Archiv für den Monat: Dezember 2006

Haftbefehl nach Kindesmissbrauch

Ein 65-Jähriger aus Premnitz kam in Untersuchungshaft nach dem Missbrauch eines 13-jährigen Jungen. Der Schüler war mit einem 15-Jährigen in die Wohnung des Mannes, der ihnen flüchtig bekannt war, gegangen. Nach gemeinsamem Alkoholgenuss soll es in der Wohnung zu sexuellen Handlungen des Mannes an dem 13-jährigen Jungen gekommen sein. Anschließend konnten beide Jungen den Ort verlassen. Die Polizei nahm den Verdächtigen in seiner Wohnung fest. Er hatte 2,85 Promille Alkohol im Blut. Nach ersten Vernehmungen stellte die Potdamer Staatsanwaltschaft einen Haftantrag. Das Rathenower Amtsgericht erließ einen Haftbefehl.
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Spende erhalten

Drei Fernsehgeräte für die Patienten der Intensivstation des Paracelsus-Krankenhauses nahm Stations-Chefarzt Frank Heinrich entgegen. Die Geräte wurden von Rene Lucas, Chef des Rathenower Toom-Baumarktes, von Herbert Bauer und Herdrik Öchsle gespendet.
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Kirchenkonzert

In den vergangenen Monaten wurde die Steckelsdorfer Kirche gründlich renoviert. Am 16. Dezember um 15 Uhr wird sie mit einem Gottesdienst wieder eingeweiht. Zu dem Anlass wird auch der Gemischte Chor Rathenow mit Weihnachtsliedern auftreten.
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Wieder ein Beigeordneter im Rathaus

Die Stadtverordnetenversammlung wählte gestern Hans- Jürgen Lemle als Beigeordneten des Bürgermeisters. In der geheimen Abstimmung erhielt er 19 Ja- Stimmen, sieben Stadtverordnete stimmten gegen ihn, einer enthielt sich der Stimme, sechs Stadtverordnete waren nicht anwesend. Diese Entscheidung für Lemle ist sicher auf seine Verdienste bei der Vorbereitung und Durchführung der Laga zurückzuführen. Lemle hatte vor ein paar Wochen die Absicht verkündet, das Rathaus zu verlassen und beim Landwirtschaftsverband „Pro Agro“ als Geschäftsführer anzufangen. Neben den „Zentralen Diensten“, seinem bisherigen Aufgabenbereich, wird er nun die Aufgabe haben, den Optikpark zum Erfolg zu führen.
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Hauptbahnhof lahmgelegt

Ein Güterzug hat gestern früh um 4.23 Uhr im Rathenower Hauptbahnhof einen Kurzschluss ausgelöst und damit für ein Chaos gesorgt. Der Güterzug eines privaten Frachtunternehmens war von einer E-Lok, statt wie gewöhnlich von einer Diesellok gezogen worden. Beim Umleiten im Rathenower Bahnhof auf ein Gleis ohne Oberleitung kam es zu dem Kurzschluss. Dadurch blieb dieser Zug liegen und musste erst auf eine Strecke mit Oberleitung geschleppt werden. Es kam zu Ausfällen und erheblichen Verspätungen im Personenverkehr. Erst um 8.10 Uhr war der Stromausfall behoben. Die Bahn verkündete, dass für die Ladung keine Gefahr bestand und auch keine Gefährdung von ihr ausging. Zur Zeit wird geprüft, ob eine Straftat vorliegt, da angeblich kein Information über den Lok-Wechsel erfolgt war.
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Auszeichnung erhalten

Die Stadt Premnitz erhielt gestern in Potsdam die Auszeichnung „Wirtschaftsfreundliche Kommune“ in Silber. Es hatte insgesamt 35 Bewerber für diesen Preis gegeben. In Gold ging die Auszeichnung an den Landkreis Teltow-Fläming und an die Stadt Guben, Bronze wurde an Schwedt verliehen. Es ist ein gutes Zeichen für Premnitz, das sich nun langsam wieder aufrappelt. Vor drei Jahren hatte noch die Betriebsbesetzung zum verzweifelten Versuch der Rettung eines Teils des ehemaligen Chemiefaserwerks deutschlandweit für Schlagzeilen gesorgt.
Gerade gestern wurde wieder ein Grundstein gelegt für ein neues Bauvorhaben: eine Verbrennungsanlage für Ersatzbrennstoffe (sprich: Müllverbrennung). Und Premnitz ist optimistisch, dass weitere Investoren sich ansiedeln werden.
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Basar ist vorbereitet

Der große Spielzeugbasar in der Förderschule ist vorbereitet. Wie zu erfahren war, sind etwa dreihundert Kinder aus anderen Rathenower Schulen mit ihren Lehrern für morgen zum Basteln, Sehen und Kaufen angemeldet. Das wird ein lustiges Treiben werden.

Bedrohung mit Waffe

Ein 33-Jähriger aus Rathenow kam in Gewahrsam, weil er mehrere Leute mit der Waffe bedroht hatte. Zunächst verlangte er von einem Mann Zigaretten. Obwohl er mit der Waffe gedroht hatte, bekam er keine Glimmstängel. Darauf verschwand der Täter erst mal. Kurz darauf beobachtete ein Zeuge, wie der 33-Jährige mehrmals mit der Waffe auf eine Mitarbeiterin der Bahn zielte. Polizisten nahmen den stark Betrunkenen fest. Das Amtsgericht Brandenburg erließ Haftbefehl.
gelesen in der MAZ

Freude von kurzer Dauer

Gegen Lok Bernau haben die Basketballherren von Optik Rathenow am Wochenende wieder verloren. Sie trennten sich von ihrem Gegner mit dem Ergebnis 46: 62. So war der Abschied vom Schlusslichtplatz nur für eine Woche.

