Archiv für den Monat: April 2007

Optikpark ist eröffnet

Am Sonnabend wurde der Optikpark, Nachfolger der Landesgartenschau 2006, eröffnet. Viele der Attraktionen des vergangenen Jahres sind erhalten geblieben. Dazu gehört auch eine Floßfahrt auf einem Altarm der Havel. Am heutigen Montag war der Besucheransturm nicht so groß, sodass man gleich ein freies Plätzchen auf dem Floß fand.

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Auch die Eintrittspreise sind angemessen. So zahlen Erwachsene für die Tageskarte 2 Euro, Schüler ab sechs einen.

Freiwilliges Jahr

Verschiedene Einrichtungen bieten wieder ein freiwilliges ökologisches oder soziales Jahr für Schulabgänger. Eine gute Gelegenheit für diejenigen, die noch keinen Studienplatz haben oder sich nicht entscheiden können. Neben einem geringen Taschengeld erwerben die jungen Menschen praktische Erfahrungen und in vorgeschriebenen Seminaren auch einige wichtige theoretische Grundkenntnisse. Unter anderem bieten das Forstamt mit der Waldschule, die Rathenower Werkstätten, der Kreissportbund und der NABU ein solches Jahr an. Jungen Männern wird dieses als Wehrersatzdienst angerechnet und allen als Wartezeit auf einen Studienplatz. Bei Interesse einfach mal bei diesen Einrichtungen Erkundigungen einholen.

Adel schützt vor Dummheit nicht

Oder sollte man es besser als Dreistigkeit und Profitgier bezeichnen, was sich da zum zweiten Mal in den Wäldern um Lochow abspielt? Im Mai 2000 hatte Christoph von Bredow, Erbe eines Besitzes, Bäume fällen lassen, in denen sich eine Graureiherkolonie befand. Damals wurden 15 tote Jungvögel gefunden. Der Herr Waldbesitzer kam tatsächlich ungeschoren davon, weil er behauptet hatte, die Waldarbeiter hätten entgegen seiner Anordnung diese Bäume gefällt. Erst im Jahr 2004 waren die Graureiher in die Nähe der damals zerstörten Brutkolonie zurückgekehrt. Und nun besitzt genau dieser Herr von Bredow die Dreistigkeit, wieder die Bäume mit den Horsten fällen zu lassen. Dieses Mal fanden Mitarbeiter der Staatlichen Vogelschutzwarte Buckow 16 zerstörte Horste und unzählige zerbrochene Eier.
Hoffen wir, dass diesem Treiben von höherer Stelle endlich ein Riegel vorgeschoben wird. Solchen Erben hätte man ein Ersatzgrundstück auf dem Mond oder noch besser auf dem Mars geben sollen.

Unnormal

In den Wäldern um Falkensee haben Jäger und Forstarbeiter in letzter Zeit mehrfach Wild gefunden, das von Pfeilen getroffen schwer verletzt oder getötet wurde. Bereits Anfang Januar 2006 war ein Mann aus Spandau aufgefallen, der mit Pfeil und Bogen in den Wäldern des Berliner Umlandes unterwegs war. Er war damals von der Polizei vernommen worden. Da er aber nicht auf frischer Tat erwischt wurde, konnte ihm leider nichts nachgewiesen werden. Bevor noch mehr Tiere oder sogar Menschen zu Schaden kommen, sollte man die Pfeile vielleicht gründlicher untersuchen. Es müsste doch Spuren geben, die dem Täter eindeutig zuzuordnen wären, wenn dieser vermutlich bekannt ist.

Unsere Sommergäste sind da

Vor drei Tagen habe ich sie das erste Mal flüchtig gesehen: Unsere Schwalben sind wieder da und haben mit Zwitschern ihr altes Nest besetzt.

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Eine Rauchschwalbe auf einer Weide.

