Hurra, wir werden die BUGA 2015 ausrichten!

Heute ist die Entscheidung der Vergabekommission bekanntgegeben worden: Die Havelregion von Brandenburg an der Havel über Premnitz, Rathenow und Rhinow bis nach Havelberg in Sachsen Anhalt wird die BUGA 2015 ausrichten. Damit hat sich der Kampf vieler Einwohner dieses Gebietes um „ihre“ BUGA gelohnt. Lange Zeit stand die Brandenburger Landesregierung dieser Bewerbung ablehnend gegenüber. Es wird großer Anstrengungen bedürfen, die Pläne in die Realität umzusetzen, aber es ist auch viel Zeit vorhanden und wenn dieses Mal die Bevölkerung besser eingebunden wird als bei der Vorbereitung der Landesgartenschau 2006 in Rathenow, wird es klappen. Der Wille vieler Einwohner zur Unterstützung ist da. Verschenkt diese Möglichkeiten nicht, sondern nutzt sie zum Wohle der gesamten Region. Macht mit positiven Meldungen auf unser Havelland aufmerksam.

12 Gedanken zu „Hurra, wir werden die BUGA 2015 ausrichten!

  1. Hans- Jürgen Wodtke

    Wir waren am 15.11.07 im KUZ bei der offiziellen Verkündungs-Feier dabei und durften miterleben wie sehr sich die Rathenower und deren Gäste über dieses doch sehr deutliche Votum der Kommission in Köln gefreut haben.
    Ein schönes Ergebnis nach zielstrebigen Ringen für die Sache. Vor allem ein Sieg für die Menschen der Havelregion, die ihre BUGA wollen.
    Schade, dass es mit der Live-Übertragung aus Köln nicht geklappt hat. Dabei hat sich Uwe Majoneck soviel Mühe gemacht, damit die vielen Gäste im Foyer auch live dabei sein konnten. Doch die „liebe“ Technik lässt sich manchmal auch nicht von so einem Vollprofi wie Uwe Majoneck überliste. Besonders bedauerlich ist, dass noch bis kurz vor Beginn der offiziellen Präsentation im Foyer des KUZ alles prima lief. Doch lieber Probleme mit der Technik und dafür die BUGA als umgekehrt, oder ?

  2. no name

    2015 is noch lange hin wer weiss was bis dahin passiert….
    der maya kalender endet übrigends am 21.12.2012 -:(

  3. Helga Artikelautor

    Ja, ja, andere hatten zur Jahrtausendwende den Weltuntergang prophezeit, aber sie besteht immer noch. Wenn man nur so leben würde, wie man es vorhersehen kann, dann würden wir heute noch in Felsenhöhlen hausen und Bärenfelle tragen.

  4. schnuppe

    Meine Begeisterung für die BUGA 2015 hält sich in Grenzen. Wer jubelt denn über so ein Ereignis-
    Hauptsächlich sind es die Kommunalpolitiker und die öffentlichen Unternehmen. Diese profitieren an erster Stelle davon.
    Es wird hier ganz offensichtlich der Kostenfaktor eines solchen eEeignisses verschwiegen.
    Warum hat sich die Landesregierung so lange von diesem Projekt distanziert?
    Hat nicht das Land genug Schulden angehäuft? Heute beziffert man die Kosten des Eigenanteils der Kommunen für die BUGA-Ausrichtung auf 80 Millionen Euro. Wie teuer ist diese Veranstaltung im Jahr 2015?
    Keiner macht sich heute Gedanken darüber was auf die Bürger an zusätzliche Belastungen noch dazu kommt. Ich kann nur warnen vor zu viel Enthusiasmus. Bürgermeister und Beamte schütteln sich die Hände und stoßen an auf erfolgreiche Planungen.
    Sie feiern dann auch als „Rentner“ im Jahr 2015 die BUGA und brauchen sich für nichts mehr verantworten!

  5. Der Rathenower Steppenkurier

    Tja, wer nicht wagt- der auch nicht gewinnt und wer nicht wagt hat schon verloren.

    Es jubeln durchaus nicht nur Kommunalpolitiker und Wirtschaftsunternehmen über den Zuschlag. Diese beiden Bevölkerungsgruppen hätten es niemals alleine geschafft die BUGA in die Region zu holen.
    Nein es war der Wille der Menschen, der Bevölkerung der Region. Das ist das wirklich Besondere an der Situation. Die Bürger haben die Politik vor sich „her getrieben“.
    Zugegeben es waren nicht alle Bürger der Region die sich aktiv eingesetzt haben aber es waren sehr viele. Das konnte man sehr gut erleben wenn man in den zurückliegenden Wochen mit offenen Ohren und Augen unterwegs war. Diesen Menschen gegenüber wäre es sehr ungerecht, wenn man ihnen dieses erlebte Stück Demokratie kaputt reden wollte. Denn man sieht doch wenn es viele wollen, dann geht’s es doch. Das sollte man auch als Pessimist akzeptieren.

