Am Freitagmittag wurde das Ziel der Rathenower Laga erreicht. Was am Anfang kaum ein Außenstehender für realistisch gehalten hatte, wurde bereits mehr als einen Monat vor Schluss wahr: Punkt 13.20 Uhr wurden als 350.000 Besucher Ralf Engler und seine Frau Petra aus Cottbus herzlich begrüßt. Unter den Besuchern sind natürlich viele Dauerkartenbesitzer. So hofft nun die Laga GmbH für die nächsten fünf Wochen auf viele Gäste, um auch die 400.000 noch zu erreichen. Und wenn Petrus uns einen sonnigen Herbst beschert, sollte das wohl möglich sein.
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Im Informationszentrum der Laga hat am Freitag Brandenburgs Kulturministerin Johanna Wanka drei Haupt- und drei Anerkennungspreise für beispielhafte Rettung von Kulturerbe vergeben. Auch wenn keiner der Preise an ein Projekt im Westhavelland ging, bot sich doch die Kulisse der Laga als Veranstaltungsort an. Die Ministerin lobte die gelungene Rekonstruktion des Torhauses auf dem Weinbergfriedhof und zeigte sich ebenfalls erfreut über den Umbau der Kunsummühle.
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Seit Tagen hält sich ein Storch an der Stechower Tankstelle auf. Das Tier ist offensichtlich nicht in der Lage, den Flug ins Winterquartier zu bewältigen. Die Vogelschutzstation Buckow will den Vogel weiter beobachten. Augenblicklich findet er noch genug Nahrung.
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Am Dienstag wurden Bürgermeister Ronald Seeger vier Plaketten mit den Namen von deportierten Juden übergeben. Diese “Stolpersteine” sollen in den Gehweg vor den ehemaligen Wohnhäusern eingelassen werden. Es handelt sich dabei um Berta Blanka Kadden, die 1942 in das KZ Theresienstadt deportiert wurde und um Emmi Sinasohn und Alfred und Franziska Kornblum, die alle ins Warschauer Getto kamen. Anlass für diese Übergabe war die Gedenkveranstaltung zur Eröffnung der Rathenower Synagoge vor 80 Jahren. Überreicht wurden die Plaketten von Schülern der Oberschule, die es sich auch zur Aufgabe gemacht haben, das Schicksal von 31 weiteren Juden zu erforschen, die bis zur Nazizeit in Rathenow gelebt hatten.
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