Archiv für den Monat: Dezember 2006

Und es wird doch Winter

Kurz nach elf fing es heute an zu schneien und es sieht so aus, als wollte es noch ein Weilchen dabei bleiben. Nur gut, dass unsere Weihnachtsbesucher inzwischen heil in Hamburg und München angekommen sind. Heute früh habe ich noch die letzte Rose im Vorgarten fotografiert.

Sanierung abgeschlossen

Die Steckelsdorfer Kirche wurde in diesem Jahr gründlich renoviert. Nun ist auch das Dach dicht. Am Sonnabend vor dem dritten Advent erfolgte die feierliche Einweihung des sanierten Gotteshauses. Morgen um 14.30 Uhr wird es wieder einen Gottesdienst geben.

Mühlenweihnacht

Der Titel klingt verlockend und erfüllte auch seinen Zweck. In Scharen kamen heute zur besten Kaffeezeit die Rathenower mit Kind und Kegel, um einen Blick auf den im Sommer so beliebten Mühleninnenhof zu werfen. Ein großer Weihnachtsbaum und ein paar Buden versprachen nochmal etwas Weihnachtsmarktstimmung, nachdem der eigentliche Markt ja bloß eine Woche existiert hatte. Und da es ja im Sommer mit dem Abkassieren beim Stadtfest auch geklappt hatte, wurde für diesen Markt ebenfalls Eintritt verlangt. Ein Teil der Besucher ersparte sich damit den Spaziergang über diesen Markt. Es wäre wohl auch zu eng geworden, wenn tatsächlich alle, die gekommen waren, Einlass begehrt hätten.

Ehrlicher Lkw-Fahrer

Ein Lkw-Fahrer fand gestern früh an einer Bushaltestelle im Premnitzer Ortsteil Mögelin eine Handtasche mit Papieren, Geld und anderen Dingen. Er meldete seinen Fund der Polizei. Eine Streife brachte der Besitzerin die Tasche zurück.
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Zigarettenhändler nun ohne Rad

Vierzig Stangen unverzollte Zigaretten hat die Polizei in der Nacht zum Dienstag in der Ferdinand-Lassalle-Straße sichergestellt. Unbekannte hatten einen Sack mit der Schmuggelware zurückgelassen und waren geflüchtet. Außerdem blieb am Ort ein Fahrrad zurück. Es wurde ebenfalls beschlagnahmt.
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Alkoholsünder hinterm Lenkrad

Alkoholisiert war ein VW-Fahrer am Montagnachmittag in der Rathenower Curlandstraße unterwegs. Bei einer Polizeikontrolle pustete der 29-Jährige 1,4 Promille. Anschließend musste er zur Blutprobe. Die Polizei stellte den Führerschein sicher.
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Schulbus in Unfall verwickelt

Am Dienstag kam es in Stechow an der Abzweigung von der B188 nach Nennhausen zu einem Unfall. Ein BMW hatte beim Auffahren auf die Bundesstraße einen Toyota erfasst und war frontal auf einen wartenden Bus geprallt. Die beiden Insassen des Toyota wurden dabei verletzt und mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Busfahrer und die Fahrgäste blieben unverletzt.
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Falscher Fünfziger

Gestern endeckten Mitarbeiter der Rathenower Volksbank bei einer Routinekontrolle einen gefälschten 50-Euro-Schein. Er stammte aus den Tageseinnahmen eines Geschäftes in der Innenstadt.
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Zum zweiten Mal Post aus Polen

Vor drei Wochen bekam Ursula Pilz aus Rathenow Post aus Polen. Ein an ihrem 75. Geburtstag gestarteter Luftballon war in der Nähe von Szczecin gefunden worden. Die Finderin hatte auf deutsch von ihrem Fund berichtet. Nun soll ein Ballon noch rund achtzig Kilometer weiter im Landesinnern in der Stadt Czaplinek gefunden worden sein. Die zweite Fundmeldung wurde polnisch verfasst. Weitere Rückmeldungen über den Verbleib der anderen Ballons gab es noch nicht.
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Weihnachtskonzert des Jahn-Gymnasiums

