Archiv für den Monat: Februar 2007

Kirchendach muss erneuert werden

Im Jahr 2001 wurde die Sankt-Marien-Andreas-Kirche wieder zum echten Wahrzeichen der Stadt, denn nach vielen Jahren „oben ohne“ erhielt sie eine neue Turmspitze. Die alte war im Krieg stark beschädigt und in den 60er Jahren weiter abgetragen worden. Nachdem in den letzten Jahren Chorraum und Chorraumfenster erneuert wurden, ist nun das Dach dringend sanierungsbedürftig. Nach dem Sturm vor einigen Wochen sind die heruntergefallenen Ziegel notdürftig ersetzt worden. Der Förderkreis will möglichst viele Rathenower Bürger gewinnen, die einen oder mehrere symbolische Biberschwänze spenden. Heinz-Walter Knackmuß vom Förderkreis rechnete vor, wenn jeder Rathenower nur zwei dieser Ziegel zum Preis von je zehn Euro erwerben würde, wären fast die benötigten 50.000 Dachsteine beisammen.

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So sah die Kirche bis Ende 2001 aus, darunter ist ein aktueller Anblick.

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Optikpark mit Grünem Klassenzimmer

Wenn am 28. April der Rathenower Optik-Erlebnispark auf dem Gelände der Landesgartenschau 2006 seine Pforten öffnet, wird es auch wieder ein Grünes Klassenzimmer geben. Im vergangenen Jahr haben über 9000 Schülerinnen und Schüler die Angebote wahrgenommen und konnten auf etwas ungewöhnliche Weise neue Erkenntnisse sammeln. Bis zum 7. Oktober sind für Schulklassen und Kindergartengruppen Veranstaltungen geplant, die vorher gebucht werden können. Es werden aber auch für den spontan eintreffenden Besucher viele neue Eindrücke geboten. Neben klassischen Themen wie „Natur und Umwelt“ wird es zukunftsweisende Inhalte geben, zum Beispiel „Nachwachsende Rohstoffe“ oder Mitmachveranstaltungen zur gesunden Lebensweise. Die Broschüre mit den geplanten Veranstaltungen im Überblick gibt es über: Optikpark Rathenow, Grünes Klassenzimmer, Schwedendamm1, 14712 Rathenow oder per Email: info@laga-rathenow2006.de

Radfahrer von Triebwagen erfasst

Ein jugendlicher Radfahrer wurde am Montag in der Nähe des Bahnhofes Premnitz-Zentrum von einem Triebwagen der Regionalbahn erfasst. Der 16-Jährige hatte versucht, die Bahngleise trotz geschlossener Schranken zu überqueren. Der herankommende Zug schleuderte den Jungen zur Seite. Rettungskräfte brachten ihn mit schweren Beinverletzungen ins Krankenhaus. Die Bahnstrecke blieb wegen des Unfalls von 7.45 bis etwa 10 Uhr gesperrt.
gelesen in der MAZ

Skaterhalle gut angenommen

Mitte Oktober wurde Dank vieler Helfer die Skaterhalle auf der Magazininsel fertiggestellt. Inzwischen gehen hier viele Kinder und Jugendliche ihrem Hobby nach. Auch im Außenbereich hat sich schon einiges getan. So sind schon mehrere Sitzgruppen entstanden. Im Frühjahr soll noch eine „Westernstadt“ entstehen. Wichtig ist, dass sich das Publikum hier sinnvoll betätigen kann.

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Kita „Max und Moritz“ wird geschlossen

Nachdem nun feststeht, dass für die nächste Zeit alle vier Rathenower Grundschulen erhalten bleiben, gibt es zum kommenden Schuljahr sogar wieder an jeder Grundschule einen Hort. Alle vier Grundschulen sollen zweizügig geführt werden, sodass in jeder auch der Hort Platz hat. Damit wird den Grundschülern die mittägliche (und für so manches Kind auch morgendliche) Wanderung zwischen Hort und Schule erspart. Das hatten Eltern, Erzieherinnen und Lehrer allerdings schon vor Jahren gefordert. Zum einen kann nur eine wirklich effektive Zusammenarbeit stattfinden, wenn Lehrerin und Erzieherin an der Schule sind, zum anderen war der Weg für die Schüler oft lang und mit Gefahren verbunden. Die Kita in der Puschkinstraße hätte den größten Sanierungsbedarf und soll deshalb geschlossen werden. Da geplant ist, dass die dort bestehenden Gruppen samt Erzieherinnen in eine andere Kita umziehen sollen, ist das sicher die vernünftigste Lösung. Wie heißt es so schön: Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.

