Und noch eine Nummer

Ich weiß gar nicht, wie oft jeder Deutsche als Nummer geführt wird. Jetzt flattert mir meine lebenslängliche Steuernummer ins Haus. Dabei haben wir doch schon unsere PKZ (Personenkennzahl – wohl mit dem Untergang der DDR ungültig geworden), unsere Nummer bei der Agentur für Arbeit, bei der Krankenkasse, beim Energieversorger, eine Kontonummer, …..Bloß gut, dass man sich nicht alle merken muss. Mal sehen, ob jemand angesichts moderner Technik irgendwann auf die Idee kommt, für jeden eine einzige, in allen Lebenslagen brauchbare Nummer zu erstellen.

6 Gedanken zu „Und noch eine Nummer

  1. Xaverl

    Das ist doch ganz normal. Das Leben beginnt doch bereits mit einer Nummer, dann bekommt man eine Nummer und ……

  2. Helga Artikelautor

    Ja, mit der PKZ war es noch relativ einfach, weil die ersten sechs Ziffern das Geburtsdatum waren, dann kam die zweistellige Verschlüsselung für Männlein oder Weiblein und danach noch mal vier Ziffern. Dagegen kann man bei der Steuernummer kein System erkennen.

  3. Tute

    Diese Nummer ist die Königin unter den Nummern. Ein gewaltiger Durchbruch bei der Überwachung der Bevölkerung. Wenn die Daten geschickt vernetzt werden, hast du keine Chance mehr beim Arbeitsamt,ILZ,Banken,Krankenkassen,Rentenkassen,Volkspolizei,
    Bundesnachrichtendienst und natürlich beim Finanzamt.Kann natürlich nicht passieren sagen die Politiker.Aber vor kurzem konnte man sich noch CD s mit diversen Kontodaten besorgen und fleißig abbuchen.In England hat jemand CD s mit 370000 Kundendaten verlohren.Das sich mit Daten gut handen läst hat ein Mitarbeiter einer Luxemburger Bank bewiesen.Also nicht wundern wen du mal deine PAYBECK Karte zückst und die Kassiererin kennt deine Schlüpfergröße.Die Steuernummer wird nach dem Tode noch 20 Jahre aufgehoben.Bei einer Wiedergebuhrt ist man gleich gut gerüstet.

  4. Helga Artikelautor

    Ach, uns wird doch immer erzählt, dass nur die Stasi überall die Nase drin hatte. Heute ist doch alles ganz anders. Datenschutz wird angeblich groß geschrieben. Und dann gibt sogar die Stadt ein Adressbuch raus. Wer nicht drin stehen will, muss ausdrücklich widersprechen. Braucht sich keiner mehr zu wundern, woher alle möglichen Anbieter unsere Adresse haben. Und abens bis um neun klingelt das Telefon für Umfragen, Sonderangebote…, weil einige dafür bezahlt werden, der Reihe nach alle Nummern anzurufen und den Leuten auf den Geist zu gehen.

  5. Fricke Monika

    Na klasse, aber wir werden doch ständig über unseren PC
    überwacht. Soviel Stasi wie heute möglich ist und genutzt
    wird, hätte die alte ehrwürdige DDR niemals schalten können.
    Vergeßt nur nicht, beim Wahlgang das Kreuzchen an der richtigen Stelle zu machen, aber wer weiß schon, welche Stelle die richtige ist?

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