Schüler und Lehrer des Jahn-Gymnasiums hatten für heute zum traditionellen Weihnachtskonzert eingeladen. In einem Neunzig-Minuten-Programm wurden die Gäste in der vollbesetzten Lutherkirche auf das bevorstehende Fest eingestimmt. Im Mittelpunkt stand das Gospelatorium „There is a light“ (Komponist L. Maierhofer) mit Texten in englischer, spanischer und deutscher Sprache, vorgetragen von Solisten und dem Chor. Der Kurs „Darstellendes Spiel“, Jahrgangsstufe 11 unter Leitung von Frau Ebeling hatte das Stück „Die Herbergssuche“ einstudiert. Daneben traten Sänger und Instrumentalisten von der fünften bis zur elften Klasse auf. Die Akteure der Schülerzeitung Crash-Time nutzten die Gelegenheit, um ihre neueste Ausgabe unter das Volk zu bringen. Ein Kunstkurs bot einen Kalender mit Schülergrafiken an. Insgesamt kann man die Veranstaltung als sehr gelungen bezeichnen.

Es geht aufwärts

Am Wochenende konnten die Herren von Optik Rathenow ihre Kontrahenten vom USV Potsdam nach Verlängerung mit 82:75 besiegen. Damit sind sie auf dem 5. Tabellenplatz in der Basketballoberliga gelandet. Das sieht doch schon gut aus. Macht weiter so! Herzlichen Glückwunsch!

Landesregierung lud ein

Die Landesregierung hatte heute 100 Ehrenamtler nach Potsdam eingeladen. Während einer zweistündigen Tour mit einem Ausflugsdampfer wurde ihr selbstloser Einsatz für andere gewürdigt. Zu den Ehrengästen gehörte auch Hannelore Falkenhagen aus Buschow, die sich um Kinder mit einer Lese- Rechtschreibschwäche kümmert.

Feier in der Skaterhalle

Der Verein Fun Box lädt am Freitag, dem 22. Dezember, zur Weihnachtsfeier ein. Alle interessierten Bürger, besonders diejenigen, die bei der Sanierung der Halle mitgeholfen haben, sind eingeladen. Die Weihnachtsfeier beginnt um 18 Uhr in der Skaterhalle am Inselweg. Für die Versorgung mit Speisen und Getränken ist gesorgt.
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Unfreiwilliges Bad

Ein 21-jähriger Angler ging am Mittwoch über Bord, als sein Angelkahn in der Schliepenlanke von einem Motorschiff gerammt wurde. Er konnte unbeschadet wieder in den Kahn gelangen, nur sein Handy und Teile der Angelausrüstung sind futsch. Der Schiffsführer hatte versehentlich sein Fahrzeug in den Seitenarm gesteuert.
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Blutspendetermine vor Weihnachten

Am kommenden Montag haben gesunde Rathenower zwischen 18 und 68 Gelegenheit zur Blutspende.
Ort: wie immer das Märkische Haus, Berliner Straße
Zeit: 15.00 bis 18.30 Uhr
wichtig: auf jeden Fall Ausweis mitnehmen
Als Dankeschön erhält jeder Spender einen Teddy.
Für Gymnasiasten gibt es einen Extratermin am Mittwoch zwischen 8 und 12 Uhr im Jahn-Gymnasium.

Wehranlage übergeben

Im Sommer wurde die Straße am Mühlendamm nach gründlicher Rekonstruktion für den Fahrzeugverkehr freigegeben. Nun ist endlich auch die Wehranlage fertig und wurde heute feierlich in Betrieb genommen.

Teurer Kinobesuch

Während ein Autofahrer am Mittwoch im Kino war, wurde sein am Mühlendamm abgestelltes Fahrzeug aufgebrochen. Die Diebe verschwanden mit Sitzen, Airbags und weiteren Teilen.
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Kleintransporter gestohlen

Von einem Firmengelände im Gewerbegebiet Grünauer Fenn stahlen Diebe in der Nacht zu Donnerstag einen Kleintransporter. Die Unbekannten hatten sich gewaltsam Zugang zu dem Gelände verschafft. Sie waren in dort abgestellte Fahrzeuge und ein Firmengebäude eingedrungen.
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Wechselgeld gestohlen

In der Nacht zum Donnerstag sind Unbekannte in ein Sonnenstudio eingestiegen und haben die Wechselgeldkasse geplündert. Sie zerstörten ein Fenster, eine Tür sowie mehrere Innenwände.
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Hortensien als Droge?