Zugvögel kehren zurück

Man sieht es draußen und man hört es: Der Frühling ist nicht mehr weit. Scharen von Graugänsen suchen die umliegenden Äcker auf, Singschwäne und Kraniche machen sich lautstark bemerkbar und seit gestern sitzen die Stare in der hohen Robinie zu sechst auf einem Ast und „erzählen“ von ihren Reiseerlebnissen (so könnte man es jedenfalls deuten). Nun ja, etwas dauern wird es sicher noch, bis bei uns die Osterglocken im Freien blühen, aber wir haben schon mal sicherheitshalber etliche Schubkarren voll Eichenlaub von den Blumenbeeten geharkt, damit wir unsere Frühblüher nicht verpassen.

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Kahlschlag angesagt?

Als ich vor über dreißig Jahren nach Rathenow zog, führte eine komplette Allee von Apfelbäumen von Rathenow-West nach Steckelsdorf. Im Laufe der Jahre wurden die Lücken in dieser Allee immer größer. Fast in jedem Jahr wurden Bäume herausgesägt, ohne dass eine Nachpflanzung erfolgte. So viele Bäume wie in den letzten Tagen wurden aber noch nie gefällt. Es sieht trostlos aus.

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Auch hier stand bis vor ein paar Tagen ein Baum.

Jeder ist sich selbst der Nächste?

Für viele Gelegenheiten muss es eine gesetzliche Regelung des Zusammenlebens geben, so zum Beispiel für den Straßenverkehr. Wenn sich jeder an die Spielregeln (Straßenverkehrsordnung) halten würde, dürfte es kaum Probleme geben. Aber wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht, hat man oft den Eindruck, viele legen die Vorschriften nach eigenem Ermessen aus, sprich: der Stärkere ist im Recht. So passierte es mir heute früh um 6.58 Uhr mal wieder, dass ein Lkw der HAW, als er sich auf einer Höhe mit mir als Radfahrer befand (beleuchtet und den rechten Radweg benutzend), sich kurz entschloss, von der Steinstraße nach rechts in die Schleusenstraße abbiegen zu wollen. Ich hatte nämlich schon auf der Brücke mal kurz nach links geschaut, um zu sehen, ob mein Nachbar eventuell die Änderung der Fahrtrichtung beabsichtige. Von Blinken keine Spur. Als dann aber abzusehen war, dass die Ampel bei seiner Ankunft auf „Rot“ stehen würde, kam wohl kurzfristig die Entscheidung zum Abbiegen. Während ich stark bremste, stoppte auch der Lkw.
Liebe Kraftfahrer, denkt bitte daran, dass die paar auf diese Weise gewonnenen Sekunden schnell zu mehrstündigen Verzögerungen führen können, sollte es zum Zusammenstoß kommen. Radfahrer haben weder Airbag, noch Seitenaufprallschutz oder Stoßdämpfer.

Parkordnung selbst gemacht

Es gab mal Zeiten, da wurden Verstöße gegen die Parkordnung mit Bußgeldern belegt. Ich weiß nicht, wer dafür zuständig ist, aber in Rathenow ließe sich damit so mancher Euro eintreiben. Man braucht bloß mal im Verlaufe eines Tages im TGZ am Grünauer Fenn die Augen aufzumachen. Manch einer parkt auf dem Grünstreifen, andere benutzen den Gehweg als Abstellplatz für ihr geliebtes Fahrzeug, um ja nicht ein paar Schritte laufen zu müssen.

