Heute wurde auf dem ehemaligen Friedhof von Ebelgünde ein Gedenkstein eingeweiht. Das Dorf wurde nach dem Dreißigjährigen Krieg gegründet und musste in den 70er Jahren dem Truppenübungsplatz weichen. Auch nach der Übernahme durch die Bundeswehr gab es kein Zurück mehr für die damaligen Dorfbewohner, allerdings durften sie nach Absprache mit der Kommandantur zum Totensonntag auf ihren alten Friedhof. Heute zeigen gelbe Stäbe die Grenzen des Dorfes an und markieren damit eine Tabuzone für die Bundeswehr. Nach Aussagen von RBB-aktuell ist das einmalig in der Bundesrepublik, dass es auf einem Truppenübungsplatz eine solche Enklave gibt.
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Kurz nach Mitternacht ist am Donnerstag eine Mazda-Fahrerin in der Bahnhofstraße gegen ein Verkehrsschild geprallt. Die 22-jährige Fahrzeugführerin hatte in einer Kurve offenbar die Gewalt über das Auto verloren. Verletzt wurde niemand. Der Mazda musste abgeschleppt werden.
gelesen in der MAZ
In der Wilhelm-Külz-Straße wurde gestern die Gedenktafel für die ehemalige Synagoge in Rathenow wieder enthüllt. Das Gebäude Nummer 2 diente von 1926 bis 1938 als jüdisches Gotteshaus. In der “Reichskristallnacht” wurde es zerstört. Jahrelang hing nun eine Marmortafel an dem wieder aufgebauten Haus zur Erinnerung an die Synagoge. Der neue Eigentümer dieses Gebäudes hatte sie entfernt und der Stadt übergeben. Die Verwaltung hatte zunächst in Erwägung gezogen, sie auf dem Nachbargrundstück anzubringen. Dann fiel aber die Entscheidung, diese auf dem Gehweg direkt vor dem Haus aufzustellen. Dort wurden gestern auch Kränze und Blumen niedergelegt.
Am Montag kam es zu drei Einbrüchen in der Schopenhauerstraße. In eine Bäckerei und zwei soziale Einrichtungen waren Unbekannte eingedrungen und hatten Bargeld gestohlen. Die Ermittlungen führten noch am selben Tag zu zwei 18-jährigen Rathenowern, die verdächtigt werden, diese Taten begangen zu haben. Bei den Durchsuchungen erhärtete sich dieser Verdacht gegen die beiden Beschuldigten. Nach bisherigen Erkenntnissen könnten insgesamt 21 Einbrüche zwischen April und November auf das Konto dieses Duos gehen. So wurden auch etliche Schlüssel gefunden, die noch nicht zugeordnet werden konnten. Das Foto mit den Schlüsseln kann man in der heutigen MAZ ansehen. Dadurch hofft die Polizei auf Hinweise auf die rechtmäßigen Eigentümer.


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