Waldjugendspiele

Es ist eine Tradition, dass die fünften Klassen zu einem Wettbewerb der besonderen Art in die Waldschule des Forstamtes Grünaue eingeladen werden. Leider gibt es die Waldschule nur noch als Gebäude. Durch die Personalkürzungen in der Forstwirtschaft kann das beliebte Objekt nicht mehr betrieben werden. Das ist äußerst bedauerlich. Viele Schulklassen und Kindergartengruppen haben jahrelang die Angebote genutzt und den Kindern damit anschaulichen Unterricht ermöglicht.
Jedenfalls ist es dem engagierten Einsatz von Helma Adermann und ihren Kollegen zu verdanken, dass auch in diesem Jahr der Wettstreit stattfinden konnte. Frau Adermann betonte aber auch, dass es kaum noch Mitarbeiter gebe, die diese zwei Tage für die Betreuung der Kinder opfern könnten.
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Gestern nahmen die Schüler der Rathenower Grundschulen „Am Weinberg“, „Geschwister Scholl“ und „Otto Seeger“ sowie der Kleinen Grundschule Hohennauen teil. Die Klassen wurden in kleinere Gruppen geteilt, sodass etwa sechs bis acht Schüler ein Team bildeten. Diese Gruppen hießen dann beispielsweise „Eichhörnchen“, „Hasen“ oder „Marienkäfer“. An vierzehn Stationen mussten sie nach einem genauen Ablaufplan ihr Wissen rund um den Wald unter Beweis stellen. Es wurden alle Sinne angesprochen, als sie zum Beispiel mit geschlossenen Augen Pflanzen am Geruch oder anhand des Geräusches erkennen sollten, was sich in verschiedenen Dosen befand.
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Spannend war auch der Turmbau, bei dem aus gefundenen Stöcken ein möglichst hoher Turm zusammengestellt werden sollte.

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Die drei Klassen mit den meisten Punkten bekamen einen Waldmännlein-Pokal. Für die besten Kleingruppen gab es T-Shirts, Schlüsselanhänger oder Stundenpläne für jedes Kind.

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Vor der Siegerehrung gab es noch für jeden eine frisch gegrillte Bratwurst und Apfelsaft.

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So ging ein anstrengender, aber erlebnisreicher Tag zu Ende. Es wäre sehr schade, wenn es in Zukunft solche Wettbewerbe nicht mehr geben würde.