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Vorstandswahl im Kinder- und Jugendparlament

Kürzlich fand im Rathenower Kinder- und Jugendparlament die Vorstandswahl statt. Der Vorsitzende Sebastian Lodwig und und Pressesprecherin Susanne Meier wurden in ihren Ämtern bestätigt. Neu hinzugekommen sind Cäcilia Doerfling (Projekt- Management), Corrado Gursch (Polit- Sprecher), Nicole Winterfeldt (Rechnungsprüferin) und Mara Lou Broo (Schriftführerin). Zu den wichtigsten Vorhaben zählen die Jugendlichen die verstärkte Zusammenarbeit mit den Streetworkern Martin Kanitz und Thilo Windt. Dabei soll eine stärkere Vernetzung aller mit der Jugendarbeit befassten Stellen erfolgen. In den Ausschüssen der Stadtverordnetenversammlung will das KiJuPa weiter mitarbeiten und für die Havelländischen Präventionstage ein Projekt organisieren. Im Jahresprogramm stehen unter anderem die Beteiligung an der Eröffnung des Optikparks und des Hauses der Jugend, ein Beitrag zum Kindertag, der 3. Rathenower Jugendtag, das 2. Open-Air-Festival am Wolzensee und ein Camp in Brieselang.

Persönliche Anmerkung: Alle diese Vorhaben sind äußerst wichtig und lobenswert, werden aber auf Dauer nicht zum Erfolg führen, weil Jugendarbeit immer noch nicht die nötige Beachtung findet, zum Beispiel werden Schulsozialhelfer an den Schulen nur als sogenannte Ein- Euro-Jobs (wenn überhaupt noch) eingesetzt. Diese Stellen bekommen dann oft noch Leute, die vorher kaum mit Jugendarbeit zu tun hatten. Selbst bei größtem persönlichem Einsatz ist da keine erfolgreiche Arbeit möglich. Ehe ein ansatzweiser Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen aufgebaut werden konnte, ist die Maßnahme wieder abgelaufen. Außerdem erfolgte selten ein nahtloser Übergang zur nächsten bewilligte Maßnahme, sodass die Schulen dann oft ohne Helfer dastanden. Im vergangenen Jahr gab es in Rathenow nur noch zwei ABM für acht Monate auf diesem Gebiet. Vielleicht sollten die „Straßenkids“ ihre Aktivitäten vom City-Center auf die Flure des Rathauses, der Kreisverwaltung und der Agentur für Arbeit verlagern, um endlich mal beachtet zu werden. Ansatzweise läuft die Arbeit offensichtlich in und an der Skater-Halle. Dort finden die Kinder Aufgaben und Betätigungsfelder. Aber hier können natürlich längst nicht alle aufgefangen werden. Vielleicht bringt der Umzug des Hauses der Jugend mehr Beschäftigungsmöglichkeiten. Und es wäre von enormer Wichtigkeit, dass die Schulsozialarbeit endlich den gebührenden Platz erhält mit langfristig den gleichen Bezugspersonen und mit einigermaßen abgesicherten materiellen Bedingungen.

Keine Ankündigung- Termin kaum genutzt

Der heutige Blutspendetermin in Rathenow fand fast ohne Spender statt, aber das hatten wir vor Jahren schon öfter. Wenn nicht rechtzeitig in der Presse darauf hingewiesen wird, kann niemand kommen. Ein paar Jahre lang bekamen wir Plakate mit den Terminen für einige Monate im Voraus. Diese haben wir in bestimmten Geschäften der Stadt und an den Mitteilungstafeln der umliegenden Dörfer ausgehängt. Dort konnte sich dann jeder informieren. Meine Mitteilung hier bei Stadt-Blogs ist ziemlich überflüssig, denn wer hier anklickt, der findet auch die Seite des DRK- Blutspendedienstes. Trotzdem heute noch mal ein Hinweis: Am Rosenmontag von 15 bis 18.30 Uhr hoffen die Mitarbeiter nochmals in Rathenow im Märkischen Haus auf ganz viele Spendenwillige. Es tut nicht weh, jeder tut für sein eigenes Wohlbefinden etwas und hilft eventuell noch ein Leben zu retten.

