Archiv für den Monat: Januar 2007

Diashow über ungewöhnliche Reise

Der Bremer Student Sebastian Burger hat über 11.000 km mit einem Tandem von Bremen nach Singapur zurückgelegt. Auf dem Rücksitz begleiteten ihn blinde Menschen auf seiner „Blind-Cycle-Tour“. Die Schirmherrschaft hatte die Christoffel-Blindenmission (CBM) übernommen. Der Student präsentiert die Diashow über diese Reise am 28. Februar um 19.30 Uhr im Rathenower Kulturzentrum. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende für die Projekte der CBM wird gebeten.
Mehr Infos zur Reise und zur CBM unter www.globetreter.de
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Erfolgreiche junge Musiker

Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten begann in 140 Regionen in ganz Deutschland der bundesweite Wettbewerb „Jugend musiziert“. Aus der Region West des Landes Brandenburg stellten sich am Freitag und Sonnabend 231 junge Musiker in Potsdam den Fachjurys. Unter ihnen waren auch dreizehn Schüler der Rathenower Musikschule. Sie konnten elf erste, vier zweite und einen dritten Preis entgegennehmen. Herzlichen Glückwunsch zu diesen beeindruckenden Leistungen!
Die Musikschule lädt alle Interessierten zum Konzert der Preisträger am 17. Februar um 15.30 Uhr in den Saal der Musikschule in der Kleinen Hagenstraße ein.

Neujahrsempfang des Landrates

Zum Neujahrempfang hatte Landrat Burkhard Schröder ins Golf-und Landhotel nach Semlin eingeladen. Unter den Gästen war auch Lutz Clefsen, Kreispräsident des Landkreises Rendsburg-Eckernförde. Die Kreise Rathenow (jetzt Havelland) und Rendsburg- Eckernförde verbindet seit 18 Jahren eine enge Zusammenarbeit. Landrat Schröder verteidigte auf seiner Ansprache noch mal die Bewerbung zur Ausrichtung der Bundesgartenschau im Jahre 2015 gemeinsam mit Brandenburg an der Havel und Havelberg. Es laufen Untersuchungen, ob die gesamte Region entlang der Unteren Havel für die Ausrichtung einer Schau dieses Ausmaßes überhaupt geeignet ist. Von Potsdam war auf die ersten Hinweise auf eine mögliche Bewerbung zur BUGA erst mal eine klare Absage erteilt worden.
Gut, dass unsere Volksvertreter nicht gleich wieder kleinbeigeben!

Winterbiwak am Wolzensee

Bereits zum sechsten Mal trafen sich am Wochenende Traditionsgruppen zu einem Winterbiwak. Gastgeber war die Interessengemeinschaft Husarenregiment „Hans-Joachim von Zieten“. Mit dabei waren Traditionsverbände aus Großbeeren, Stolpe, Linum, Blankenburg und Lützow. Unter den Anwesenden war auch seine Majestät Friedrich II., der die nachträglichen Glückwünsche zu seinem 295. Geburtstag entgegennahm. Es wurden historische Uniformen, Degen und Gewehre präsentiert, über Gefechte, Feldschlachten, Siege und Niederlagen gesprochen, es gab Kanonenböller und einen 18 km langen historischen Marsch. Im kommenden Jahr soll dieses Spektakel sogar mit internationaler Beteiligung durchgeführt werden.
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Baum des Lebens wird gestaltet

An einer Außenwand des Rathenower Postgebäudes soll im Rahmen des ZiS- Projekts (Zukunft im Stadtteil) ein Baum des Lebens angebracht werden. Dieser soll aus einem Mosaik aus selbstgestalteten Fliesen entstehen. Jeder Interessierte kann gegen einen festgelegten Obulus eine Fliese dafür herstellen und sich damit an der Wand verewigen. Am Wochenende stellte der Liedermacher Reinhard Lakomy anlässlich seines Auftritts im Kulturzentrum eine Fliese für den Baum des Lebens mit seinem Handabdruck samt Signatur her. Von ZiS-Mitarbeitern wurden seine Waldgeister Moosmutzel und Waldwuffel bereits vorher auf zwei Fliesen dargestellt.
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Allen ein schönes Wochenende

Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt, ein hauchdünner Schneebelag und endlich mal wieder Sonnenschein waren genug Gründe, um einen Spaziergang zu unternehmen. Als die Sonne unterging, sah man ein paar Schneewolken am Himmel. Bleibt abzuwarten, ob es wirklich noch Schnee gibt oder ob es wieder Regen wird. Der Wetterbericht spricht ja von einem Ansteigen der Temperaturen. Also dann noch ein schönes Wochenende.kopie-von-lpic0742.JPG

Drei Schneeflocken und das Chaos bricht herein

Als bis Ende Januar die Temperaturen fast durchweg im positiven Bereich rangierten, klagten viele, dass das doch kein Winter wäre. Und fallen dann drei Schneeflocken, bricht ziemlich großflächig der Verkehr zusammen. Hier rutscht ein Lkw in den Straßengraben, dort kippt ein Tanklaster um, an anderer Stelle erwischt es mehrere Pkw. Da fragt man sich doch, woran das liegt. Die Fahrzeuge sollen angeblich immer sicherer werden. Es gibt Winterbereifung, ABS und was weiß ich noch für technische Raffinessen. Straßendienste sind im Einsatz,um die Schneeflocken und das Eis mit Salz oder Lauge oder womit auch immer zu bekämpfen. Glauben denn nun die Autofahrer, dass sie nichts mehr für ihre und der anderen Sicherheit tun müssen? Oder ist alles nur noch auf die Hektik unserer Zeit zurückzuführen? Unsere Vorfahren, die wesentlich primitiver leben mussten, konnten durch solch ein Wetter jedenfalls nicht aus der Bahn geworfen werden.

Stundenlange Vollsperrung

Auf glatter Fahrbahn kam heute gegen 10.40 Uhr auf der B 102 zwischen dem Grünauer Fenn und Heidefeld ein Tanklastzug ins Schleudern. Der mit 14.000l Heizöl gefüllte Anhänger prallte gegen eine Straßenlaterne und kippte um. Die Zugmaschine blieb weitgehend unbeschädigt. Auch der Fahrer kam nach Angaben der Polizei mit dem Schrecken davon. Glücklicherweise blieb der Tank dicht, sodass das Heizöl ausgepumpt werden konnte. Dadurch blieb die Bundesstraße über Stunden gesperrt. Besonders zum Berufsverkehr ging es auf der Umleitung über Böhne, Bützer und Premnitz nur im Schritttempo vorwärts. Zur Sicherheit war auch die parallel zur B 102 verlaufende Bahnstrecke Rathenow- Brandenburg gesperrt.

Der Abriss geht weiter

In Rathenow kann sich kein Jugendlicher mehr vorstellen, dass es noch gar nicht lange her ist, dass bei der Stadtverwaltung ein Wohnungsamt existierte. In dessen Karteien waren sämtliche Wohnungen der Stadt erfasst. Hatte jemand die Absicht umzuziehen, musste er einen Antrag stellen und diesen auch begründen. Dann wurde vom Amt geprüft, ob eine entsprechende Wohnung zur Verfügung stand. So hatten Familien mit einem Kind unter zehn Jahren nur Anspruch auf eine Zweiraumwohnung. Erst zwei Kinder berechtigten den Antrag auf eine Zweieinhalb-Zimmer-Wohnung. Das heißt aber noch nicht, dass man sie dann auch bekam. Und größere Wohnungen waren noch weniger vorhanden. Wir wohnten mehr als fünf Jahre mit fünf Personen in einer Zweieinhalb-Zimmer-Wohnung (Plattenbau mit Ofenheizung), bevor wir in eine größere umziehen konnten. Das fällt mir jetzt ein, wenn ich durch die Stadt gehe und sehe, dass Wohnblöcke im großen Maße abgerissen werden, die noch keine dreißig Jahre alt sind. Oder wenn ich an die optisch sehr schönen Gründerzeithäuser in der Goethestraße denke, die im vergangenen Sommer plattgemacht wurden. Nun ist ein großer Teil von Rathenow-Ost dran, ebenso das Karree Perleberger, Spandauer, Havelberger und Potsdamer Straße. Und mit diesem Abriss haben wir immer noch viele leere Wohnungen im gesamten Stadtgebiet. Es ist einfach unvorstellbar.

