FDP fordert härtere Sanktionen gegen Langzeitarbeitslose

Vielleicht sollte endlich mal jemand anfangen, die Zahl der Langzeitarbeitslosen mit der Zahl freier Stellen zu vergleichen und dann ein wirksames Konzept zu entwerfen. Es kann doch nur funktionieren, wenn die vorhandene Arbeit so verteilt wird, dass jeder überhaupt die Möglichkeit zur Arbeit hat. Ein Teil der arbeitenden Menschen muss Überstunden fast zum Nulltarif machen und andere haben keine Chance auf eine Arbeitsstelle. Und es sind doch nicht nur Schulabbrecher oder schlecht Ausgebildete unter den Langzeitarbeitslosen. Nach einer Veröffentlichung sollen allein im Land Brandenburg über 700 Akademiker händeringend einen bezahlten Arbeitsplatz suchen. Praktika, Eingliederungsmaßnahmen und ähnliche „Beschäftigungen“ haben doch nie zu bezahlter Arbeit geführt. Wieso soll auch ein Arbeitgeber Geld für Leistung ausgeben, wenn sie auch kostenlos erbracht wird? Auch der hochgelobte Kommunalkombilohn, an dem sich Bund, Land und Träger einer Maßnahme beteiligen, liegt bei 7,14 Euro Brutto und damit unter dem geforderten Mindestlohn. Und wenn diese Maßnahme für den Träger nicht mehr attraktiv genug ist, kann er sich sogar von den Leuten trennen, auch wenn der Vertrag für drei Jahre festgeschrieben worden ist. So sieht doch die Realität aus.

5 Gedanken zu „FDP fordert härtere Sanktionen gegen Langzeitarbeitslose

  1. schnuppe

    Ja und sitzen zu Hause,jammern und werden immer dicker…
    Gibts Geld dann schnell zur Kasse- futtern, mampfen und bloß die Auswanderer nicht verpassen.

  2. schnuppe

    Na die Realität meinst du ja gut zu kennen. Ein Teil hat nach deiner Ansicht keine Chance Arbeit zu finden. Nun, wer denkt gutbezahlte Jobs sich aussuchen zu können hat dann wohl auch schlechte Chancen- das stimmt! Es gibt Arbeit nur diese will kaum einer machen. Dann lieber zu Hause sitzen und jammern…

  3. Britta

    In Deutschland gibt es gar keinen Mindestlohn, dieser wird ja nur von den Gewerkschaften gefordert und von der Regierung ignoriert. Da ist man mit dem Kombilohn schon gut bedient, als Altenative hat man ja noch Leiharbeitsfirmen in denen man 40 Stunden und mehr arbeiten darf, aber nur 35 pro Woche bezahlt bekommt und das bei einem Stundenlohn von 5,80 Euro.
    Arbeit muss sich einfach lohnen.
    Aber wenn Herr Lemle Bürgermeister ist, will er ja für mehr Arbeitplätze sorgen, wahrscheinlich im Optikpark für Kombilohn oder noch ein paar 1- Euro- Jobs. (Toll!!!)

  4. Gelbsucht

    Ich fordere härtere Sanktionen gegen die FDP.Wo FDP draufsteht ist auch FDP drin.Drauf stehts auf einigen Wahlplakaten in Rathenow. In einer Reihe mit „Die Linke“ ist doch Absurd oder.Alle eine Meinung,wers glaubt wird selig.

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