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Ein ganz ungewöhnlicher Anblick in Rathenow: Ein junger Mann beim Ausfüllen des Formulars. Meist treffen sich hier die Dauerspender ab Mitte 40. Hoffentlich findet er demnächst einige Nachahmer.

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Und so läuft dann der Spendenvorgang ab.

Tolle Internetseite

Ich möchte mal alle Tierfreunde auf die Internetseite des Rathenower Tierheims hinweisen. Diese Seite ist stets aktuell und informativ. Sie zeigt anschaulich, mit welchem Engagement die Tierheim-Mitarbeiter sich täglich für ihre Schützlinge einsetzen. Besonders berührt hat mich die Seite „Abschied“. Gut zu wissen, dass Menschen mit den Tieren verbunden sind und sie auch nach dem Tod nicht vergessen. Wir haben zehn Jahre in einer Gegend gewohnt, wo ein Tierhasser regelmäßig unsere und andere Katzen ermordet hat. Leider konnten wir ihn nicht überführen. Er kann sich sicher nicht vorstellen, was er außer den Katzen auch unseren Kindern und uns angetan hat. Aber ich vertraue darauf, dass jeder früher oder später seine gerechte Strafe erhält.
Also noch mal für alle Interessiertendie Adresse: www.tierheim-rathenow.de

Naturschützer werden aktiv

Nachdem vereinzelt in Leserbriefen auf die radikale Abholzung der Wälder zu kommerziellen Zwecken hingewiesen wurde, liegen nun Unterschriftenlisten aus, in denen man seinen Protest gegen diesen Raubbau an der Natur ausdrücken kann. Ich habe heute eine solche Liste bei unserem Bäcker gesehen.

Bürgerbefragung

Die Bürgerbefragung im Amt Nennhausen brachte überraschende Ergebnisse. Für den Ausbau von Radwegen zwischen den Dörfern des Amtes sprachen sich viele Bewohner aus, weil die Benutzung der Straßen besonders für Kinder viel zu gefährlich geworden ist. Weitere Anliegen der Bevölkerung sind eine Anbindung des öffentlichen Personennahverkehrs an die Stadt Brandenburg/ Havel und die Sanierung der Turnhalle. Diese Sanierung kann aber erst in Angriff genommen werden, wenn die Schule als Ganztagsschule arbeitet. Außerdem hat sich ein großer Teil der Eltern für Schuluniformen ausgesprochen.

Bloß gut, wenn man die Fahne aufbewahrt hat

Nach der Fußball-Weltmeisterschaft sah man viele Fahnen irgendwo am Straßenrand liegen. Ob sie weggeworfen oder vom Winde verweht worden waren, weiß ich nicht. Gestern sah ich jedenfalls in Rathenow mal wieder ein Auto mit Flagge fahren. Es gibt also auch noch Anhänger unserer Handballspieler.

Auch eine interessante Möglichkeit

Nachdem ich im Kiel-Blog vom Bestattungshaus Thode gelesen habe, will ich den Lesern auch die Rathenower Variante nicht vorenthalten: Bei uns gibt es seit mehreren Generationen das Bestattungshaus „Schnee“. Seit ein paar Jahren prangt nun auf der Giebelwand des Unternehmens der Schriftzug „Schneebestattungen“. Wenn es nicht makaber wäre, müsste man ja fragen, was mit den auf diese Weise Bestatteten im Sommer passiert.

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Wer weiß, was das ist?

Dieses Museumsstück wollte ich schon immer mal mit der Kamera einfangen. Es handelt sich um einen ehemaligen Stemmtorflügel der Grützer Kahnschleuse. Er wurde vor einiger Zeit in Rathenow
in der Genthiner Straße an der Zufahrt zum Wasserstraßenamt (kurz vor der Schleusenbrücke) aufgestellt.

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Übermut kann tragische Folgen haben

Ständig werden durch Unbekannte Leitpfosten rausgerissen und in den Straßengraben oder auf den angrenzenden Acker geworfen. Hoffentlich denken die Verursacher mal darüber nach, wozu die Dinger da aufgestellt wurden, bevor etwas passiert ist. Typisch auch, dass es immer in aller Heimlichkeit geschieht.