Ziegenzucht geplant

In Buckow bei Großwudicke im Milower Land will ein Berliner Investor Ziegen züchten. Mehmet Gül will in den ehemaligen LPG-Ställen 500 Ziegen unterbringen. Eine Käserei und ein Schlachthaus sind ebenfalls geplant. Obwohl einige Bedenken geäußert wurden hinsichtlich der Geruchsbelästigung, stehen die Menschen hier in der Umgebung dem ganzen doch interessiert gegenüber. Bis zur Wende wurden in den Ställen Schweine gehalten. Diese haben auf jeden Fall auch Mist gemacht und Gerüche verursacht. Es ist ist sinnvoll, das Gelände nicht weiter vergammeln zu lassen. Und Tiere gehören nun mal ins Dorfbild.

Tabellenposition gefestigt

Die Herrenmannschaft von Optik Rathenow hat ihren vierten Platz in der Basketball-Oberliga am vergangenen Sonnabend verteidigen können. Sie besiegte den Tabellenzweiten Stahnsdorf II mit 74:60. Damit ziehen die Rathenower in die Meisterrunde ein. Diese beginnt am 17. Februar mit einem Heimspiel gegen den Tabellenführer BG Lauchhammer.

Bildband über die Landesgartenschau

In der vergangenen Woche erschien ein Bildband über die Landesgartenschau in Rathenow. Herausgeber ist Ralf Kuberski, Inhaber des Fotohauses Wilhelm. Dieses Buch gibt es nur im „Fotohaus Wilhelm“ und in der Buchhandlung „Tieke“, Inhaberin Frau Schwarzlose, zu kaufen. Schade, dass es nicht zu Weihnachten schon im Handel war. Für stolze 12,95 Euro hätte es sicher noch seinen Weg unter manch einen Weihnachtsbaum gefunden. Ich war selbst mehrmals auf der Laga und habe auch fotografiert. Trotzdem finde ich, dass sich der Kauf dieses Buches lohnt. Es zeigt viele Details oder Perspektiven, die einem normalen Hobbyknipser nicht vor die Linse kommen.lpic0739.JPGlpic0741.JPG

„Rosa Riese“ gesprengt

Der 26 m hohe Kohlebunker auf dem Betriebsgelände des alten Aktivkohle-Werkes in Döberitz wurde am Mittwoch gesprengt. Der Kohlebunker wurde von den Döberitzern wegen seiner Farbe „Rosa Riese“ genannt. Die Aktivkohle GmbH hatte Insolvenz anmelden müssen. Wenn die 2000 Quadratmeter große Fläche vom Schutt freigeräumt ist, soll dort eine Holzschredderanlage entstehen.
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Vom Orkan verschont worden

Wir sind relativ glücklich verschont worden von dem gefürchteten Orkan. Zwar saßen wir gestern von 18 bis 20.20 Uhr ohne Strom da, in der Folge schaltete sich dann die Heizung aus, doch das sind alles nur Lappalien im Vergleich zu dem, was anderen passiert ist. Abends gegen halb neun wurden dann in Steckelsdorf die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr durch die Sirene zum Einsatz gerufen. Bisher konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen, ob sie einen umgestürzten Baum beseitigen oder ein Dach sichern mussten. Bei mir wurde jedenfalls das Gewächshaus in seine Einzelteile zerlegt. Mal sehen, ob wir es am Sonntag wieder zusammensetzen oder doch lieber bis zum Frühling damit warten, in der Hoffnung auf laue Lüftchen

