Lebensgefährlich

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Solche synthetischen Bindegarne, die z.B. zum Binden von Heu- und Strohballen verwendet werden, können für Tiere zur tödlichen Falle werden. Sie werden oft achtlos am Feldrand weggeworfen. Vögel sammeln sie als Polstermaterial für ihre Nester. So musste vor ein paar Tagen ein Jungstorch aus dem Nest in der Genthiner Straße in Rathenow-West eingeschläfert werden. Er hatte die Beine vollkommen mit solchem Garn umwickelt. Dadurch konnte er nicht aufstehen und wurde unzureichend gefüttert. Derart geschwächt hatte er leider keine Überlebens-Chance. Aber auch andere Tiere können sich in diesen Schnüren verfangen und sind selten in der Lage, sich selbst zu befreien. Das Garn hat eine enorme Haltbarkeit. Naturschützer fordern deshalb eine sinnvolle Entsorgung der nicht mehr gebrauchten Bänder. Was ist aber sinnvoll? Selbst wenn man sie in die Mülltonne wirft, landen sie auf der Deponie. Dort können sie von den Tieren wieder aufgenommen werden.