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Leider haben wir nur noch ein Schwalbenpaar. Vor zwölf Jahren, als unser Haus gerade fertig war, hatten wir insgesamt 31 bewohnte Mehlschwalbennester unter dem Dach. Um nicht ständig von oben bekleckert zu werden, hatten wir ein Brett unterhalb der Nester angebracht. Danach wurden es leider von Jahr zu Jahr weniger Brutpaare.
Auch ein Kuckuck war heute früh zum ersten Mal in diesem Jahr hier zu hören.

Pferde machen die Stadt unsicher

Ich war gerade mit meinem Kumpel in der Laga-Mühle arbeiten und dann sahen wir aus dem Fenster und staunten nicht schlecht. Plötzlich sind da zwei Pferde vorbeigelaufen. Verrückt, die legten den gesamten Verkher lahm.

nach 10 Minuten war die Polizei vor Ort und kümmerte sich um den Rest

Verschrobene „Früchtchen“

Mir ist im Bielefeld-Blog gerade eine seltsam geformte Kartoffel über den Weg gelaufen. Eine ähnliche Variante habe ich auch zu bieten. Diese ist im vergangenen Jahr sogar in meinem Garten gewachsen.
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Und die Mohrrübe ist irgendwo auf Widerstand gestoßen.

Albtraum vieler ehemaliger Westberliner

Einzige erlaubte Verbindung auf dem Landwege zwischen (West)Berlin und Hamburg war die B5. Inzwischen ist sie wesentlich besser ausgebaut. Gerade in dieser Woche wurde das letzte vierstreifige Teilstück zwischen dem Berliner Stadtrand und Nauen übergeben. Leider mussten in den letzten Jahren viele Alleebäume weichen, teils aus Altersgründen, teils wiesen sie erhebliche Schäden auf. Wer im Hochsommer unter Schatten spendenden Bäumen gefahren ist, weiß ihren Wert zu schätzen. Da können auch moderne Klimaanlagen nicht mithalten.

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Tulpen aus Amsterdam?

Anscheinend hat sich das Konzept eines Landwirts bewährt, denn seit etwa drei oder vier Jahren lädt dieses Feld am Ortseingang von Ribbeck zum Selberschneiden von Blumen ein. Frischer kann man sie natürlich nicht bekommen, wenn man keinen eigenen Garten hat. Jetzt sind es Tulpen, im Sommer hauptsächlich Gladiolen, Dahlien und Sonnenblumen. Die günstige Lage direkt neben der B 5 wirkt sich sicher förderlich aus, denn gerade am Wochenende sind hier viele Berliner unterwegs.

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Dauerbaustelle

Nein, es ist nicht ständig die selbe Stelle, aber an der A 11 wird seit Jahren gebaut. Das wird auch noch eine ganze Weile so bleiben und besonders zu bestimmten Zeiten (wie Ferienbeginn oder – ende oder zu Feiertagen) immer wieder für Stau sorgen. Diejenigen, die öfter hier fahren, wissen trotzdem die Veränderungen zu schätzen. Bis zur Wende bestand diese Autobahn aus einzelnen Betonplatten. Jeder Übergang von einer zur nächsten Platte wurde von den Stoßdämpfern registriert. Es gab nirgends Mitten- oder Seitenbegrenzungen (Leitplanken), sodass bei Unfällen doch schnell mal jemand auf die Gegenfahrbahn geraten konnte.

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Seltsame Ortsnamen

Die Einheimischen haben sich daran gewöhnt, Fremde greifen schnell mal zur Kamera. Und damit diejenigen, die nicht hier vorbei fahren, auch etwas davon mitbekommen, sollen sie meine Fotos sehen.
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Blick auf das Wahrzeichen der Stadt

Blick auf die Sankt- Marien- Andreas- Kirche in Rathenow durch den „Seitenbeutel“, eine schmale Gasse. Auch aus dieser Perspektive sieht man, dass das Dach dringend erneuert werden muss. Mehr als hundert Biberschwänze sind inzwischen von privaten Spendern gestiftet worden. Einige tausend Dachsteine werden aber noch benötigt.
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Renovierungsbedürftig