Studieren für einen Arbeitsplatz in der Arbeitsagentur

Die Hochschule der Bundesagentur für Arbeit bietet die Studiengänge „Arbeitsmarktmanagement“ und „Beschäftigungsorientierte Beratung und Fallmanagement“ an. Studienorte sind Mannheim und Schwerin. Das Vollzeitstudium dauert drei Jahre. Es schließt mit dem international anerkannten Hochschulabschluss Bachelor of Arts ab. Da die Arbeitslosenzahlen trotz aller Versprechen von Politikern in den nächsten Jahren nicht zurückgehen werden, sondern durch weiteren technischen Fortschritt noch zunehmen werden, ist das sicher eine der zukunftsträchtigsten Studienmöglichkeiten überhaupt. Bewerbungen um einen solchen Studienplatz sind bis zum 28. Februar bei der Agentur für Arbeit Neuruppin möglich. Informationen gibt es unter (03391)694121.

Über 3000 Kraniche im Land

Durch den milden Winter sind viele Vögel, die sich sonst zu dieser Zeit in südlicheren Gegenden aufhalten, schon wieder oder immer noch bei uns. Jüngste Zählungen haben ergeben, dass sich etwa 3000 Kraniche im Linumer Bruch und im Havelländischen Luch aufhalten. Aber auch im vergangenen Winter kamen viele von ihnen schon sehr zeitig aus dem Winterquartier zurück und mussten dann noch sehr leiden, als sich Mitte März eine geschlossene Schneedecke über Felder und Wiesen legte. Tagelang klangen ihre Rufe sehr kläglich.

Neujahrsgrüße aus Frankreich

Die Deutsch-Französische Gesellschaft Premnitz erhielt von der Musikgruppe „Patates Louches“ aus Rouen (Normandie) Neujahrsgrüße. Diese waren verbunden mit der Bitte, alle Freunde und Besucher ihrer Auftritte an den Premnitz-Tagen auf der Laga zu grüßen. Sie versprachen ein Wiedersehen zum Premnitzer Dachsbergfest im Sommer.
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Auf dem Weg zur Disco in den Tod

Am vergangenen Wochenende ereignete sich in der Nähe von Hennigsdorf (Oberhavel) ein schwerer Unfall. Ein mit sechs jungen Männern zwischen 17 und 29 Jahren besetzter Pkw kam während der Fahrt von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Vier der Insassen erlitten tödliche Verletzungen, zwei kamen schwer verletzt ins Krankenhaus. Wie die Ermittlungen der Polizei ergaben, kamen alle von einer Geburtstagsfeier und wollten in eine Disco. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen fuhr ein 21-Jähriger das Fahrzeug. Dieser hatte keinen Führerschein, aber 1,48 Promille Alkohol im Blut. Der Halter, das 19-jährige Geburtstagskind, ist unter den Todesopfern.
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Tödlicher Unfall auf der B5

Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am Dienstag auf der B5 ein Mann ums Leben gekommen, zwei Mitfahrer wurden schwer verletzt. Der 56-jährige Fahrer eines Möbeltransporters war in der Nähe des Abzweigs nach Senzke und Haage mit seinem Lkw von der Fahrbahn abgekommen, gegen einen Baum geprallt und umgekippt. Der Fahrer erlitt dabei tödliche Verletzungen.
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Alte DM-Bestände spenden

