Als bis Ende Januar die Temperaturen fast durchweg im positiven Bereich rangierten, klagten viele, dass das doch kein Winter wäre. Und fallen dann drei Schneeflocken, bricht ziemlich großflächig der Verkehr zusammen. Hier rutscht ein Lkw in den Straßengraben, dort kippt ein Tanklaster um, an anderer Stelle erwischt es mehrere Pkw. Da fragt man sich doch, woran das liegt. Die Fahrzeuge sollen angeblich immer sicherer werden. Es gibt Winterbereifung, ABS und was weiß ich noch für technische Raffinessen. Straßendienste sind im Einsatz,um die Schneeflocken und das Eis mit Salz oder Lauge oder womit auch immer zu bekämpfen. Glauben denn nun die Autofahrer, dass sie nichts mehr für ihre und der anderen Sicherheit tun müssen? Oder ist alles nur noch auf die Hektik unserer Zeit zurückzuführen? Unsere Vorfahren, die wesentlich primitiver leben mussten, konnten durch solch ein Wetter jedenfalls nicht aus der Bahn geworfen werden.
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Fr
26
Jan '07
Auf glatter Fahrbahn kam heute gegen 10.40 Uhr auf der B 102 zwischen dem Grünauer Fenn und Heidefeld ein Tanklastzug ins Schleudern. Der mit 14.000l Heizöl gefüllte Anhänger prallte gegen eine Straßenlaterne und kippte um. Die Zugmaschine blieb weitgehend unbeschädigt. Auch der Fahrer kam nach Angaben der Polizei mit dem Schrecken davon. Glücklicherweise blieb der Tank dicht, sodass das Heizöl ausgepumpt werden konnte. Dadurch blieb die Bundesstraße über Stunden gesperrt. Besonders zum Berufsverkehr ging es auf der Umleitung über Böhne, Bützer und Premnitz nur im Schritttempo vorwärts. Zur Sicherheit war auch die parallel zur B 102 verlaufende Bahnstrecke Rathenow- Brandenburg gesperrt.


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