Vor vier Jahren wurde erstmals in der MAZ darüber berichtet, dass im Oktober/ November nach dem ersten Frost in verschiedenen Gärten die jungen Hortensientriebe von Unbekannten herausgeschnitten worden waren. Es gab unterschiedliche Spekulationen über Verursacher und Gründe. Fest steht jedoch, dass die Pflanzen Substanzen enthalten, die als Ersatz für Marihuana verwendet werden könnten. Besonders viele Fälle des Hortensiendiebstahls wurden 2003 im Westhavelland gemeldet und sogar in Kyritz und Potsdam waren unbekannte Täter aktiv. Nach einem Vorfall in der vergangenen Woche in Rathenow-West wurden nun noch drei weitere Fälle registriert. Nach Auskunft von Raoul Bino, Professor einer Universität in den Niederlanden, ergibt sich beim Rauchen von getrockneten Hortensienbestandteilen ein milder Rausch, aber es bilden sich auch gefährliche Zyanidverbindungen im Körper, die rasch zum Tode führen können.
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Wie bereits berichtet wurde, zieht die städtische Musikschule demnächst in das Mühlengebäude am Schwedendamm um. Dieser Umzug wird Kosten verursachen, weil z.B. ein neuer Flügel und andere Instrumente benötigt werden. Deshalb hatte die Märkische Allgemeine Zeitung, kurz MAZ, in ihrer Weihnachtsaktion um Spenden für die Musikschule gebeten. Diese Aktion geht noch bis zum 23. Dezember. Um Spenden wird gebeten unter dem Verwendungszweck “MAZ-Weihnachtsaktion 2006″ auf das Konto des Fördervereins der Musikschule bei der Volksbank Rathenow, Kontonummer 1 110 551, BLZ 1609 1994. Unter allen Spendern verlost die MAZ 20 Dauerkarten für den Optikerlebnispark. Die ersten Spendenschecks konnte die Musikschule schon in Empfang nehmen. So überreichte Bäckermeister Ingo Möhring die 250 Euro, die er für die Zutaten für sein Laga-Tortengemälde erhalten hatte und der Rotary Club Rathenow spendete 800 Euro, den Erlös des diesjährigen Bratwurst- und Glühweinstandes.


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