    Es ist heute im Jahre 2007 sehr schwer die wirklich waren Kosten einer Großveranstaltung in 2015 einzuschätzen. Das ist war und auch überhaupt nichts Neues. Erst erfolgt die Kostenschätzung ( 2007/2008), dann die Kostenermittlung ( etwa ein Jahr vor der BUGA) und dann die Kostenfeststellung ( wenn alles gelaufen ist). Das ist bei jedem etwas größeren Bauvorhaben usw. so. Dabei ist es immer wieder die Kunst Wünsche und Machbares im Auge zu halten und damit auch die Kosten nicht aus dem Blickfeld zu lassen. Bei der LAGA 2006 ist das brillant gelungen. Und das war durchaus kein Spaziergang, wie vielleicht so manch einer meint. Schlussfolgernd kann man sagen, da gibt es Leute die können das. Darauf kann man sich verlassen und wir sollten darauf vertrauen.

    Die finazielle Situation in Brandenburg könnte durchaus besser sein. Das ist war. Wenn aber eine Landesregierung sich ein Schlossbau und Spaßbad in Potsdam und viele andere Prestigeprojekte leisten will, dann sollte auch die Provinz nicht abgehängt werden. Damit braucht kein Bürger der Region ein schlechtes Gewissen zu haben.

    Den möglichen Nutzen einer BUGA- Ausrichtung sieht wohl jeder etwas anders. Wer zur Zeit der Vorbereitung für die LAGA des öfteren durch unsere Stadt gegangen ist, der hat gesehen was sich alles zum Positiven gewandelt hat. Mit einer BUGA- Ausrichtung ist ein Schub besonders bei allem was mit der Havel und dem Kurzzeittourismus im Zusammenhang steht zu erwarten.
    Was das alles sein wird, na lassen wir uns doch überraschen und packen wir vor allem selbst mit an. Ideen und Initiativen sind gefragt. Freuen wir uns auf diese Chance und zeigen wir der Welt unser schöne Heimat.

  6. Helga Artikelautor

    Dem muss ich wohl nichts mehr hinzufügen. Ich freue mich aber über die rege Diskussion, zeigt sie mir doch, dass von Zeit zu Zeit mal jemand reinguckt.

  7. schnuppe

    @Rathenower Steppenkurier:

    Die Heimat ist wahrlich sehr schön. Sie ist und bleibt auch schön ohne eine BUGA. Was bleibt ist ein riesiger Schuldenhaufen und eine ältere Generation, die es nicht lassen kann so weiter zu machen- wie bisher!
    Die LAGA hat das Stadtbild verschönert- ja und die BUGA wird es auch tun und auch ein paar Prestigeobjekte in Potsdam. Nur die Kehrseite der Medaille ist: Hohe Kosten, die dann als höhere Abgaben jeder von uns zu tragen hat.
    Das erklären sie mal einen, der nicht weiß, wie er oder sie nächsten Monat über die Runden kommt! Da ist kein Platz mehr für Demokratieverständnis. Demokratie heißt auch daran teizuhaben- vor allem an den Kosten. Viele Grüße der „Skeptiker“

  8. Helga Artikelautor

    Gerade aus diesem Grunde brauchen wir die BUGA. Wir haben alle erlebt, wie viele Menschen, und sei es erst mal über Ein-Euro-Jobs, durch die LAGA sinnvolle Aufgaben und Herausforderungen erlebt haben. Das hat dem Selbstwertgefühl der Menschen in der Region sehr gut getan. Und so wird es mit einer BUGA auch laufen.
    Nur mit dem Zu-Hause-Sitzen und auf die nächsten Almosen (ALG oder Hartz IV) zu warten, kommt niemand weiter. Man muss allerdings auch Herausforderungen annehmen und nicht nur meckern und wenn es darauf ankommt, kneifen.

  9. schnuppe

    Alles auf Pump planen und bauen.
    Immer mehr Schulden und Belastungen – das kann nicht der richtige Weg sein!
    Was uns jetzt kostet, kostet im Jahr 2015 noch viel mehr! Allein diese Herausforderung zu meistern – da bin ich gespannt drauf! Viele Grüße „Der Skeptiker“

  10. Mufti

    Das hier Ein Euro Jobs als Argument für die Buga 2015 vorgeschoben werden ist ja abartig. Nach der Laga ,keine Rentenbeiträge eingezahlt, keine Jobs ,nur verscheissert.

  11. schnuppe

    Ich bin jedenfalls sehr skeptisch gegenüber diesem sehr kostspieligen Großereignis. Ob hier Aufwand und Ertrag in einem angemessenen Verhältnis stehen- ich wag es zu bezweifeln. Andere Städte haben zurecht eine Bewerbung abgelehnt. Mit einem Schulden- Haushalt, hoher Arbeitslosigkeit und einer immer mehr abwandernden Bevölkerung- ist sólch ein Großprojekt von bis zu 100 Millionen Euro ein großes Risiko.

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