UNICEF und CJD werden am kommenden Dienstag auf dem Märkischen Platz in Rathenow noch vorhandene DM-Bestände sammeln unter dem Motto „Deine Mark macht Schule“. Ein in eine rollende Sammelbüchse umgewandelter Trabbi wird ab 10 Uhr auf dem Märkischen Platz stehen. Jeder, der noch irgendwo nicht umgetauschte D-Mark zu liegen hat, kann diese spenden. Diese „Schlafmünzen“ (und Scheine) werden in einer Sonderaktion von Banken in Bildungsguthaben umgewandelt. Diese sollen die Bildung der Kinder sowohl in Deutschland als auch in Entwicklungsländern unterstützen. Nähere Informationen erhält man unter Tel. (03876)783417 oder www.deine-mark.de
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Optikausstellung

Vom 15. Januar bis zum 28. Februar kann man sich in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse in der Berliner Straße eine Ausstellung ausgewählter optischer Erzeugnisse ansehen. Die Exponate stammen aus dem Bestand des Vereins zur Förderung, Pflege und Erhaltung der optischen Traditionen in Rathenow e.V. und des Optikmuseums der Stadt. In Glasvitrinen wird den Besuchern ein umfangreiches Sortiment präsentiert an Produkten aus großen und kleinen optischen Firmen der Stadt, die als die Wiege der industriellen Optik in Deutschland bezeichnet wird. Die Ausstellung kann kostenlos besichtigt werden während der Öffnungszeiten der Sparkasse.
Montag und Freitag von 8.30 bis 16 Uhr,
Dienstag und Donnerstag von 8.30 bis 18.30 Uhr,
Mittwoch von 8.30 bis 12.30 Uhr.
gelesen im PreußenSpiegel

Verdienter Sieg in der Havellandhalle

In der Havellandhalle boten die Basketballspieler von Optik Rathenow heute ein aktionsreiches Spiel. Sie ließen den Gästen, Strausberg Mustangs, von Anfang an kaum eine Chance. Immer wieder konnten sie die Spielführung an sich reißen. So gewannen sie dann auch verdient 77:48. Die zahlreichen Zuschauer, unter denen Bürgermeister Ronald Seeger und Ehefrau waren, applaudierten am Ende.lpic0730.JPG

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Das ist die strahlende Siegermannschaft.

Blutspende in Rathenow

Am Montag besteht die Möglichkeit, in Rathenow Blut zu spenden. Von 15 bis 18.30 Uhr wird im Märkischen Haus in der Berliner Straße der Lebenssaft abgezapft. Wer sich also in der Lage fühlt, anderen zu helfen, sollte sich auf den Weg machen und einen halben Liter Blut spenden. Für alle, die noch nie gespendet haben: Es tut nicht weh, man bekommt einen eigenen Nothilfepass (kann im Notfall selbst schneller versorgt werden) und es wird nur Einwegmaterial verwendet (man kann also nicht mit irgendwelchen Erregern infiziert werden). Außerdem gibt es Getränke und einen kleinen Imbiss.

Basketballspiel

Morgen empfangen die Basketball-Oberliga-Herren von Optik Rathenow die Mustangs aus Strausberg. Das Spiel beginnt um 18 Uhr in der Havellandhalle. Da unsere Basketballspieler unbedingt Rückendeckung und Aufmunterung gebrauchen können, geht am besten hin und unterstützt sie.

Abfallkalender

Regelmäßig zum Jahresende erhält jeder Haushalt im gesamten Landkreis einen Abfallkalender für das kommende Jahr. Dieser Kalender hat in den zurückliegenden Jahren eine positive Entwicklung durchlaufen. Er ist sehr übersichtlich, informativ und für jeden leicht verständlich. So sind die regelmäßigen Touren darin genauso zu finden wie Ausweichtermine, bedingt durch Feiertage oder Termine für das jährlich zweimal vorfahrende Schadstoffmobil. Es wird erläutert, wie anfallender Müll artgerecht zu trennen ist, wie Grundstückseigentümer selbst kompostieren können oder was unbedingt in den Sondermüll gehört. Der Kalender enthält auch eine Karte für die Anmeldung von Sperrmüll.