Der Wasserturm am Bahnhof macht neben dem instandgesetzten Kaiserbahnhof und dem Bahnhofsgebäude einen trostlosen Eindruck. Hoffentlich finden sich Interessenten, die auch dem Wasserturm zu neuem Glanz verhelfen.
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Neben diesem Wasserturm führte bis vor etwa zwanzig Jahren eine hölzerne, überdachte Brücke zu den hinteren Gleisen. Nachdem dieser Übergang baufällig geworden war, wurde er durch einen neuen, weiter ostwärts gelegenen, ersetzt. Dieser musste dann wegen der Elektrifizierung der Bahnstrecke abgerissen werden.

Vordachbegrünung

Das Vordach im Eingangsbereich des Technologie- und Gründerzentrums TGZ ist bepflanzt. Ob es dadurch die unökologische Bauweise mit sehr vielen unverhältnismäßig großen Glasflächen ausgleicht, wage ich ernsthaft zu bezweifeln. Die langen Glasdurchgänge zwischen den einzelnen Gebäudeteilen heizen sich schon jetzt sehr stark auf. Deshalb gehe ich davon aus, dass sie umgekehrt im Winter sehr viel Wärme abstrahlen.

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Rathenower Ziegel waren einst bekannt und beliebt

In Rathenow wurden einst die roten Ziegel hergestellt und unter anderem nach Berlin und Hamburg geliefert. Zum Transport dienten die großen Frachtkähne, die in der Havel flussaufwärts über Brandenburg nach Berlin oder flussabwärts bis Havelberg und dann auf der Elbe weiter nach Hamburg fuhren. In Berlin wurde zum Beispiel das Rote Rathaus aus Rathenower Ziegeln erbaut. Aber auch in Rathenow kann man zum Glück noch schöne alte Häuser aus diesem Material sehen. Das ist das Rathenower Amtsgericht.
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Das Bahnhofsgebäude von der Stadtseite gesehen
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und die Post cimg0052.JPG

Die nächsten Blutspendetermine in Rathenow

In den kommenden Tagen haben die Rathenower ganz oft Gelegenheit zur kostenlosen Blutspende. Die Termine sind:
Montag, 23.04.07 von 15.00 bis 18.30 Uhr
Freitag, 04.05.07 von 13.00 bis 16.30 Uhr
Montag, 07.05.07 von 15.00 bis 18.30 Uhr
Spenden kann jeder gesunde Erwachsene zwischen 18 und 68 Jahren. Zur Spende sollte man auf jeden Fall ein Ausweisdokument mitbringen. Nach dem Ausfüllen eines Fragebogens zur Person werden der HB-Wert des Blutes (Hämoglobingehalt-Anteil an roten Blutkörperchen) und die Körpertemperatur festgestellt. Anschließend erfolgt eine kurze ärztliche Untersuchung. Nach der Spende erhält jeder Spender einen Imbiss. Wichtig ist, dass man vorher und nachher reichlich alkoholfreie Getränke zu sich nimmt, um für den nötigen Flüssigkeitsausgleich zu sorgen. Keiner braucht Angst vor eventuellen Infektionen zu haben, denn es wird nur Einwegmaterial verwendet. Und jeder Spender erhält einen Nothilfepass, der die eigene Blutgruppe und andere wichtige Informationen enthält, die im Notfall die Erstversorgung erheblich beschleunigen können.

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Im Interesse aller Bedürftigen hoffe ich, dass es an den genannten Terminen richtig voll wird. Vielleicht gibt es ja demnächst mal wieder ein Spenderfoto auf dieser Seite.

Spuren J. H. A. Dunckers in Rathenow

Wer mit dem Zug nach Rathenow kommt, sieht schon auf dem Bahnhofsvorplatz, dem Dunckerplatz, das Denkmal mit der Büste Johann Heinrich August Dunckers.
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Auf dem Kirchberg gegenüber dem Eingang zur Sankt Marien- Andreas- Kirche steht das Geburtshaus Dunckers. Es ist vor einiger Zeit renoviert worden.
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Eine Gedenktafel erinnert an seinen berühmtesten Bewohner.

