Entenjagd im TGZ

Entenrettung im TGZHeute fand am frühen Nachmittag eine Entenjagd der besonderen Art statt. Zwischen den beiden Glasgängen, die die Häuser verbinden, hat eine Ente gebrühtet. Vermutlich gestern sind die kleinen Küken dann geschlüpft und irrten seit dem ziellos in dem kleinen Areal herum und suchten nach einem Ausgang. Die Entenmutter hielt tapfer durch und blieb artig bei ihren Kleinen.

Der gerufene Tierschutzbund NABU konnte vorerst leider nur ein Küken retten. Das Muttertier ist durch einen Mitarbeiter einer ansässigen Firma gefangen worden. Insgesamt waren an der ersten Befreiungsaktion mind. 9 Leute beteiligt.

Nach einer gloreichen Idee haben die beteiligten Personen die Notausgangstür zum Glasgang offen gelassen und eine flache Schale mit Wasser in den Zwischengang gestellt. Kaum 30 Minuten später waren die kleinen, ausgehungerten Küken alle im Zwischengang und konnten gefangen werden. Die ganze Familie Ente ist nun gerettet und wird am nächsten ruhigen See wieder ausgesetzt.

Vielen Dank an dieser Stellen für die schnelle Reaktion der NABU-Mitarbeiter, den Wachschutz und die ansässige Telefongesellschaft, die die Rettung initialisiert hat.

Und: Viel Glück ihr kleinen Entlein.

 Enten 2

Enten 7

Nachtrag: Nabu stellte uns netterweise noch diese Bilder der „Befreiungsaktion“ zur Verfügung.

2 Gedanken zu „Entenjagd im TGZ

  1. Helga

    Die Ente hat auf jeden Fall im vergangenen Jahr dort auch schon gebrütet. Ich glaube, sie hat sich bewusst diesen geschützten Platz ausgesucht. Vor einem Jahr war am nächstem Morgen die Alte samt Nachwuchs fort. Ich glaube, sie wird in der Lage sein, die Jungen zu transportieren, sonst hätte sie nicht dieses Versteck gewählt.

  2. Daniel Artikelautor

    Möglich wäre es, aber ich kann mir persönlich nur schwer vorstellen, wie die Ente ihre Jungen hätte transportieren können. Jetzt sind sie glücklich und in Freiheit 🙂

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