gegeben hat. Auf dem nördlichen Berliner Ring zwischen Birkenwerder und Oranienburg konnte man sich im Auto etwa so fühlen wie in einem U-Boot. Zeitweise war kaum etwas zu sehen.
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Allerdings müssen wir Westhavelländer mit der Tatsache leben, dass Regenwolken häufig einen großen Bogen um unsere Region machen. Es regnet in Hannover, es gießt wie aus Eimern in Berlin, aber bei uns müssen wir den Sprenger anstellen, damit nicht alles vertrocknet.

Optikpark zu Pfingsten

Ein buntes Unterhaltungsprogramm erwartet die Besucher am Pfingstwochenende im Optikpark. Antenne Brandenburg wird mit Schlagerstars für gute Stimmung bei den Besuchern sorgen. Ekki Göpelt wird die Moderation übernehmen. Mit dabei sein werden Gabi Rückert, Tommy Steiner und andere Künstler.

Wasserqualität ist gut

Zu Beginn der Badesaison hat das Gesundheitsamt die Qualität der Gewässer untersucht. Bei allen 29 getesteten Bademöglichkeiten gab es keine mikrobiologischen Beanstandungen. Bis September soll eine amtliche Überwachung stattfinden.
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Hier ein Blick auf den Ferchesarer See.

BUGA- Bewerbung eingereicht

Trotz des negativen Bescheids unserer Landesregierung haben sich die Städte Brandenburg an der Havel, Rathenow und Havelberg an der Ausschreibung für die Bundesgartenschau 2015 beteiligt. Außer unserer Region entlang der Havel mit den wichtigsten dazwischen liegenden Orten haben sich noch als westdeutsche Großstädte Karlsruhe und Bochum beworben.

„Die Brücke e.V.“ feierte Frühlingsfest

Die Aussiedler aus Russland, Kasachstan und anderen ehemaligen Sowjetrepubliken, die jetzt in Rathenow leben, haben sich im Verein „Die Brücke“ zusammengeschlossen. Dieser Verein hatte für heute ein Frühlingsfest organisiert. Auf dem „Askania“- Gelände war alles gründlich vorbereitet für dieses Ereignis. Der Kreissportbund hatte für die Kinder zahlreiche Fahrzeuge mitgebracht und die Hopseburg aufgebaut.
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Die Erwachsenen erfreuten sich an den Darbietungen des Chors „Souvenier“ und mehrerer Solisten. Am reichhaltigen Büffet mit Kuchen, Gegrilltem und Getränken war sicher für jeden etwas dabei.
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Und manch einer wagte bei der fröhlichen Stimmung auch ein Tänzchen.
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Verletzte Motorradfahrer

Schwere Verletzungen erlitt gestern ein Motorradfahrer bei einem Unfall bei Gräningen. Er war mit einem wendenden Auto zusammengestoßen. Ebenfalls verletzt wurde schon am Sonntagabend in der Berliner Straße in Rathenow ein Zweiradfahrer, als ein Golf aus einer Seitenstraße auf die B 188 einbiegen wollte und das Motorrad gegen den Pkw stieß.

Vandalen am Werk

Gleich nach dem Maifeiertag waren in Rathenow Bushaltestellen das Ziel von Vandalen. Entlang der B 102 und auch im Gewerbegebiet Grünauer Fenn wurden Scheiben der Bushaltestellen mutwillig zerstört. Während Premnitz mit den gleichen Problemen zu kämpfen hat, werden dort aber einem Zeitungsbericht in der heutigen Ausgabe der MAZ zufolge die Scheiben ersetzt. In Rathenow dagegen lagen heute am Nachmittag noch die Scherben am IKW. Wenn man sich schon nicht mehr die Mühe macht, die Scheiben zu erneuern, so sollte doch der Bauhof oder wer sonst dafür zuständig ist, die Scherben beseitigen. Einen Platten fahren sich die Verursacher sowieso nicht. Es trifft höchstens Unbeteiligte, die aber ihren Anteil an den städtischen Reinigungsgebühren bezahlen.

Dumm gelaufen

Weil ein Autofahrer am Sonnabend bei Rot eine Ampelkreuzung passiert hatte, wurde er von einer Polizeistreife gestoppt. Bei der Kontrolle des Fahrers stellte sich heraus, dass gegen ihn bereits ein vierwöchiges Fahrverbot verhängt worden war.

Zwei Verletzte durch Unachtsamkeit

Weil der Fahrer eines Pkw die Pedale für Bremse und Gas verwechselte, erlitten am Wochenende An der Bahn in Rathenow zwei Personen Verletzungen. Sie hatten versucht, einen beladenen Anhänger an das Auto anzuhängen. Durch die Unachtsamkeit des Fahrers schnellte der Pkw zurück und quetschte eine Person zwischen Fahrzeug und Anhänger ein, die andere Person wurde vom Anhänger getroffen.

Schwerer Unfall bei Buschow

Zwei Schwerverletzte und zwei leichter Verletzte waren die Folge eines Verkehrsunfalls bei Buschow am vergangenen Sonnabend. Laut Zeitungsmeldung war ein mit Pflastersteinen beladener Kleintransporter auf der Straße zwischen Möthlow und Buschow in den Gegenverkehr geraten. Zunächst streifte er ein Fahrzeug und stieß dann mit einem anderen frontal zusammen.

