Unwetterfolgen

Nach dem Unwetter vom Sonnabend begannen Anwohner und Rettungskräfte mit den Aufräumarbeiten. Feuerwehren waren bis in die späten Abendstunden damit beschäftigt, die Straßen wieder passierbar zu machen. Besonders betroffen waren Rathenow und der Ortsteil Steckelsdorf, aber auch andere Dörfer im Westhavelland weisen massive Unwetterschäden auf.
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Hier räumen Feuerwehrleute den Buckower Weg in Steckelsdorf wieder frei.
Auf dem BUGA-Gelände in Rathenow kam es erneut zu Beschädigungen von Bäumen und Pavillons. Wegen der Aufräumarbeiten muss das Rathenower BUGA-Gelände abermals geschlossen bleiben. Voraussichtlich bis Donnerstag darf kein Besucher den Optikpark und das Weinbergareal betreten. Das ist natürlich für Gäste mit einer weiten Anreise ärgerlich, dient aber der Sicherheit. An heißen Tagen unter alten Schatten spendenden Bäumen zu spazieren, ist ganz sicher eine Wohltat. Nun erweist sich allerdings das Gelände mit seinem alten Baumbestand als Risikofaktor. Dass es in diesem Jahr zu solch extremen Wetterbedingungen kommen würde, konnte niemand vorhersehen. Der Skyliner und der Mühlenhof mit verschiedenen Veranstaltungen bleiben zugänglich. Auch die weithin sichtbare Sankt-Marien-Andreas-Kirche ist für Besucher geöffnet. Wer sich fit genug fühlt, kann für zwei Euro den Turm besteigen und Rathenow und Umgebung in aller Ruhe von oben betrachten.
In einem Wald in Steckelsdorf ist kaum ein Baum verschont geblieben.
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Auch der Campingplatz in Steckelsdorf und die Bungalowsiedlung auf der gegenüberliegenden Seite des Sees sind stark betroffen. Dieser PKW war in der Hofeinfahrt geparkt und wurde unter einem umstürzenden Baum begraben.

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2 Gedanken zu „Unwetterfolgen

  1. Helga Artikelautor

    Der Wald gehört einer Eigentümergemeinschaft. Inzwischen sollen wohl so viele Leute dazugehören, dass jeder praktisch nur noch zwei Bäume besitzt (besessen hat). Niemand weiß, wann und wie irgendwas in dieser traurigen Angelegenheit passieren wird. Zuerst müssten ja zumindest die Stämme oder was davon noch übrig ist, rausgeräumt werden. Teilweise hängen noch große Stücke der Kronen zwischen den Ästen.
    Sollte es zu einer Aufforstung kommen, werde ich gern mithelfen. Der augenblickliche Zustand tut schon beim Hinsehen weh. Sogar sechzehnjährige Jugendliche sagten kürzlich, dass sie sich ein Stück Holz als Andenken an ihre Kletterbäume aufbewahren wollten.

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