Hick- Hack um Havelbadestelle

Bis etwa zum Ende der 70er Jahre gab es in Rathenow wenige hundert Meter hinter der Konsum-Mühle (heute Laga-Hauptgebäude) eine Flussbadestelle. Durch den angeschwemmten Sand war hier ein schöner Zugang zum Wasser, der „Weiße Strand“ entstanden. Es kam nun die Idee auf, diese Havelbadestelle wiederzubeleben. Weder das Wasser- und Schifffahrtsamt, noch die Naturschutzbehörde haben Bedenken gegen dieses Vorhaben. Voraussetzung wäre allerdings, dass die Badewilligen nicht motorisiert kämen. Von der Stadtverwaltung wird aber der Plan zur Wiederbelebung des Weißen Strandes abgelehnt.
gelesen in der MAZ

Wenn eine Stadt schon das Glück hat, von so viel Wasser umgeben zu sein, sollte man die Chancen, die sich damit bieten, auch nutzen. Glücklicherweise ist nun nach Jahren endlich der Wolzensee wieder nutzbar. Was spricht dagegen, auch in der Stadt Badestellen zu schaffen für Leute, die keine weiten Wege zurücklegen können? Rathenow hatte mal eine sehr schöne Anlage am Wassersport. Auch am Wolzensee gab es mal Wasserrutsche, Sprungbrett und einen schönen Spielplatz. Und wie sieht es mit Steckelsdorf aus? Hier gab es ebenfalls mal eine Rutsche. Sogar Tret- und Ruderboote konnte man ausleihen. In der Beziehung hat die Region sich jedenfalls ein gewaltiges Stück rückwärts entwickelt.