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Warum beteiligen sich eigentlich so wenige?

Ich bin heute mal so durch die Blog-Landschaft geschlendert und habe festgestellt, dass viele große Städte und altehrwürdige Universitätsstädte seit Monaten keinen neuen Eintrag zu verzeichnen haben. Nun kann ich mir nicht vorstellen, dass hier nichts Interessantes los ist oder dass es keinen Menschen gibt, der sich ein bisschen in seinem Umfeld auskennt. Ich könnte über meine Umgebung (und das ist Kleinkleckersdorf im Vergleich zu vielen anderen) jeden Tag ein paar Einträge verfassen. Leider habe ich nicht immer die Zeit dazu. Also, liebe Mitmenschen lasst mal von Euch hören!

Zwölf Fahruntüchtige erwischt

Am Wochenende wurden im Havelland zwölf fahruntüchtige Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr gezogen. Wenn die Polizei nicht mit so viel Schreibkram beschäftigt und dafür öfter auf den Straßen unterwegs wäre, würden sicher viel mehr Alkoholsünder und Drogenkonsumenten erwischt werden. Die wenigen Ertappten sind doch nur die Spitze des Eisbergs. Solange nicht die Null-Promille-Grenze gilt, denken doch viele, dass ihre paar Bier nicht zur Fahruntüchtigkeit führen.

Erfolgreicher Jahresauftakt

In Neuruppin fand kürzlich ein Ergometerwettkampf der Rudervereine statt. Aus fünf Vereinen traten 63 Teilnehmer in den sportlichen Wettstreit. Der Rathenower Ruderclub Wiking schickte 21 junge Sportler ins „Rennen“, mehrere Kinder und Jugendliche waren zu diesem Termin erkrankt. Die Rathenower Mannschaft wurde Gesamtsieger mit zehn ersten, vier zweiten, zwei dritten, drei vierten, einem fünften und zwei sechsten Plätzen. So ist der Rathenower Ruderclub Wiking seit vielen Jahren sowohl bei Regatten als auch bei anderen Wettkämpfen sehr erfolgreich. Das haben die Kinder und Jugendlichen in erster Linie dem Trainerehepaar Karin und Wolfgang Konegen und seit etlichen Jahren auch Trainer Klaus Sommerfeld zu verdanken.

Prachtexemplar entdeckt

Diese schöne Christrose habe ich heute auf unserem Sonntagsausflug in Göttlin am Eingang zur Kita entdeckt. Meine mickert seit Jahren vor sich hin. Man soll sie eigentlich nicht verpflanzen, aber nun werde ich ihr doch einen anderen Platz verschaffen.

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Noch ein Tipp

Bei angenehmen Temperaturen borge man sich Nachbars Hund aus (Herrchen liegt im Krankenhaus, Frauchen ist dort zu Besuch), wenn man keine Leine findet, tut es zur Not auch ein Springseil, leine den Hund an und mache sich auf den Weg.lpic0790.JPG

Dabei war dann folgender Dialog zu beobachten: „Na, Ihr alten Esel.“ „Na, Du dummer Hund.“lpic0783.JPG

Milower Grundschule erhält Namen

Die Milower Grundschule wird in Zukunft „Inge- Sielmann-Schule“ heißen. Das Konzept der „Grundschule im Grünen“ hat die Heinz-Sielmann-Stiftung überzeugt. Am 28. April will die Namensgeberin, die internationl bekannte Tierfilmerin und Tierschützerin Inge Sielmann, selbst bei der Namensverleihung dabei sein. Mit diesem Namen ist der Schule die Unterstützung bei Naturschutzprojekten und Umweltbildung durch die Sielmannstiftung sicher. Auch bundesweite Einrichtungen der Stiftung können damit kostenlos genutzt werden.

