Jubiläum und Tage der offenen Tür

Am 4. November 1913 wurde das Schulgebäude in der Schleusenstraße seiner Bestimmung übergeben. Damals diente es als Lyzeum für die höheren Töchter. Im Laufe der hundertjährigen Geschichte wurde es mehrfach umgenutzt. Nach dem Krieg bis Anfang der neunziger Jahre beherbergte es die Erweiterte Oberschule (EOS) „Karl Marx“. Mit der Wende wurden dann in den neuen Bundesländern aus den Erweiterten Oberschulen Gymnasien. Dieses Gymnasium wurde nach dem Begründer der optischen Industrie in Rathenow, dem Prediger Johann Heinrich August Duncker, benannt.
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Vor sechs Jahren wurden dann die beiden Rathenower Gymnasien am Standort in der Jahnstraße zusammengelegt und in das frei gewordene Schulgebäude in der Schleusenstraße zog die Oberschule vom Weinberg ein. Der Name Dunckers wurde übernommen. Hier werden nun die Schüler in jeweils zwei Klassen der Klassenstufen sieben bis zehn unterrichtet. Die Oberschule will vor allem durch praxisorientiertes Lernen auf die Berufswahl vorbereiten.
Am Montag wurde das Jubiläum mit einem Festprogramm für geladene Gäste begangen. Heute gab es Schnupperunterricht für Schüler der sechsten Klassen der Grundschulen im Umkreis, die sich eventuell für diese weiterführende Schule interessieren. Schulleiter Thomas Winterfeld empfing die Besucher im neu eingerichteten Chemieraum. Mit einigen beeindruckenden Experimenten weckte er die Neugier der Schüler.
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Im Computerkabinett erstellten sich die Schüler mit Unterstützung durch Fachlehrer Peter Schwarzlose und älterer Schüler einen Teilnahmeschein mit ihrem Namen und ihrem Foto.
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Viel Spaß hatten die Besucher im Musikraum bei Frau von Kirn beim Ausprobieren unterschiedlicher Trommeln.
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Morgen von 16.00 Uhr bis 18.30 Uhr können sich noch einmal interessierte Schüler mit ihren Eltern zum Tag der offenen Tür in dieser Schule umsehen. Um 17.00 Uhr wird in der Turnhalle auch das Festprogramm nochmals aufgeführt. Außerdem wurde eine DVD über diese Schule erstellt, die man zum Preis von drei Euro im Sekretariat erwerben kann.