Graffiti auf Leinwand

„Das Wort Graffiti hat für viele Bürger einen schalen, negativen Beigeschmack und erinnert an wenig kunstvolle Schmierereien an den unterschiedlichsten Gebäuden. Dass Graffiti aber mehr als ein Ärgernis sind, beweist der Premnitzer Christian Mielke. Er fertigt professionelle Pochoirs an, eine Art Graffito, das mit Hilfe von Schablonen gesprüht wird.Der Begriff Pochoir stammt aus dem Französischen und kann mit Schablone übersetzt werden. Dieser Technik hat sich Christian Mielke bedient, der seit Februar professionelle Graffiti-Kunstwerke verkauft. Als Vorlage dienen ihm Fotos, aus denen er dann die Schablonen fertigt. Das Verfahren wurde in den 70-er Jahren in Frankreich entwickelt und ist auch unter dem Begriff Stencil, dem englischen Wort für Schablone, bekannt. Einer der populärsten Schablonen-Künstler ist der Brite Banksy, dessen Arbeiten unter anderem im Londoner Tate Modern, im New Yorker Museum of Modern Art sowie im Metropolitan Museum of Art zu sehen waren.

Christian Mielke war schon immer von Straßenkunst fasziniert, wie er selbst sagt. Vor drei Jahren nahm er zum ersten Mal selbst die Spraydose in die Hand, bevor er nun sein Faible für Graffiti zum Beruf machte. „Pochoir hat nichts mit illegalen Schmierereien an Häuserwänden zu tun“, versichert der 27-jährige Unternehmer und das dürfte auch spätestens beim Anblick von Mielkes Werken jedem klar sein.

Im Internet bieten Mielke und seine Mitarbeiter auf http://www.pochoir24.de ihre Dienste an, von denen unter anderem bereits die Stadt Itzehoe Gebrauch machte. Auch nach Österreich und in die Schweiz wurde Graffiti-Kunst aus dem Havelland bereits verschickt. Von Porträts, über Hochzeitsbilder und Bilder von Haustieren reichen die Wünsche der Kunden, die zwischen verschiedenen Stilen wie Retro- oder Floral-Design, drei-, vier- oder mehrfarbiger Gestaltung wählen können. Neben drei zur Auswahl stehenden Größen hat Mielke auch ein Ohr für spezielle Wünsche der Kunden.

Zwischen 50 und 100 Euro kostet die Pochoirs, die alle auf Leinwand gesprüht sind. Ein Angebot können sich Interessierte über das Internet erstellen lassen. Einfach das gewünschte Bild auf http://www.pochoir24.de hochladen sowie Design und Größe auswählen. Daraufhin wird ein Entwurf erstellt.

Fünf Euro von jedem verkauften Bild spendet Pochoir24 an Hilfsorganisationen, wie zum Beispiel dem Deutschen Medikamenten-Hilfswerk action medeor e.V. „Künftig können dabei auch gemeinnützige Organisationen aus der Region bedacht werden“, kündigt Geschäftsführer Mielke an.“

So schreibt es die Brawo. Doch wiefühlt es sich an, wenn man bei pochoir24.de bestellt? Super! Total toller Service. Individuell und superschick. Ich hab ein Foto von meinem Sohn verarbeitenlassen und meinen Eltern geschenkt. Die waren auch total begeistert.Ich kann pochoir24 also nur wärmstens empfehlen.

2 Gedanken zu „Graffiti auf Leinwand

  1. Helga

    Genau diesen Artikel habe ich vor einiger Zeit in der Zeitung gelesen und wollte es auch an dieser Stelle erwähnen. Bin leider noch nicht dazu gekommen. Also dann viel Erfolg! Hoffentlich werden irgendwann auch aus Schmierfinken mal Künstler.

  2. 12er_Chabo

    pochoirs….kann ik nur grinsen drüber….stellt ihr den kram schön in gallerien aus wa? jaja, wenn man keine lösung für n problem hat, drückt man der sache einfach seinen eigenen stempel auf, in dem fall hier den „Pseudo-Strassenkunst-Stempel“….aber mal im ernst, ihr glaubt doch wohl nich, dass wir so nem quatsch wie pochoirs großartig wat abgewinnen können? so gut wie keiner von uns hat mit so nem kram wat zu tun, und mit straße hat dieser galleriescheiß noch weniger zu schaffen…aber für euch isses wahrscheinlich erst dann kunst, wenn man damit geld verdienen kann wa^^jaja aber graffiti hat auf den straßen angefangen und an häusern und zügen und nich in irgendwelche gallerien, wo sich pseudostraßenkünstler mit ihren schablonenbildern ne goldene nase bzw. brieftasche verdienen wollen…tssss…von wegen graffiti….

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