Einzige erlaubte Verbindung auf dem Landwege zwischen (West)Berlin und Hamburg war die B5. Inzwischen ist sie wesentlich besser ausgebaut. Gerade in dieser Woche wurde das letzte vierstreifige Teilstück zwischen dem Berliner Stadtrand und Nauen übergeben. Leider mussten in den letzten Jahren viele Alleebäume weichen, teils aus Altersgründen, teils wiesen sie erhebliche Schäden auf. Wer im Hochsommer unter Schatten spendenden Bäumen gefahren ist, weiß ihren Wert zu schätzen. Da können auch moderne Klimaanlagen nicht mithalten.
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Anscheinend hat sich das Konzept eines Landwirts bewährt, denn seit etwa drei oder vier Jahren lädt dieses Feld am Ortseingang von Ribbeck zum Selberschneiden von Blumen ein. Frischer kann man sie natürlich nicht bekommen, wenn man keinen eigenen Garten hat. Jetzt sind es Tulpen, im Sommer hauptsächlich Gladiolen, Dahlien und Sonnenblumen. Die günstige Lage direkt neben der B 5 wirkt sich sicher förderlich aus, denn gerade am Wochenende sind hier viele Berliner unterwegs.
Nein, es ist nicht ständig die selbe Stelle, aber an der A 11 wird seit Jahren gebaut. Das wird auch noch eine ganze Weile so bleiben und besonders zu bestimmten Zeiten (wie Ferienbeginn oder – ende oder zu Feiertagen) immer wieder für Stau sorgen. Diejenigen, die öfter hier fahren, wissen trotzdem die Veränderungen zu schätzen. Bis zur Wende bestand diese Autobahn aus einzelnen Betonplatten. Jeder Übergang von einer zur nächsten Platte wurde von den Stoßdämpfern registriert. Es gab nirgends Mitten- oder Seitenbegrenzungen (Leitplanken), sodass bei Unfällen doch schnell mal jemand auf die Gegenfahrbahn geraten konnte.


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