Jugendhilfetag

Am Sonnabend gab es nach 2004 den zweiten Jugendhilfetag des Kreises Havelland. Nach einem Zeitungsbericht in der MAZ waren dazu rund 150 Lehrer, Erzieher, Sozialpädagogen und Vertreter der Jugendhilfe nach Nauen gekommen. In verschiedenen Gruppen wurde darüber beraten, wie die Jugendhilfe effektiver gestaltet werden kann. Es soll zu einer besseren Vernetzung der einzelnen Träger und Gremien kommen. Die Anregungen der zehn Arbeitsgruppen sollen in den nächsten Tagen zusammengefasst werden, um eine kompakte Richtlinie für die weitere Arbeit entstehen zu lassen.
Dazu eine persönliche Anmerkung: Ich war vor drei Jahren in Falkensee selbst dabei. Damals wurde Ähnliches beschlossen. Und wenn man in diesem Bereich hauptsächlich auf ehrenamtliche Helfer bauen will, wird man auch auf dem nächsten Jugendhilfetag nicht viel weiter sein. Die Probleme in den Familien werden nicht geringer. Und oft wird man doch von öffentlicher Seite erst viel zu spät darauf aufmerksam. Ständig wechselnde, fachlich kaum vorgebildete MAE- oder ABM- Kräfte (Ein-Euro-Jobber) können beim besten Willen keine wirksame Schulsozialarbeit oder Jugendarbeit leisten. Leider denken Politiker immer nur von einer Wahlperiode bis zur nächsten.