Die Wiege der optischen Industrie stand in Rathenow

Schon vor dem Jahre 1800 wurden in Deutschland optische Erzeugnisse hergestellt. Besonders in Süddeutschland – in Nürnberg, Augsburg und Regensburg entwickelte sich das Gewerbe zu bedeutender Blüte. Es waren Werkstätten, die in handwerklicher Produktion einfachste Brillen anfertigten, die dann von Hausierern und Trödlern vertrieben wurden. Vermutlich stifteten sie mehr Schaden als dass sie Nutzen erbrachten. Dieser Nürnberger Fabrikation entstand eine bedeutende Konkurrenz durch die Schöpfung des Rathenower Pfarrers Johann Heinrich August Duncker, der mit Unterstützung des Garnisonspfarrers Wagener im Jahre 1800 eine optische Industrieanstalt im Dachgeschoss seines Pfarrhauses einrichtete und damit den Grundstein legte für die Entwicklung der gesamten optischen Industrie in Deutschland. Duncker hatte sich bereits Ende der 80er Jahre des 18. Jahrhunderts mit der Herstellung von Mikroskopen befasst. Er war der erste, der wissenschaftliche Grundsätze für die Fabrikation von Brillengläsern einbrachte. Durch seine Vielschleifmaschine, die er selbst konstruierte, wurde seine Produktion von der reinen Handarbeit zur industriellen Fertigung. Duncker gelang es infolge seiner wissenschaftlichen Einstellung und seiner technischen Begabung, die grundlegenden Erfordernisse der optischen Industrie – Wissenschaftlichkeit und Wirtschaftlichkeit – zu vereinigen. Dadurch konnte er die Nürnberger Betriebe bald überflügeln. Durch den rasch ansteigenden Absatz konnte er in vielen Städten Niederlassungen und Vertretungen einrichten. Johann Heinrich August Duncker schuf die Grundlage dafür, dass die deutsche optische Industrie zu einer Weltindustrie wurde.
Aus dem Buch Rathenow -Zur Förderung des Fremdenverkehrs und zur Pflege der Heimatliebe, herausgegeben von Kurt Woite 1933 Reprint zum 775. Stadtjubiläum 1991

Aktive Kinder

Die Steckelsdorfer Kinder können den Jugendklub nutzen. Dort werden sie von Frau Koslowski, die dort als Ein-Euro-Jobber beschäftigt ist, liebevoll betreut. In den Osterferien unternahmen sie gemeinsam eine Radtour nach Göttlin zum Göttliner Berg und dem Spielplatz.cimg0185.JPG

Tangermünde hat sich gemausert

Wir waren nach etlichen Jahren kürzlich mal wieder in Tangermünde (Sachsen-Anhalt). Die Stadt war vom Krieg so leidlich verschont geblieben. In den letzten Jahren sind viele Häuser sehr schön restauriert worden. Überall laden kleine Geschäfte zum Schauen und Kaufen und Cafes zum Verweilen ein.

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Dabei treffen verschiedene Kunstepochen aufeinander.cimg0161.JPG

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Das ist zum Beispiel das Rathaus.

Gesundheitsreform macht krank

Wer es nicht glaubt, dem will ich ein kleines Beispiel dafür bringen: Ich hatte gerade ein paar Tage Urlaub und dachte mir, die würde ich unter anderem dafür nutzen, um mir einen Überweisungsschein für eine Vorsorgeuntersuchung zu holen. Weil ich nun schon mal beim Hausarzt war, ließ dieser gleich noch eine Blutuntersuchung vornehmen und frischte die Tetanusschutzimpfung auf. Dazu musste ich eine Weile im Wartezimmer verbringen, in dem mehrere hustende und niesende Patienten saßen. Das gleiche noch mal am folgenden Tag, als mir der Untersuchungsbefund erläutert wurde. Und was seit Jahren nicht mehr geklappt hat, ich habe mir aus den vielen in der Wartezimmerluft vorhandenen Erregern einen Schnupfen eingefangen. Vor der Gesundheitsreform wäre ich ohne Umwege zur Vorsorgeuntersuchung gegangen. Aber jetzt muss ich ja erst mal einen Überweisungsschein haben.