Vor vier Jahren wurde erstmals in der MAZ darüber berichtet, dass im Oktober/ November nach dem ersten Frost in verschiedenen Gärten die jungen Hortensientriebe von Unbekannten herausgeschnitten worden waren. Es gab unterschiedliche Spekulationen über Verursacher und Gründe. Fest steht jedoch, dass die Pflanzen Substanzen enthalten, die als Ersatz für Marihuana verwendet werden könnten. Besonders viele Fälle des Hortensiendiebstahls wurden 2003 im Westhavelland gemeldet und sogar in Kyritz und Potsdam waren unbekannte Täter aktiv. Nach einem Vorfall in der vergangenen Woche in Rathenow-West wurden nun noch drei weitere Fälle registriert. Nach Auskunft von Raoul Bino, Professor einer Universität in den Niederlanden, ergibt sich beim Rauchen von getrockneten Hortensienbestandteilen ein milder Rausch, aber es bilden sich auch gefährliche Zyanidverbindungen im Körper, die rasch zum Tode führen können.

Unterstützung der Musikschule

Wie bereits berichtet wurde, zieht die städtische Musikschule demnächst in das Mühlengebäude am Schwedendamm um. Dieser Umzug wird Kosten verursachen, weil z.B. ein neuer Flügel und andere Instrumente benötigt werden. Deshalb hatte die Märkische Allgemeine Zeitung, kurz MAZ, in ihrer Weihnachtsaktion um Spenden für die Musikschule gebeten. Diese Aktion geht noch bis zum 23. Dezember. Um Spenden wird gebeten unter dem Verwendungszweck „MAZ-Weihnachtsaktion 2006“ auf das Konto des Fördervereins der Musikschule bei der Volksbank Rathenow, Kontonummer 1 110 551, BLZ 1609 1994. Unter allen Spendern verlost die MAZ 20 Dauerkarten für den Optikerlebnispark. Die ersten Spendenschecks konnte die Musikschule schon in Empfang nehmen. So überreichte Bäckermeister Ingo Möhring die 250 Euro, die er für die Zutaten für sein Laga-Tortengemälde erhalten hatte und der Rotary Club Rathenow spendete 800 Euro, den Erlös des diesjährigen Bratwurst- und Glühweinstandes.

Vorfreude, schönste Freude

In vielen Familien werden die Weihnachtsvorbereitungen bald ganz wegfallen, wenn die Eltern nur noch auf Arbeit sind. Für viele ist es eben kein Glück mehr, Arbeit zu haben. Entweder haben sie lange Anfahrtswege oder so besch… Arbeitszeiten, dass sie die Familie kaum noch zu sehen bekommen.Im Endeffekt haben sie nicht mehr im Geldbeutel als HartzIV-Empfänger. Da kann doch von Sozialstaat keine Rede mehr sein. Einige wissen inzwischen wenigstens noch den Nachwuchs in guter Obhut.

Kaufland bis 22:00 Uhr geöffnet

Der Lebensmitteleinzelhandel dreht langsam aber sicher durch. In einem Städtchen wie Rathenow, was neben Strukturschwäche besonders aufgrund seiner hohen Arbeitslosigkeit auffällt müssen, die Supermärkte nun mittlerweile also 14 Stunden/6 Tage die Woche geöffnet haben. Wo nimmt der Durchschnitts-Rathenower die Kaufkraft her, der es benötigt um zu später Stunde konsumierend durch Einkaufstempel zu schwadronieren?
Das ist die erste Frage? Die zweite, viel wichtigere, wie ich finde, ist, wer veräußert dem kaufwütigen Pack um kurz vor zehn seine Ware? Sind da gar besorgte Eltern unter dem Personal, die vor lauter Arbeit nicht wissen, wer ihr Kind ins Bett bringen soll?
Ist nicht ein gemütliches Abendbrot im Kreise der Familie ein Eckpfeiler der Kommunikation innerhalb der Sippe?
Wenn Mutti/Vati allerdings erst kurz nach zehn (eher kurz vor elf) aus der Leibeigenschaft nachhause kommen, können sich die Kleinen wohl nur schwer am Tisch halten.
Die Schandmäuler des Kapitals werden jetz rufen: „Ja dafür hat der Arbeiter der Spätschicht ja auch den ganzen Vormittag frei.“
Richtig, dann sind die Kinder allerdings in der Kita oder in der Schule.
Schöne neue Welt.

