Am 13. September steht wieder mal eine Schulschließung auf dem Programm der Stadtverordnetenversammlung. So langsam gehen uns wohl die Kinder für 4 Grundschulstandorte aus. Zur Disposition stehen die Grundschule in Rathenow/West und die Scholl-Grundschule in der Stadtmitte. Die vernünftige Variante wäre die Schließung der West-GS. Die Kinder aus Süd und Nord kommen ja auch ins Zentrum, warum nicht die aus West? Überall wird das Zentrum gestärkt, konzentriert sich das soziale und kulturelle Leben in der Stadtmitte (Bibliothek, Schwimmhalle usw.). Auch aus finanzieller Sicht macht die Schließung der West-GS mehr Sinn. Dort müsste dreimal soviel Geld reingesteckt werden als in die Schollschule, um letztlich den Schulbetrieb für immer weniger Schüler weiter zu führen. In der Stadtmitte gäbe es dann nur noch die Jahn-GS, die jedes Jahr 3 erste Klassen einschulen müsste. Und in der Weinberg-Grundschule müssten bald 4 oder sogar 5 erste Klassen aufgenommen werden – ein hoher Preis für die Erhaltung der kleinen “Dorfschule” in West. Das ist keine Gleichbehandlung! Hoffe nur, die Abgeordneten entscheiden mit Vernunft.
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Di
29
Aug '06


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