Naturbeobachtungen im Havelland

Wer mit offenen Augen durch die Gegend kommt, entdeckt allerhand Interessantes. Da ist zum Beispiel ein brütender Storch auf dem Trafohäuschen in Grütz.
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Hier sind es Biberspuren an der Havel in der Nähe des Grützer Nadelwehrs,daneben Weinbergschnecken.cimg0345.JPG
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Und wer weiß schon mit Sicherheit, welches die Ringelnatter (eine Schlange mit deutlicher Markierung am Kopf) und welches die Blindschleiche (eine Echse) ist?
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Havelland – Ziel von Touristen

Für Leute, die die Ruhe lieben und keinen großen Rummel brauchen, ist das Havelland ideal. Es bietet zum großen Teil noch intakte Natur und viele interessante Objekte. Zum Beispiel kann man idyllisch gelegene Orte erkunden. Dazu gehört zweifellos Grütz. Mit seinem Nadelwehr stellt es schon eine Attraktion dar. Man erreicht es auf der Havel oder mit dem Fahrrad.cimg0340.JPG
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Wen allerdings Vogelzwitschern, Kuckucksrufe, Froschquaken und Grillengezirpe stören, der sollte das Havelland auf jeden Fall meiden.

Optikpark

Im Zellenspeicher war während der Landesgartenschau im vergangenen Jahr alte Handwerkskunst zu sehen. Auch in dieser Saison wird wieder Interessantes geboten. Im gesamten Aufgangsbereich sind die verschiedensten Produkte in Patchworktechnik zu bewundern.
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Ihr habt Recht

Ja, liebe „Maler“ oder Anstreicher oder Schmierfinken, Ihr habt schon Recht, die Friedensbrücke in Rathenow könnte dringend einen Farbanstrich gebrauchen. Ich lebe jetzt schon so manches Jahr hier, aber ich kann mich wirklich nicht erinnern, wann diese Brücke überhaupt mal einen Anstrich bekam. Aber was hier vor einiger Zeit gemacht wurde, bringt natürlich absolut nichts. Hier ist erst mal eine gründliche Untergrundbehandlung nötig und dann muss die gesamte Konstruktion von oben bis unten mit Farbe versehen werden.

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Alles Gute zum Muttertag

Es gibt dieses Mal keine Maiglöckchen, sondern einen prächtigen Strauß, geliefert durch einen Boten. Und wenn schon keines der Kinder die Möglichkeit hat, persönlich hier aufzukreuzen, dann freut sich die Mutter natürlich sehr über diesen Gruß. Und alle anderen sollen an diesem Anblick teilhaben.
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Traditionelles Schulhoffest

Fast ausschließlich im Schulhaus und in der Turnhalle fand das traditionelle Frühlingsfest der Grundschule Rathenow-West statt. Die Organisatoren hatten nämlich vergessen, sich mit Petrus abzustimmen. So gab es in der Turnhalle eine musikalische Begrüßung durch den Chor unter der Leitung von Frau Blackstein.
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Anschließend präsentierten Schüler eine Modenschau für Urlaub, Sport und alle Jahreszeiten. Eine Delegation der polnischen Partnerschule war ebenfalls in das Programm eingebunden. Die jungen Polen, die Deutsch als erste Fremdsprache lernen, führten eine Abwandlung des Märchens „Frau Holle“ auf. Dafür und für ihren Gesangsbeitrag ernteten sie reichlich Applaus.
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Im Schulhaus trat ein Zauberer auf, es gab verschiedene Bastelmöglichkeiten, Kinderschminken, einen Spielzeugbasar und vieles mehr. Kuchen, Eis, Bratwurst und Getränke sorgten für das leibliche Wohl. Und auch die Hopseburg wurde reichlich genutzt.
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Gedanken zu einem schweren Verkehrsunfall

Unfälle sind oft Zufälle. Jemand war zur falschen Zeit unter denkbar schlechten Bedingungen am falschen Ort. Trotzdem sollte jeder sein Leben so einrichten, dass er vielleicht diese Bedingungen selbst noch ein wenig beeinflussen kann. Und das kann man bei Verkehrsunfällen oft schon durch eine Drosselung der Geschwindigkeit. Was nützt es mir, wenn ich doppelt so schnell wie andere bin, wenn es dann im Ernstfall wesentlich länger dauert durch einen Unfall. Und wirklich schlimm wird es doch, wenn ich mir sagen muss, irgendjemand hätte noch genau wie vor ein paar Tagen sein Leben führen können, wenn ich nicht zur falschen Zeit unter von mir mit zu verantwortenden Bedingungen am falschen Ort gewesen wäre. Ein Auto wird ja nicht aus Alufolie hergestellt. Wenn es aber nach dem Unfall ähnlich wie zusammengeknüllte Einwickelfolie aussieht, muss das seine Ursachen haben. Es hat jeder nur ein einziges Leben. Und das kann manchmal schneller vorbei sein, als man es sich vorstellen kann. Denkt mal darüber nach!

Allen einen schönen Maisonntag

Die typischen Muttertagsblümchen werden vielleicht in diesem Jahr gar keine Woche mehr durchhalten. Der Flieder hat ja auch schon lange vor dem Vatertag ausgeblüht. Deshalb schon jetzt allen einen kleinen Maigruß. Leider kann ich den Duft nicht übertragen.
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