Auf und ab in der Tabelle

Die Herren von Optik Rathenow gewannen am Wochenende das Spiel gegen BG Schwedt mit 69:59 und konnten damit den letzten Tabellenplatz in der Basketball-Oberliga mal wieder verlassen. Hoffentlich reicht es dieses Mal für etwas mehr als nur eine Woche. Wir dücken die Daumen. Ein sechster Platz sieht doch schon ganz gut aus.

Blick in die Nachbarstadt

Nachdem sich in Brandenburg an der Havel in letzter Zeit Überfälle auf Rentner gehäuft hatten, kam ein Karatelehrer auf die geniale Idee, Jugendliche als Begleiter zu gewinnen. Eine ältere Frau wurde bei einem solchen Überfall sogar auf offener Staße ermordet. Der Vorschlag des Betreuers ging durch alle Medien und es fanden sich etliche Jugendliche, die die Begleitung älterer Mitbürger bei Spaziergängen, Weihnachtsmarktbesuch oder ähnlichem übernehmen wollten. Die jungen Leute sind schon rein äußerlich an einem dunkelblauen Oberteil mit leuchtend gelben Augen auf dem Rücken erkennbar. So weit also ganz gut. Aber was machen sie, wenn die Räuber in der Übermacht erscheinen und sogar den Weihnachtsmann ausrauben?(Geschehen am Sonnabend am Rande der traditionellen Weihnachtsmannparade) Vielleicht sollte Innenminister Schönbohm doch noch ein paar Polizisten für den ganz normalen Streifendienst einplanen.

Private Modellbahn

Rechts am Weg, wenn man dem Flugzeug „Lady Agnes“ (benannt nach Otto Lilienthals Frau) einen Besuch abstatten will, kommt man an einem Grundstück vorbei, auf dem eine Modellbahnanlage aufgebaut ist. Vor Jahren war sie ein Magnet für große und kleine Jungs. Im Sommer drehten dort die Züge ihre Runden. Im Augenblick macht sie einen eher traurigen Eindruck. Vermutlich ist ihr Erbauer schon recht alt.

Lady Agnes im Advent geöffnet

Wer schon mal im Havelland unterwegs ist, der kann in Stölln bei Rhinow den Gollenberg besuchen, auf dem Otto Lilienthal seine Flugversuche unternahm. Ein Gedenkstein erinnert an diesen Flugpionier. Bei klarem Wetter hat man vom Gollenberg eine schöne Aussicht auf das Ländchen Rhinow. Seit dem Herbst 1989 steht dort auch ein ausgemustertes Flugzeug IL 62 der Interflug der DDR. Es dient als Museum zur Fluggeschichte und als Standesamt. Die Abzweigung von der B102 ist deutlich ausgeschildert.

Besuch im Spielzeugmuseum

Das Spielzeugmuseum in der alten Dorfschule in Kleßen im Havelland ist einen Besuch wert. In liebevoller Kleinarbeit wurden durch zwei Berliner Sammler Fahrzeuge, Puppen, Baukästen und viele andere Dinge zusammengetragen. Besonders interessant sind die alten Kaufmannsläden, z.B. Bäckerei, Fleischerladen und Blumengeschäft mit vielen Details im Miniformat.

Blutspender geehrt

Auf einer Veranstaltung in Potsdam wurden heute 142 Blutspender aus dem ganzen Land Brandenburg geehrt, die mindestens 100 unentgeltliche Blutspenden geleistet haben. Zu ihnen gehören auch Helga Promny aus Steckelsdorf und Thomas Winterfeldt aus Großwudicke. Sie erhielten wie alle anderen Dauerspender das „Ehrenzeichen in Gold mit Eichenkranz“. Die Ehrung nahmen der Präsident des DRK-Landesverbandes, Thomas Brozat, und Kulturministerin Johanna Wanka vor. Die Ministerin würdigte in ihrer Rede den Einsatz der Spender als stille Lebensretter. Der DRK-Präsident wies darauf hin, dass schon jetzt ein Drittel der brandenburgischen Spender über fünfzig Jahre alt seien. Viele von ihnen würden in absehbarer Zeit die Altersgrenze von 68 Jahren erreicht haben. Es sei deshalb dringend notwendig junge Spender zu gewinnen. Jeder könne in die Situation kommen, auf eine Spende angewiesen zu sein. Die Zahl der Unfallpatienten sei dabei längst nicht so hoch wie die der schwer Erkrankten, denen oft nur Blut- oder Knochenmarkspenden das Leben retten könnten.