Aus der Heide wird wieder Wald

Am Ferchesarer Weg, wo sich einst der Übungsplatz unserer sowjetischen Freunde befand, breitet sich der Wald wieder aus. Birken, Kiefern und Pappeln erobern ihr Revier zurück. Die Ruinen des „Potjomkinschen Dorfes“ sind kaum noch zu sehen.
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Auch in Rathenow-Ost wird es in ein paar Jahren so aussehen, wenn man der Natur ihren Lauf lässt. Ende der 60er Jahre war damit begonnen worden, den neuen Plattenbau-Stadtteil in das gerodete Waldgebiet zu bauen. Inzwischen haben die Abrissbagger so manchen Wohnblock restlos verschwinden lassen und etliche werden noch folgen. Und geht man durch Rathenow, fallen einem an allen Ecken und Enden leerstehende Häuser und Wohnungen auf. Es ist doch beängstigend, wenn man sich die weitere Entwicklung vostellt. Wo sind alle die Menschen geblieben, die mal hier gelebt und gearbeitet haben? Wie heißt es in einem Witz, über den man angesichts der Realität nicht mehr lachen kann: Der Letzte schaltet das Licht aus.