Sorgentelefon

Als besonderen Service für die Leser bietet die Lokalzeitung MAZ (Märkische Allgemeine Zeitung) seit Jahren regelmäßig mittwochs zwischen 10 und 12 Uhr ein Sorgentelefon an. Dort kann jeder Hinweise, Beschwerden und natürlich Lob äußern, die von Bedeutung für die Leser sind. Oftmals gelingt es dann auch, die benannten Missstände zu beseitigen. Häufig gehen Beschwerden über illegale Müllentsorgung in der Umgebung ein. Diese Sauerei kann ein normal denkender Mensch sowieso nicht nachvollziehen. Den größten Teil der Müllgebühren macht doch die Grundgebühr aus, die von Grundstücksbesitzern und Mietern ohnehin erhoben wird. Sperrmüll wird nach vorheriger Anmeldung kostenlos abgeholt. Wer dann noch die Papiertonne und den gelben Sack durch artgerechte Sortierung nutzt, dürfte kaum noch Müll übrig behalten, sodass es wohl keine enorme Belastung darstellen dürfte, einige Male im Jahr eine Mülltonne gegen geringe Gebühr leeren zu lassen.

Hohes Alter

Die Rathenowerin Frida Müller feierte gestern ihren 104. Geburtstag. Zu den Gratulanten gehörte neben anderen Gästen Landrat Burkhard Schröder. Auch an dieser Stelle herzlichen Glückwunsch!

Wiederholungstäter

In Premnitz wurde Anfang der Woche ein 19-Järiger beim Ladendiebstahl erwischt. Bei seiner Durchsuchung, der er sich äußerst aggressiv widersetzte, wurden neben den gestohlenen Waren auch noch ein feststehendes Messer, Drogen und Utensilien für den Drogenkonsum gefunden. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass er vermutlich am Vortag das selbe Geschäft schon einmal bestohlen hatte.Die Auswertung der Aufnahmen aus der Videoüberwachung deuten auf einen Diebstahl von Waren im Wert von mehr als 300 Euro hin. Der junge Brandenburger war aufgrund von Gewalt- und Diestahlsdelikten bereits zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Das Amtsgericht ordnete deshalb am Mittwoch den sofortigen Vollzug der ausgesetzten Strafe an.
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Schulanfänger anmelden

Die zukünftigen Schüler für das neue Schuljahr sind in der Zeit vom 22. Januar bis 2. Februar in der gewünschten Grundschule anzumelden. Für Rathenow stehen im neuen Schuljahr weiterhin die Türen der vier Grundschulen offen. Das sind die Jahn-Grundschule am Friedrich-Ebert-Ring, die Weinberg-Grundschule am Schulplatz, die Geschwister-Scholl-Grundschule in der Geschwister- Scholl-Straße und die Grundschule Rathenow-West in der Pfarrer- Fröhlich-Straße. Schulpflichtig werden alle Kinder, die zwischen dem ersten Oktober 2006 und dem 30. September 2007 sechs Jahre alt geworden sind bzw. noch werden.
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10.000 Zigaretten sichergestellt

Einer Polizeistreife fiel am Dienstagmorgen ein Radfahrer mit einem großen Gepäckstück auf. Als der Radfahrer die Polizei sah, ließ er Rad und Gepäck im Stich und flüchtete zu Fuß in ein nahes Waldstück. Bei der Kontrolle der Tasche fanden die Beamten etwa 10.000 unverzollte Zigaretten.
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Großeinsatz am Hauptbahnhof

Zu einem Dachstuhlbrand wurde die Rathenower Feuerwehr am Freitagabend gegen 18 Uhr gerufen. In einem seit Jahren leerstehenden Gebäude war es aus ungeklärter Ursache zu dem Feuer gekommen.Das marode Fachwerkhaus gehört der Deutschen Bahn AG und steht auf dem Bahngelände unweit der F.-Lassalle-Straße.Es hatte früher eine Kindereinrichtung beherbergt. Durch den Einsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf einen benachbarten Garagenkomplex verhindert werden.