Rathenow-Blog: Das Weblog von Rathenowern für Rathenower

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März 2007
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Di
27
Mrz '07

Keine Zulassung, keine Versicherung, viel Alkohol

Mit einem selbst gebauten Vehikel war ein betrunkener junger Mann aus Großderschau in der Nacht zum Sonntag unterwegs. Nach Zeitungsberichten wollte er von Großderschau nach Tangermünde zur Arbeit fahren. Dazu hätte er etwa 25 Kilometer auf der B 102 bis Rathenow und knapp 30 Kilometer auf der B 188 fahren müssen. Das sonderbare Gefährt ist etwa 2,50m lang, hat einen Unterbau aus zwei verrosteten Zaunfeldern; Motor, Tank, Achsen, Räder und Getriebe vom Trabant. Eine Karosserie gibt es nicht. Weil ein Scheinwerfer nicht funktionierte, hatte der Fahrer ein Stirnband mit einer Lampe getragen. Es gab kein Rücklicht, dafür eine Anhängerkupplung vom Trabbi. Neben drei Sommerreifen war auch ein Winterreifen zu finden. Zu allem hatte der Fahrer noch 2,4 Promille intus. Es liest sich jetzt lustig, aber man mag sich gar nicht vorstellen, welche Folge diese “Fahrt” hätte haben können. Trotzdem hoffe ich, dass es ihn nicht den Arbeitsplatz gekostet hat und er hoffentlich einige Lehren aus der Geschichte zieht.

Es gibt zum Glück auch positive Nachrichten

Wenn ich schon über die Wilhelm-Külz-Straße schreibe, muss ich auch erwähnen, dass mehrere Häuser ihr Aussehen sehr zu ihrem Vorteil verändert haben. Dazu gehört das Gebäude, in dem seit der Rekonstruktion die Volksbank Rathenow zu finden ist.cimg0053.JPG

Auch das benachbarte Bürogebäude bietet einen erfreulichen Anblick.cimg0057.JPG

Wieder verschwindet ein Stück Geschichte

Vor einigen Wochen hat der Rathenower Architekt Wolfram Bleis ein Buch über das verschwundene Rathenow herausgebracht. Daran muss ich denken, wenn ich jetzt so durch die Stadt gehe. Heute fiel mir auf, dass in der Wilhelm-Külz-Straße die Abrissbagger mal wieder kräftig zu tun haben. Das zuletzt als Haus der Jugend genutzte und seit etwa drei bis vier Jahren leer stehende Gebäude wird abgerissen. Bis zur Wende war ein Kindergarten darin untergebracht. Links daneben befand sich einmal das Stadtcasino, eine berühmt- berüchtigte Rathenower Lokalität.

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Baum des Lebens eingeweiht

Am Wochenende wurde an der Post in Rathenow der “Baum des Lebens” eingeweiht. Viele Einwohner hatten bereits eine Keramikplatte gestaltet. Gegen einen Obulus kann jeder eine oder mehrere Fliesen selbst anfertigen. Diese werden dann dem Kunstwerk angefügt. Auf jeden Fall ist es ein Blickfang, denn immer wieder bleiben Passanten davor stehen, suchen “ihre” Fliese oder beraten, wie sie ihre gestalten würden.

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Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um ein Paar Gedanken der Öffentlichkeit zugänglich zu machen die mich unter anderem bewegen.

Schön das es Einrichtungen wie die Volksolidarität giebt, die für die Senioren eine Menge an Veranstaltungen und Unterhaltung bieten.

Frage:

Ist es unbedingt Notwendig, daß eine Preissteigerung des Märkischen Hauses in der Berliner Straße die Preispalette bei den Veranstaltungen im Clubraum z.B. Selterpreis ( für eine 0812 ) Flasche – Selter auf 2,00 € ( Zwei Euro ) erhöhen mußte?

Der Einzelpreis kostet bei Aldi 0,19 € – 0,25 € Pfand!

Es ist nicht verwunderlich, daß diese Preise keiner der Teilnahmer mehr bereit ist zu Zahlen und die Besucherzahlen rückläufig werden, genauso auch die Einnahmen!

An den Vorstand:

Werter Vorstand der Volksolidarität Rathenow, wäre es im Rahmen der moderaten Kostenkalkulation nicht möglich, diese Kalkulation noch mal zu überdenken? Weniger bedeutet mehr!

Die Mitglieder und Gäste der Veranstaltungen des Hauses würden es sicher zu würdigen wissen.

H