Tipp für aktives Wochenende

Wen das trübe Wetter nicht unbedingt nach draußen lockt, der kann ja mal wieder einen Besuch der Rathenower Schwimmhalle einplanen. Dort wird jeder seinen Lieblingsplatz finden. So locken ein Schwimmbecken mit 25-m- Bahnen, ein Kinderschwimmbecken mit Sitzbänken und Unterwassermassagedüsen, ein Wirlpool und ein Planschbecken mit einem Wasser speienden Frosch und einer Rutsche für die allerkleinsten Besucher. Natürlich gehört auch eine Sauna zum Angebot der Schwimmhalle.

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Sind wir überhaupt noch zu retten?

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Was in der „Märkischen Allgemeinen“ heute zum Klimawandel veröffentlicht wird, haben doch verschiedene Experten bereits vor Jahren vorhergesagt. Auch dem naivsten Laien müsste inzwischen aufgefallen sein, dass wir in den letzten fünfzehn oder noch mehr Jahren von Mai bis September kaum nennenswerte Niederschläge hatten, dass in den Sommern Temperaturen über dreißig Grad zur Normalität geworden sind, dass viele Winter eher einem Herbst oder Frühling glichen. Ich fürchte, der Prozess der Versteppung unserer Landschaft lässt sich nicht mehr aufhalten, von rückgängig machen ganz zu schweigen. Wenn ich jetzt beobachte, dass täglich viele, viele Schwerlaster mit Holz Richtung Stendal fahren, um aus Jahrzehnte alten Bäumen Papier herzustellen, packt mich die Wut. Wie kann es sein, dass wir derart mit den Schätzen der Natur umgehen! Die Wälder, die wir jetzt vernichten, werden nie wieder nachwachsen. Die Klimaveränderung wird das Wachsen neuer Bäume stark erschweren. Es wird nicht genug Wasser während der Wachstumszeit im Sommer vorhanden sein, um sie gesund und stark heranwachsen zu lassen. Stürme (wie in den letzten Wochen oft erlebt) werden den jungen Bäumen den Rest geben. In dem umherliegenden Totholz finden Borkenkäfer und Co. paradiesische Verhältnisse vor. Wenn dann noch die Flüsse,die vom Süden her unsere Gewässer mit Nachschub versorgen sollen, zum Auffüllen von Tagebaulöchern abgefangen werden, kommt hier bald kein Wasser mehr an. So wird unser märkischer Sandboden, wie in den letzten Sommern oft zu beobachten war, bei jedem stärkeren Wind auf Wanderschaft gehen. Und dann braucht man für das obige Foto keine Montage mehr zu erstellen. Dann wird das traurige Wiklichkeit sein.

Arbeitslosenzahlen von Monat zu Monat besser

Nun sehen wir es wieder auf den Titelseiten aller Zeitungen: Unsere Arbeitslosenzahlen werden von Monat zu Monat besser. Das müsste also bedeuten, dass immer mehr Menschen Arbeit haben, von der sie auch leben können. Gleichzeitig wird gemeldet, wo wieder wie viele Arbeitskräfte eingespart, also im Arbeitsprozess überflüssig wurden. Wenn ich dann verfolge, wie Jugendliche mit einem ordentlichen Schulabschluss und einer Berufsausbildung -zig Bewerbungen in alle Bundesländer schicken und keine Stelle finden, dann ist das mehr als deprimierend. Und es wird durch die Brandenburger Landesregierung sogar in Erwägung gezogen, die einstmals „ausgewanderten“ jungen Leute wieder zurück holen zu wollen. Wozu? Jeder hätte wohl gern seine Kinder etwas näher bei sich. Aber was sollen sie hier? Wer vor Jahren wegen der Arbeit nach Hannover, München oder Hamburg ging, der kommt doch heute nicht zurück, um hier um Almosen zu betteln.

Einbruch im Bauamt

Ins Rathenower Bauamt sind in der Nacht zu Mittwoch Einbrecher eingedrungen. Die Ermittlungen ergaben, dass die ungebetenen Gäste durch ein Dachfenster gekommen waren. Es wurden diverse Schränke und Schreibtische aufgebrochen und zwei Digitalkameras entwendet. Die Höhe des angerichteten Schadens konnte noch nicht benannt werden.