Erstmalig wurde das Rathenower Stadtfest nicht im Stadtzentrum auf dem Märkischen Platz, sondern auf dem Mühlengelände gefeiert. Nach Auffassung der Veranstalter war es ein gelungenes Stadtfest. Es wird in Erwägung gezogen, das nächste Fest dieser Art wieder hier zu feiern.
gelesen in der MAZ
Da in der MAZ im Vorfeld darauf hingewiesen wurde, dass das Mitbringen von Getränken nicht erlaubt sei, haben wohl einige Zeitgenossen ihre Flaschen schon in der Steinstraße oder am Kreisel in Rathenow-West geleert und entsorgt. Jedenfalls waren trotz Laga heute wieder ungefähr so viele Scherben auf den Radwegen wie in den Vorjahren. Fragt man sich doch, ob die Verursacher nicht mit dem Rad fahren oder ob sie Vollgummibereifung haben. Ich habe jedenfalls mal wieder einen Platten.
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Nachdem ich selbst zweimal versucht habe, den Artikel von Olaf vom 29.08.06 zu kommentieren, frage ich mich, ob bei uns immer noch nur Zustimmungen veröffentlicht werden. Ich hatte geglaubt, dass nun auch eine gegenteilige Auffassung möglich wäre. Und da ich den Argumenten im besagten Artikel überhaupt nicht zustimmen kann, will ich meine Meinung eben jetzt und hier darlegen. Ich möchte erstens daran erinnern, dass die Abgeordneten sich für den Fortbestand der Grundschule Rathenow-West entschieden hatten. Wenn es Investitionsrückstau gibt, liegt es ja wohl nicht an der Schule, sondern am Träger (also der Stadt). Gerade in West gibt es noch eine einigermaßen intakte Infrastrukur. Was ja auch vor allem junge Familien mit Kindern veranlasst hat, dort oder in den umliegenden Orten wohnen zu wollen. Womit auch schon die Aussage, dass die Schüler ausschließlich aus Rathenow-West kämen, widerlegt ist. Die Eltern, Lehrer und Schüler engagieren sich sehr stark für ihre Schule. Kita und Hort sind in der Nähe. Sollte man nach den Vorschlägen des Schreibers des genannten Artikels vorgehen, habe ich ein paar wesentlich effektivere Angebote zu machen: Es wird nur noch eine Schule für sämtliche Rathenower Schüler im Stadtzentrum geben (z.B. das leerstehende ehemalige ROW-Gebäude neben dem jetzigen Rathaus). Klassenstärken unter vierzig Schülern gibt es nicht mehr. Wem angesichts dieser Bedingungen bereits in der ersten Klasse die Lust am Lernen vergeht oder wer dann nicht mehr mitkommt, der kann ja dann in der Lernwerkstatt oder ähnlichen Projekten betreut werden. Sparen wir, koste es was es wolle.


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