Rathenow verliert seine Einwohner

Die Stadt Rathenow verliert weiter seine Einwohner. Im Jahr 2007 gingen 348 Bürger weg aus dieser Stadt. Insgesamt haben voriges Jahr 328 Menschen dieser Region den Rücken zugekehrt! Der Bürgermeister bezeichnet die Situation als dramatisch.

Für die Zukunft soll wohl die Einwohnerzahl weiter sinken. Einige junge Menschen erwägen sogar bis in die Schweiz auszuwandern. Sie  sind verzweifelt und haben hier für diese Region sowieso keine Hoffnung mehr.

 

6 Gedanken zu „Rathenow verliert seine Einwohner

  1. Sabrina

    jo, und ich bin eine von denen. hätte ich n job bekommen, wäre ich sicherlich dort geblieben – mir gefällt es nämlich in rathenow, aber nööö.

  2. schnuppe Artikelautor

    hallo sabrina, dein Beispiel ist leider ein trauriges Kapitel aus der Rathenower Stadtgeschichte.
    Ich muss mich korrigieren. Es sind laut MAZ über 400 Menschen aus Rathenow-City weggezogen. Seit den 90iger Jahren ging es bergab und ein Ende ist nicht in Sicht. Zum Schluss bleiben nur die Bediensteten des Staates und die bauen dann wieder die Mauer um Rathenow und feiern ihre Feste (BUGA) wie im Mittelalter. Denn ändern tun die nichts- das war schon immer so! Das gemeine Volk kann draußen zusehen. Es hat ja nicht das Geld für den Eintritt übrig. Das geht drauf für Steuern und Abgaben.

  3. Cehra

    Ein Hallo aus der Hauptstadt!Ich bin 2005,unter anderem, wegen der mangelnden Arbeitsmöglichkeiten nach Berlin gezogen.Leider hat sich die gesamt Situation,Autobahnanbindung,verbesserung der Bahnverbindung,und anderes mehr,nicht zum positiven verändert.Im Gegenteil,die Verantwortlichen komunal Politiker halten Schönwetter Reden wie ehedem.Das Rathenower Beispiel ist leider kein Eizelfall.Aber solange es nur darum geht statt eine Zukunft zu bieten,“ Einsparpotenziale “ zu erschließen,wird sich an der Abwanderung insbesondere junger Menschen, nichts ändern.Hoffentlich gibt’s zur Komunalwahl im Herbst die Quittung für die eine oder andere Partei und Wählergemeinschaft!Das sich die handelnden Personen an ihre Wahlversprechen nach der Wahl erinnern bleibt eine Hoffnung,Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt…!

  4. schnuppe Artikelautor

    hallo cehra, du hast vollkommen recht.
    Die Wahlen werden leider so glaube ich auch nicht helfen . Wo keine Geld da ist- kann auch keins ausgeben werden. Alles auf Pump ist auch keine Lösung. Die Politiker werden nie die ganze Wahrheit erzählen- denn dann werden sie bestimmt nicht wieder gewählt. Die Deutschen wollen Sicherheit hören und hat nicht mal ein Politiker gesagt die Rente sei sicher?

  5. Cehra

    Es wird sich nichts ändern wenn man das Wahlvolk so einfach einlullen kann.Wenn man einer Zusammenkunft der „Volksvertreter“, auch als Stadtverordneten Versammlung bekannt, beiwohnt kann es sein das sich einem nicht erschließt zu welchem Zweck sich erwachsene Menschen gegenseitig Lebenszeit nehmen.Diese Leute nehmen für sich in Anspruch der „allgemeinheit“zu dienen.Dieses „dienen“ beschränkt sich allerdings in letzter Zeit häufiger darauf über Einsparungen zu reden.Beispiele:Die unseelige Diskusion wo die Stadtverwaltung ihren Dienstsitz haben solle.Wenig Zielführend ist auch die Auseinandersetzung wer oder was an der Misere schuld ist oder war.Solange die gewählten Volksvertreter die Menschen mit ihren Entscheidungen nicht mit nehmen weil die sich in diesen Entscheidungen nicht wieder finden.Solange wird sich dieser Trend nicht aufhalten lassen!

  6. schnuppe Artikelautor

    Ja, genau so ist es: „Solange die gewählten Volksvertreter die Menschen mit ihren Entscheidungen nicht mit nehmen weil die sich in diesen Entscheidungen nicht wieder finden. Solange wird sich dieser Trend nicht aufhalten lassen!

    Die Frage ist doch ob die gewählten Volksvertreter sich nicht der gegebenen Situation untergeordnet haben. Schnell ist ein Idealismus bei so manch einem Abgeordneten verlorengegangen- die Realität ist angekommen, also gehen sie über zur nächsten Tagesordnung und heben ihre Hand – die dann über die nächste Gebührenerhöhung mit entscheidet.

Kommentare sind geschlossen.