Sommerhitze im April

Seit gestern haben wir Hochsommertemperaturen. Die Obstbauern in Werder an der Havel fürchten, dass bis zum traditionellen Baumblütenfest Ende des Monats in diesem Jahr keine blühenden Bäume mehr zu sehen sein werden. Das Baumblütenfest vor den Toren Potsdams soll nach Aussagen von rbb-aktuell nach dem Münchner Oktoberfest das zweitgrößte dieser Art in Deutschland sein.

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Süßkirschenträume

Renaturierung

Vor etwa acht oder neun Jahren wurden um Steckelsdorf, Buckow, Großwudicke und Göttlin herum an verschiedenen Stellen wieder Windschutzstreifen angelegt. Diese Feldgehölze aus Weiden, Ebereschen, Holunder, einzelnen Eichen und anderen Pflanzen haben sich inzwischen gut entwickelt. Zu meiner großen Freude höre ich in diesem Jahr estmals die Feldlerche, die ich im Havelland sehr vermisst habe. In der Uckermark kam sie (zumindest in den 60er Jahren) häufig vor. Früher gab es überall solche Feldgehölze, aber im Zuge der Intensivierung der Landwirtschaft mussten sie weichen, um größere zusammenhängende Felder zu schaffen.

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Muss erst etwas passieren?

Vor etwa zwei Wochen wurde bei einem Mann (43 Jahre) in Steckelsdorf ein regelrechtes Waffenlager durch die Polizei ausgehoben. Laut Zeitungsbericht war er mit einem anderen Mann unterwegs, um möglicherweise Forderungen durchzusetzen. Nach der Vernehmung war der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Wenige Tage danach hatte er volltrunken in seiner Wohnung randaliert und war vorübergehend in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden, wurde aber auch hier wieder entlassen. Nachdem nun ein Nachbar einen anonymen Drohbrief erhalten hatte, ermittelte die Polizei den bereits bekannten 43-Jährigen als Absender. In der Nacht zum Mittwoch durchsuchten die Beamten abermals seine Wohnung und fanden erneut einen Vorderlader, zwei Bajonette, einen Handgranatenkörper sowie Munition und Zubehörteile. Auch dieses Mal konnte der Beschuldigte nach der Vernehmung wieder nach Hause gehen. Muss erst wirklich was passieren, bevor er hinter Schloss und Riegel kommt?

Ortsumfahrung wird noch eine Weile dauern

Nachdem bereits im Herbst des vergangenen Jahres das westliche Teilstück der B188 für den Verkehr freigegeben worden war, tat sich während der letzten Monate an den übrigen Baustellen nichts, obwohl gar kein richtiger Winter war. Grund sollen Unstimmigkeiten wegen der Brücke sein, die über die Havel führen muss. Ich kann sowas nicht verstehen, denn die Havel ist ja nicht erst seit gestern dort und angeblich sollen doch Fachleute am Werke sein.

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Blick von der ICE-Brücke auf das freigegebene Teilstück (links im Bild zu sehen).

Speiseöl oder Bio-Diesel?

Der Raps beginnt zu blühen. In etwa zwei Wochen wird er voll aufgeblüht sein. Hoffentlich sind noch ein paar Bienen übrig geblieben, dass sie dann den leckeren Rapshonig herstellen können und gleichzeitig für mehr Ertrag bei den Rapssamen sorgen. Aus diesen kann entweder wertvolles Rapsöl gepresst werden oder es wird Biodiesel produziert. Übrigens beklagen die wenigen noch vorhandenen Imker große Verluste bei ihren Tieren. War es bis vor kurzem noch die Varroa- Milbe, die die Bienenbestände stark dezimierte, ist die derzeitige Bienensterblichkeit noch nicht zweifelsfrei geklärt.

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