Anwärter für Leistungs- und Begabtenklasse eingeladen

Am 7. Dezember um 19 Uhr führt das Jahn-Gymnasium eine Versammlung für Schüler der jetzigen 4. Klassen und deren Eltern durch. Eingeladen sind diejenigen, die sich über die zukünftige Leistungs-und Begabtenklasse informieren wollen. Gleichzeitig werden Lehrer, Eltern und Schüler der 5. Klasse Auskünfte erteilen. Die Veranstaltung findet im Raum 306 des Gymnasiums in der Jahnstraße statt.
gelesen im PreußenSpiegel

Blick auf Rathenow

Weil wir nun schon mal zur Ausstellungseröffnung in der Kirche waren und das Wetter noch mitgespielt hat, waren wir auch gleich noch auf dem Kirchturm. Für alle, die es selbst nicht schaffen oder nur im Sommer gesehen haben, ein Blick auf Rathenow aus luftiger Höhe.

Blick auf den alten Hafen.

Und noch ein Blick auf das Mühlengebäude.

So sieht das einst so farbenfrohe Lagagelände jetzt aus luftiger Höhe aus.

Krippenausstellung

In der Sankt Marien-Andreas-Kirche wurde heute um 14 Uhr eine Krippenausstellung eröffnet. Zu sehen sind Krippen und Figuren aus unterschiedlichem Material und aus verschiedenen Ländern. Es handelt sich zum großen Teil um Leihgaben von Privatpersonen.

Diese Figuren stammen aus Mexiko. Darunter ist eine deutsche Krippe zu sehen.

Diese Krippenfiguren ( unten) stammen aus Kenia und ganz unten sind Figuren aus Peru.

Torhaus im Advent

Das Torhaus, dessen Foto ich gestern erst veröffentlicht hatte, ist im Winterhalbjahr von Montag bis Freitag zwischen 10 und 16 Uhr geöffnet. Im Advent wird montags ab 13.30 Uhr gebastelt. Es kann eigenes Material mitgebracht oder im Torhaus erworben werden. Interessenten sind herzlich willkommen.
Quelle: BRAWO

Schöner Anblick

Neben vielen freien Wohnungen und sanierungsbedürftigen Häusern in der Innenstadt kann man auch immer wieder restaurierte Gebäude entdecken, für die viele wohl schon die Hoffnung aufgegeben hatten. Ein solches Schmuckstück ist das Torhäuschen auf dem Weinbergfriedhof. Bis vor ein paar Jahren wurde es von einer Gärtnerei genutzt. Dann musste es gesperrt werden. Nach der Sanierung befinden sich ein kleines Cafe und ein Ausstellungsraum darin.

Und schon gibt es Unstimmigkeiten

Nachdem gestern in der MAZ der Gedanke um die Bewerbung für die Buga 2015 veröffentlicht wurde, hat sich Landrat Burkhard Schröder verärgert über die Indiskretion geäußert. Eine Umfrage der MAZ ergab aber, dass sich viele Leute freuen würden, sollte es denn klappen mit der Buga. Warum wieder diese Geheimniskrämerei? Es ist den Menschen hier in der Region schon klar, dass das eine andere Herausforderung wäre als die „kleine“ Laga. Sie haben aber auch gesehen, dass die Rathenower mit ihren Aufgaben gewachsen sind. Man sollte schon die Bevölkerung mit ins Boot nehmen. Und wenn es keinen Zuschlag für dieses Vorhaben gibt, nimmt doch niemand Schaden dabei. Die Laga wurde anfangs von den meisten Leuten sehr skeptisch betrachtet, weil die Öffentlichkeit viel zu wenig einbezogen wurde.

Realistisch oder größenwahnsinnig?

Die Oberbürgermeisterin von Brandenburg an der Havel will sich mit Premnitz, Rathenow, Rhinow und Havelberg zusammenschließen und eine gemeinsame Bewerbung für die Bundesgartenschau 2015 anstreben. Zu diesem Entschluss kam sie (und konnte auch schon die anderen Stadtoberhäupter mit ihrer Idee anstecken), als die niedersächsische Stadt Osnabrück aus finanziellenGründen ihre Bewerbung zurückzog. Das wäre dann zugleich die erste Länder übergreifende Bundesgartenschau, wenn sie denn Realität werden würde. Brandenburg, Premnitz, Rathenow und Rhinow liegen in Brandenburg, Havelberg gehört zu Sachsen- Anhalt.
gelesen in der MAZ

Riesenadventskalender

Im vergangenen Jahr wurden durch den Sender RBB Gebäude in verschiedenen Orten präsentiert, die einen großen Adventskalender darstellten. Während der abendlichen Nachrichtensendung wurde dann jeweils ein Türchen geöffnet und ein Einblick ins Innere gestattet. In diesem Jahr wurde die ehemalige Laga-Mühle in einen solchen Adventskalender umgewandelt. Demnächst soll hier das Haus der Jugend einziehen. Leider wurden nicht die Fenster zur Straßenseite, sondern die zur Havel hin gelegenen dekoriert. So sind sie kaum zu sehen. Schade.

Ich muss mich korrigieren: Die Aktion mit den Adventskalendern besteht schon seit zwei Jahren, wie gestern Abend während der Sendung RBB-aktuell gesagt wurde.